Günstig und sicher Heizen mit dem Kachelofen

Der aktuelle Heizkostenvergleich des Österreichischen Kachelofenverbands zeigt auf, wie dramatisch sich die Ausgaben für das Heizen seit letztem Jahr erhöht haben. Was gleich bleibt: Heizen mit Brennholz ist am günstigsten. Die Kostendifferenz hat sich stark vergrößert.

Die Folgen des Ukrainekrieges und dessen Auswirkungen auf die Heizkosten beschäftigen gegenwärtig alle Teile der Bevölkerung. Brennholz als Brennstoff ist nicht nur eine heimische Alternative, sondern vor allem die kostengünstigste. Ein beispielhaftes Einfamilienhaus (mit 200 m² Fläche und einem Verbrauch von 100 kWh/(m² x Jahr)) kommt so auf Heizkosten von nur € 1.232,- pro Jahr. Die Kosten für österreichisches Brennholz haben sich damit seit Herbst letzten Jahres in etwa um € 300,- (ca. + 35 %) erhöht.

Erdgasheizer müssen im Vergleich zum Vorjahr mehr als € 1.896,- mehr bezahlen, nämlich € 3.146,-. Das ist eine Steigerung von gewaltigen 250 %. Für Heizölheizer betragen die Kosten € 3.347,- (+ 94 %).

Strom – Spitzenreiter an Heizkosten

Am teuersten heizt es sich mit Strom: € 6.580,- kostet die Beheizung des oben genannten Beispielhauses. Stromheizer müssen im Vergleich zum Herbst des Vorjahres damit um satte € 3.200,- ( + 95 %) mehr bezahlen als noch vor zwei Jahren. Besitzer von Luft-Wärmepumpen haben Kosten von € 2.531,-. Das sind um € 1.231,- mehr (+ 95 %) als im Herbst des letzten Jahres. Auch die Kosten für Pellets sind im Vergleich deutlich gestiegen. Sie betragen derzeit € 1.735,- (+ 60 %). Trotzdem sind Pellets aktuell der zweitgünstigste Brennstoff.

Energiewende mit Holz

Eine erfreuliche Entwicklung ist, dass in der EU die Erkenntnis zur umfassenden Eigenversorgung mit Erneuerbarer Energie stark an Dynamik zunimmt. „Diese Chance gilt es zu nutzen, denn beim Beheizen von Einzelhaushalten stehen ausreichend erneuerbare Alternativen zu Verfügung“, weiß Thomas Schiffert, Geschäftsführer des Österreichischen Kachelofenverbands.

Nachfrage nach Kachelöfen groß

Wie viele Hafner (Ofenbauer) berichten, ist die Nachfrage nach Kachelöfen aufgrund der Energiesituation ausgezeichnet. „So wünschen sich viele Hausbesitzer nicht nur ein gemütliches Heizgerät zum Anlehnen, sondern es steht auch der Gedanke der ökologischen Nachhaltigkeit sowie Unabhängigkeit und Leistbarkeit beim Heizen im Vordergrund“, so Schiffert.

Der holzbetriebene Kachelofen vereint alle diese Kriterien. Durch die Verwendung von heimischem Holz funktioniert er CO2-neutral. Das Holz wächst quasi vor der Haustüre in Österreich. Bei Stromausfällen oder Blackouts sorgt der Kachelofen für Sicherheit, da er ganz ohne Strom funktioniert.

Mit nur ein- oder zweimaliger Holzauflage pro Tag hat man es den ganzen Tag dank des großen Wärmespeichers wohlig warm. „Und mit dem Brennstoff Holz zahlt sich das gerade jetzt auch finanziell aus“, so Schiffert.