KOK-Austria 2016 signalisiert gute Stimmung in der Branche

Vom 20. bis 22. Jänner war Wels wieder das europäische Zentrum für die Kachelofen- und Fliesenbranche. Etwas mehr als 100 Aussteller präsentierten Neuheiten und Trends. An ihren Ständen herrschte vor allem am Donnerstag reger Betrieb. Etliche Aussteller verzeichneten an den Messetagen eine durchaus zufrieden stellende Auftragslage. Aussteller und Besucher stellten übereinstimmend fest, dass die Stimmung viel besser war, als es die allgemeine Wirtschaftssituation vermuten ließe.

Gedränge im Vortragssaal

Auch die parallel zur Messe laufende 55. Technische Tagung konnte sich regen Zuspruchs erfreuen. Bei einigen Vorträgen führte der Zustrom der Fachbesucher dazu, dass es keine Sitzplätze mehr gab.

Dichtgedrängte Reihen konnte man im Vortragssaal bei vielen Referaten feststellen.
Dichtgedrängte Reihen konnte man im Vortragssaal bei vielen Referaten feststellen.

So standen die unmittelbar aufeinander folgenden Referate von DI Dr. Thomas Schiffert über die Zukunft der Holzverbrennung in Europa unter dem Blickwinkel neuer gesetzlicher Regelungen seitens der EU und die Ausführungen von DI Jürgen Kollmann über Forschungsergebnisse zum Anbau von Kachelöfen an Baukörper im Zentrum des Interesses.

Genauso gut besucht war auch die Analyse von Gerichtsfällen aus der Hafnerbranche. Darüber berichtete eine Expertenrunde, die aus den beiden Sachverständigen und Landesinnungsmeistern Peter Böckl und Ing Michael Kohlroser bestand, sowie aus dem Startup-Unternehmer Dr. Matthias Rath und dem Vorsteher des Bezirksgerichtes Feldkirchen, Mag. Manfred Pick.

Im Bereich Fliese stand wieder einmal das Thema Rutschsicherheit im Brennpunkt. Dazu wurde am Mittwoch eine Podiumsdiskussion durchgeführt, die per Video aufgezeichnet wurde und an den beiden anderen Veranstaltungstagen zur Vorführung gelangte.

Erstmals KOK – Award vergeben

Der allererste Preisträger des KOK-Awards heißt Josef Peham. Er hatte am Tag des Kachelofens ein Oktoberfest mit Weißwurst und Bretzen veranstaltet.
Der allererste Preisträger des KOK-Awards heißt Josef Peham. Er hatte am Tag des Kachelofens ein Oktoberfest mit Weißwurst und Brezen veranstaltet. BIM Wolfgang Ivanciscs und Dr. Thoma Schiffert überreichten die Skulptur

Mit einer Premiere konnte der beliebte Gala-Abend „Griaß Euch“ aufwarten. Dort wurde eine neu geschaffene Auszeichnung verliehen: Der KOK-Award. Diese Auszeichnung bekommen Hafner für besonderes Engagement in einer Sparte des Berufsbereichs, die jedes Jahr eine andere sein wird: z.B. Lehrlingsausbildung, besondere Öfen/besondere Kunden, Ideen in Sachen Technik und/oder Umwelt etc. Heuer wurden Eigeninitiative und Erfolg am Tag des Kachelofens prämiert. Insgesamt kamen fünf Betriebe in die engere Wahl. Letztendlich hatte die Kreativ Keramik Peham GmbH die Nase vorne. Bundesinnungsmeister KommR. Wolfgang Ivancics überreichte Josef Peham den Award – eine Keramikskulptur, die von der Fachschule Stoob gestaltet wurde.

Video-Trailer

Zur KOK Austria wird jedes Jahr ein Video produziert, das einen Rückblick auf das vergangene Jahr der Kachelofenbranche gibt. Drei Ereignisse waren abgesehen von der vorigen KOK-Austria besonders herausragend: Das Ableben des Doyens der Branche, KommR. Herbert Fritzsche, die Bundestagung 2015 in Windischgarsten und der Tag des Kachelofens. Außerdem zeigt der Film eine Vorschau auf die heurige 83. Bundestagung, die von 19. bis 21. Mai in Rust stattfinden wird. Dieses Video kann man sich unter „Aktuelle Videos“ ansehen.

KOV-Info
Zufriedene Gesichter auch beim Team des Kachelofenverbandes. Auch hier hatte die allgemein gute Stimmung ansteckend gewirkt.

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