Mit dem Handwerkerbonus Traum vom Kachelofen erfüllen

Der Krieg in der Ukraine und seine negativen Auswirkungen auf die Heizkosten beschäftigen die Österreicher nach wie vor.

Während Öl und Gas als Brennstoffe stark an Beliebtheit eingebüßt haben, punktet Holz als klimafreundliche heimische Alternative, die noch dazu bei den Kosten die Nase vorne hat. Außerdem eignen sich Kachelöfen perfekt für die Kombination mit anderen Heizsystemen – vor allem mit Wärmepumpen -, was die Nachfrage noch einmal befeuert hat.

Bis zu 2000 Euro Förderung sichern
„Der neu eingeführte Handwerkerbonus, mit dem die Arbeitsleistung von Handwerkern rückwirkend ab 1. März mit 20 Prozent bzw. maximal 2000 Euro pro Person gefördert wird, ist die ideale Gelegenheit, sich seinen Traum vom wohligen Wärmespender zu erfüllen“, betont DI Dr. Thomas Schiffert, Geschäftsführer des Österreichischen Kachelofenverbandes. Ab 15. Juli kann man Anträge online einreichen, ab dem kommenden Jahr sinkt die maximale Förderung auf 1500 Euro. Zu beachten ist lediglich, dass für diese Arbeitsleistung keine andere Förderung in Anspruch genommen wird.

Kochen und Backen mit dem Kachelofen
In letzter Zeit werden Kachelöfen aber nicht nur als Wärmespender genutzt, Hafnerbetriebe versehen sie oftmals auf Wunsch der Kunden mit Einrichtungen zum Kochen wie eine Herdplatte oder einem Back- bzw. Wärmefach. Im Unterschied zu herkömmlichen Holzherden wird beim Kachelofen lediglich einmal Holz aufgelegt, wobei jede Art des nachwachsenden Brennstoffes geeignet ist.

Jeder Kachelofen ist ein Unikat
In Österreich gibt es mehr als 450.000 Kachelöfen, was 13 Prozent der heimischen Haushalte und einer installierten Leistung von 2000 Megawatt entspricht. Pro Jahr bauen die etwa 600 Hafnerbetriebe rund 10.000 Öfen – jeder ist in optischer und technischer Hinsicht ein Unikat -, wobei die Investitionskosten im Schnitt zwischen 15.000 und 18.000 Euro betragen. Die in der Corona-Zeit entstandenen langen Wartezeiten haben sich mittlerweile wieder verringert, ab Auftragserteilung sollte man zwei bis drei Monate für die Realisierung einkalkulieren, rät Schiffert.

Über den österreichischen Kachelofenverband
Der Österreichische Kachelofenverband ist mit seiner Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner Österreichs Mitglied bei ACR. ACR – Austrian Cooperative Research ist ein Netzwerk von privaten, gemeinnützigen Forschungsinstituten, die Forschung und Entwicklung für Unternehmen betreiben.