Erasmus-Projekt beschleunigt den Bau umweltfreundlicher Kachelöfen in Estland

In der ersten Februarwoche fand in Tartu (Estland) der Abschluss des Erwachsenenbildungsprojektes „Promoting energy efficient and environmental friendly stoves“ (Förderung von effizienten und umweltfreundlichen Öfen) statt. Das Ziel des Projektes war es, estnische Berufsschullehrer und Hafner mit der Berechnung und Planung von Kachelöfen am neuesten Stand der Technik vertraut zu machen. Dabei wurden innerhalb von fünf Tagen Vorträge über die Auslegung und Berechnung von Kachelöfen nach der europäischen Norm, die Verbrennungsluftführung, Materialkunde und das Thema Brandschutz abgehalten.

Die estnischen Vortragenden hatten bereits im vergangenen Jahr während umfangreicher Seminare, Übungseinheiten und Exkursionen in Österreich und Deutschland die Möglichkeit erhalten, sich über die neuesten Entwicklungen  im Bereich Kachelofen zu informieren. Diese Fortbildungsmaßnahmen wurden von den Projektpartnern, dem österreichischem Kachelofenverband und den Wölfshöher Tonwerken in Neunkirchen am Sand (Deutschland) durchgeführt. Die organisatorische Leitung und Ansprechpartnerschaft lag bei der estnischen Organisation MTÜ KVT – einem Center für Erwachsenentraining für Hafner und Rauchfangkehrer.

Die Teilnehmer des Workshops in Estland mit DI Johannes Mantler vom KOV (ganz links). Das Projekt fand im Rahmen von „Erasmus+“ statt. Das ist ein Programm der EU zur Förderung von Qualifikationen und Beschäftigungsfähigkeit, das von 2014 bis 2020 läuft.
Die Teilnehmer des Workshops in Estland mit DI Johannes Mantler vom KOV (ganz links). Das Projekt fand im Rahmen von „Erasmus+“ statt. Das ist ein Programm der EU zur Förderung von Qualifikationen und Beschäftigungsfähigkeit, das von 2014 bis 2020 läuft.

Zusätzlich zu den Vorträgen wurde in einem praktischen Teil ein Kachelofen mit Umweltplus-Brennraum nach dem KOV-Berechnungsprogramm gebaut. So konnten die Teilnehmer die Theorie gleich handwerklich umsetzen.

Die Lehrer und Hafner können jetzt mit Hilfe eines neu erstellten Skriptums und den praktischen Erkenntnissen den estnischen Nachwuchs der Branche mit dem Bau von energieeffizienten und umweltfreundlichen Öfen vertraut machen. Das Projekt, das im Rahmen des EU Erasmus+ Programmes gefördert wurde, wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet.

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