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	<title>Kachelofen Kamin Herd Heizkamin alles über Holzfeuerungen &#187; renovierung</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Mit neuen Strategien in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 11:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sommer liegt weitgehend hinter uns und wir können – so hoffe ich – allesamt mit neuem Schwung in den kommenden heißen Herbst (heiß deshalb, weil unsere nächste große Werbekampagne vor uns liegt) und das nächste Arbeitsjahr gehen.Dabei werden wir es allerdings mit einer ganzen Reihe von Unwägbarkeiten zu tun haben. Wird es insgesamt wirtschaftlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer liegt weitgehend hinter uns und wir können – so hoffe ich – allesamt mit neuem <strong>Schwung</strong> in den kommenden heißen <strong>Herbst</strong> (heiß deshalb, weil unsere nächste große Werbekampagne vor uns liegt) und das nächste Arbeitsjahr gehen.Dabei werden wir es allerdings mit einer ganzen Reihe von Unwägbarkeiten zu tun haben.<span id="more-2164"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2.jpg" rel="lightbox[2164]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1275" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2-120x140.jpg" alt="drkippes2 120x140 Mit neuen Strategien in die Zukunft" width="120" height="140" /></a><br />
Wird es insgesamt <strong>wirtschaftlich</strong> wirklich wieder <strong>aufwärts</strong> gehen? Kann unsere Branche möglicherweise im Nachhinein noch durch Folgen der Rezession ereilt werden? Wird es zum Beispiel regional Gesetze und Verordnungen – wie etwa Heizverbote – geben, die uns schaden könnten?</p>
<p>Ich darf Ihnen versichern, dass wir solchen und anderen Problemen wohl gerüstet begegnen werden. Mit <strong>geeigneten Strategien</strong>. Jedes Jahr vor den Ferien finden sich die Funktionäre des KOV zu einer Klausur zusammen, die genau diesem Zweck dient: Nämlich  Maßnahmen zu erarbeiten, die unsere Branche in eine möglichst sichere mittel- und langfristige Zukunft führen. Dafür gibt es zum Beispiel eine Stärken &#8211; Schwächenanalyse für alle Geschäfts- und Arbeitsfelder des Verbandes, aus der konkrete Schritte abgeleitet werden.</p>
<p>Lassen Sie mich hier nur drei dieser konkreten Maßnahmen für die nähere Zukunft darlegen, denn es würde an dieser Stelle zu weit führen, die wirklich umfängliche Liste der Überlegungen aufzulisten. Sie leiten sich aus der Nutzung unserer <strong>Kernkompetenzen</strong> ab. Erstes wird der Verband aktiv ein verstärktes Lobbying auch politisch mit <strong>Regionalpartnern </strong>umzusetzen. Dabei geht es vor allem darum, unsere <strong>Fachkompetenz </strong>im Vorfeld möglicher Gesetzgebungsvorhaben und bei der Entwicklung und Festlegung von Normen einzubringen.</p>
<p>Zweitens wollen wir den KOV auf eine breitere – und damit noch wirkungsvollere Basis stellen. So werden unsere Kooperationen mit dem Lebensministerium über <strong>klima:aktiv</strong>, im <strong>Biomasseverband</strong> und in der <strong>Austrian Cooperative Research</strong> (ACR), sowie im Rahmen der <strong>VEUKO</strong> intensiviert. Darüber hinaus finden Gespräche mit weiteren Partnern innerhalb und außerhalb der Branche statt. Dadurch wird unser Auftritt nach außen noch kraftvoller werden.</p>
<p>Drittens ist das Stichwort <strong>„Dienstleistungsqualität“</strong> ganz wichtig. Sowohl die Verbandsmitglieder, als auch die Hafnerbetriebe<strong> </strong>und letztendlich der Endverbraucher sollen noch intensiver vom technischen Know How und der mittlerweile weltweit anerkannten Themenführerschaft des KOV <strong>profitieren</strong>.</p>
<p>Das alles wurde nicht nur einmal aufgeschrieben um dann in irgendwelchen Schubladen zu verschwinden, sondern wir haben auch strategisch sichergestellt, dass die <strong>Durchführung</strong> aller Maßnahmen durch ein Berichtswesen und <strong>Feedback</strong> – Runden  laufend überprüft und <strong>aktualisiert </strong>wird.</p>
<p>Das genau meinte ich mit der Überschrift „Mit neuen Strategien in die Zukunft“ und das genau ermöglicht uns, mit der eingangs erwähnten <strong>Zuversicht </strong>in die kommenden Monate zu schreiten. Zum Wohle unseres Kachelofens und aller jener, die mit und von ihm leben.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Den Osterhasen soll man nicht wegraunzen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 07:05:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Den Osterhasen soll man nicht wegraunzen Eigentlich schade, dass wir alle nicht mehr an den Osterhasen glauben. Die Sache mit den versteckten Eiern und Süßigkeiten war doch immer so putzig – wenn wir einmal davon absehen, dass letztere längst durch ganz andere Geschenke ersetzt wurden. Da fand sich neuerdings durchaus mal ein „Brilli“ für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Osterhasen soll man nicht wegraunzen<br />
Eigentlich schade, dass wir alle nicht mehr an den <strong>Osterhasen </strong>glauben. Die Sache mit den versteckten<strong> Eiern</strong> und <strong>Süßigkeiten </strong>war doch immer so putzig – wenn wir einmal davon absehen, dass letztere längst durch ganz andere <strong>Geschenke</strong> ersetzt wurden. Da fand sich neuerdings durchaus mal ein <strong>„Brilli“</strong> für die Gesponsin<strong> </strong>im <strong>Osternest </strong>oder für die lieben <strong>Kleinen </strong>doch eher etwas <strong>Elektronisches </strong>statt <strong>Überraschungsei</strong>.<br />
<span id="more-1085"></span><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes1.jpg" rel="lightbox[1085]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1137" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes1-120x140.jpg" alt="drkippes1 120x140 Den Osterhasen soll man nicht wegraunzen" width="120" height="140" /></a></p>
<blockquote><p>Wie auch immer: Alles das will man uns allen jetzt vermiesen. Durch ein Dauergeraunze über eine tiefschwarze Zukunft in allen wirtschaftlichen Belangen. Also ich mache da nicht mit. Klar: Wir haben Stagnation und in manchen Bereichen auch durchaus Rezession. Aber überall und bei Allem? Das glaube ich einfach nicht. Vor allem, wenn ich mir so ansehe oder anhöre, wer sich permanent mit düsteren Prognosen zu Wort meldet: Politiker – Wirtschaftsfunktionäre – Industriebosse – Hinz und Kunz (mit oder ohne Ahnung).  Also genau jene, die an der Situation mindestens mitbeteiligt, wenn nicht gar schuld sind. Aber wie sehen eigentlich Herr und Frau Österreicher die gegenwärtige Situation wirklich? Worüber reden sie an den Stammtischen? Wie stark ist der Einzelne betroffen?</p></blockquote>
<p>Das scheint kaum wen zu interessieren. Deshalb will ich einmal eine Lanze für die Vernunft von Otto Normalverbraucher brechen, der alles gar nicht so eng sieht (von einigen wirklich betroffenen Berufsgruppen natürlich abgesehen).  Dazu nehme ich die letzten Studien zur Hand, die von dem Marktforschungsinstitut stammen, mit dem der Verband schon seit vielen Jahren bestens zusammen arbeitet. Market befragt nämlich in regelmäßigen Abständen die Endverbraucher nach ihrer „Sicht der Dinge“. Dabei kommen Ergebnisse heraus, die viele der täglich wechselnden (und immer irgendwie eingefärbten) Prognosen in anderem Licht erscheinen lassen: Bunter – freundlicher – geradezu österlicher.</p>
<blockquote><p>Die allgemeine Stimmung der Österreicher angesichts der Wirtschaftskrise ist überwiegend optimistisch und deutlich besser als noch bei der letzten Umfrage im Oktober 2008. 53 Prozent sehen den nächsten zwei, drei Monaten mit Optimismus und Zuversicht entgegen. Nur jeder Vierte äußert Pessimismus und Skepsis. 22 Prozent trauen sich einfach gar keine Einschätzung zu. Die im Februar durchgeführte Umfrage sagt weiter, dass sogar 51 Prozent der Österreicher die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Krisenbekämpfung für richtig und zielführend halten. Neben der Steuerreform, die allen etwas bringt, wurden vor allem das Banken-Hilfspaket, die Verschrottungsprämie und sogar die Kurzarbeitermodelle bei den besonders betroffenen Branchen als wichtigste und sinnvollste Maßnahmen bezeichnet.</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das nun für uns? Unsere Branche hat (so sagen mir die überwiegende Zahl meiner Gesprächspartner vor allem aus dem Gewerbe) deutlichen Aufwind. Das liegt natürlich auch an öl- und gasgeschockten Endverbrauchern und am strengen Winter. Viele Auftragsbücher sind auf längere Sicht voll. Und genau das war der Grund, dass wir in der letzten Vorstandssitzung gesagt haben:  Wir wollen dass dies so bleibt und dass die Geschäftsentwicklung auch übers Jahr für alle Beteiligten wesentlich besser aussieht als in manchen anderen Branchen oder gar in anderen Ländern.  Deshalb haben wir noch einmal zusätzliches Geld in die Hand genommen und beauftragten eine  Werbekampagne.  Sie wurde sofort gestartet und soll auch sofort wirken. Irgendwie in kleinem Rahmen vergleichbar dem, was unser Staat im Großen tut: Investitionen zum richtigen Zeitpunkt zahlen sich auf längere Sicht für alle Beteiligten aus.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Kälte und Staub</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:51:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Mensch – dünnhäutig und unisoliert, wie er nun mal ist – steht in einem unmittelbaren Kontakt mit seiner Umwelt. Dabei findet ein ständiger Wärmeaustausch zwischen ihm und seiner Umgebung statt. Wichtig erscheint dabei die Tatsache, dass wir immer Wärme an dieses Umfeld abgeben, weil wir einen Energieüberschuss habe, den wir uns schlicht angegessen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch – dünnhäutig und unisoliert, wie er nun mal ist – steht in einem unmittelbaren Kontakt mit seiner Umwelt.<span id="more-1435"></span> Dabei findet ein ständiger Wärmeaustausch zwischen ihm und seiner Umgebung statt. Wichtig erscheint dabei die Tatsache, dass wir immer Wärme an dieses Umfeld abgeben, weil wir einen Energieüberschuss habe, den wir uns schlicht angegessen haben. Eine Heizung des Raumes bedeutet also nicht, dass der Mensch Energie über das Heizsystem aufnimmt. Er verschafft sich vielmehr eine Art Temperaturniveau mit dem Bestreben, nicht zuviel Wärme an die Umgebung abzugeben. Denn genau das tun wir alle gleich auf mehreren Wegen: Über Strahlung, Verdunstung, Atmung und Ableitung in die Raumluft-Konvektion. Dazu kommt dann noch die Staubbelastung, die bei den immer noch am häufigsten anzutreffenden Konvektionsheizungen unvermeidlich ist. Dabei erwärmt der Heizkörper, der aus Rippen oder Lamellen besteht oder einem Flachheizkörper sein kann, die umgebende Luft auf. Diese steigt infolge der Erwärmung auf, stößt an die Decke, fließt auf die gegenüberliegende Seite und von dort wieder abwärts. Dabei kühlt sie sich ab und wird von der Heizquelle erneut erwärmt, so dass sich der Kreislauf wiederholt. Diese ständige Umwälzung der Luft bringt natürlich auch eine Umwälzung von Staub mit sich, weshalb dieses Heizungssystem besonders für Allergiker alles andere als ideal ist.</p>
<p>Nach dem Prinzip der Konvektionsheizung arbeiten alle wandvorgehängten oder wandvorgebauten Heizkörper, ganz gleich, ob diese elektrisch oder über eine Warmwasserzentralheizung aufgewärmt werden. Im Gegensatz zum Kachelofen. Er ragt nicht nur in den Raum hinein, sondern strahlt aufgrund seiner viel größeren Oberfläche einen großen Teil seiner Wärmeenergie direkt auf seine Umgebung ab. Außerdem reduziert sich der Konvektionsanteil beim Kachelofen gegenüber einem Wandradiator um bis zu 50 Prozent und minimiert damit auch die Staubbelastung.</p>
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		<title>Wie viele Kachelöfen gibt es in Österreich?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:50:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Österreich gibt es rund 480.000 bestehende Kachelöfen. Jährlich werden rund 15.000 neue Anlagen errichtet. Angesichts von knapp 3,5 Mio. Haushalten in unserem Land steht damit derzeit in 13,8 Prozent aller Haushalte ein Kachelofen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich gibt es rund 480.000 bestehende Kachelöfen. Jährlich werden rund 15.000 neue Anlagen errichtet. Angesichts von knapp 3,5 Mio. Haushalten in unserem Land steht damit derzeit in 13,8 Prozent aller Haushalte ein Kachelofen.</p>
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		<title>Heillose Verwirrung über Feinstaub, Gefahren und Verursacher</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 09:47:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil</strong></span></p>
<p><strong>Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich mehr oder weniger zu vergiften. Seit der so genannten Feinstaubdiskussion wissen wir alle jetzt auch, dass wir eigentlich nicht mehr atmen dürften, denn tückische Umweltschädlinge könnten uns den Garaus machen.</strong><br />
<span id="more-202"></span></p>
<p>Woran mag das liegen, dass wir seit weniger als 20 Jahren ständig mit <strong>Schreckensmeldungen</strong> konfrontiert werden. Die Antwort ist relativ einfach: In der modernen <strong>Messtechnik </strong>haben uns geradezu <strong>futuristische</strong> <strong>Superapparate </strong>den Einblick in den <strong>Mikrokosmos</strong> gewährt. <strong>Nanotechnologie </strong>heißt diese Sparte und arbeitet mit <strong>Größenordnungen </strong>die eigentlich nicht vorstellbar sind. Neueste <strong>Gaschromatographen</strong> oder <strong>Rastersondenmikroskope</strong> liefern <strong>Werte</strong> mit Bezeichnungen wie<strong> „ppb“</strong>, Nano- oder Mikrometer. Ein <strong>Segen</strong> für die <strong>Wissenschaft</strong> &#8211; zweifelsohne. Aber auch ein gefundenes <strong>Fressen </strong>für die <strong>Medien</strong>. Per Schlagzeile wird da etwa berichtet, dass ein Spielzeug unfassbare zehn „ppb“ einer krebserregenden Substanz enthält. Dabei kann <strong>Otto Normalverbraucher</strong> mit diesen drei Buchstaben gar nichts anfangen. Sie stehen nämlich für „parts per billion“ – also Teil einer Milliarde Teile. Das entspricht übrigens einem Stück <strong>Würfelzucker</strong> in einem <strong>Schwimmbecken</strong>.</p>
<p>Genau so verhält es sich mit dem <strong>Feinstaub</strong>. Auch hier reden wir von Teilchen, die tausendstel Millimeter klein und noch kleiner sind. Damit noch nicht genug wird bei der immerwährenden Suche nach den<strong> Schuldigen</strong> an den <strong>Umweltsünden </strong>mit <strong>Halbwahrheiten</strong> gehandelt oder durch geschönte Statistiken von einer Verursachergruppe (zum Beispiel seitens der Auto-Lobby oder der Großindustrie) versucht, von sich selbst abzulenken und die Quelle des Ungemachs auf andere zu schieben. Meist auf jene, die nicht das <strong>Geld</strong> haben offensive <strong>PR-Arbeit</strong> zu treiben oder Heerscharen von Gutachtern zu bezahlen, die entsprechend günstige Statistiken erstellen.</p>
<p>So geriet auch der <strong>Kachelofen</strong> als möglicher Verursacher ins Gerede, obwohl gerade dem <strong>Brennstoff Holz</strong> völlig unstrittig bescheinigt wird, wegen seines<strong> CO2</strong>-neutralen <strong>Verbrennungsprozesses</strong> besonders <strong>umweltfreundlich </strong>zu sein. Mit dieser Diskrepanz räumt jetzt ein <strong>Gutachten</strong> der <strong>Technischen Universität Wien</strong> auf. <strong>Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer</strong> vom <strong>Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften</strong> hat darin Fakten zusammengetragen und analysiert um mehr <strong>Licht ins Dunkel</strong> dieser angeblichen Gefährdung bringen.</p>
<p>Dabei sind zwei ganz wichtige <strong>Sachverhalte</strong> festgestellt worden, die gerade in den reißerischen <strong>Medienberichten</strong> überhaupt nicht vorkommen. Nämlich erstens die Feststellung, dass rund die Hälfte des Feinstaubs überhaupt nicht dort entsteht, wo er gemessen wird, sondern über viele hundert Kilometer – bei uns hauptsächlich aus dem östlichen Ausland – hereingetragen wird und zweitens die <strong>Tatsache</strong>, dass es verschiedene Arten von Feinstäuben gibt, die ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. So sind etwa ultrafeine Partikel die gesundheitsgefährdendsten Anteile aller Stäube. Wir reden hier von<strong> Teilchen</strong> mit einem Durchmesser von <strong>weniger</strong> als einem Zehntel Mikrometer (das entspricht einem zehntausendstel Millimeter). Zum <strong>Vergleich</strong>: Eine zehn bis fünfzig Mal größere <strong>Bakterie</strong> ist geradezu ein <strong>Ungeheuer</strong> dagegen.</p>
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		<title>Feuer und Flamme</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 15:52:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kamingespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Kippes Herr Prof. Kippes, als einer der beiden Geschäftsführer von Schloß Schönbrunn darf man Sie ja getröstet als &#8220;Herr der Kachelöfen&#8221; bezeichnen. Wissen Sie eigentlich wieviele dieser Prunkstücke das Schloß beherbergt? WK: Sie kennen ja bereits unser beispielgebendes Projekt, die gesamte Anlage des Schlosses und des umliegenden Areals in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kamingespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Kippes</h2>
<p><em>Herr <strong>Prof. Kippes</strong>, als einer der beiden Geschäftsführer von <strong>Schloß Schönbrunn</strong> darf man Sie ja getröstet als <strong>&#8220;Herr der Kachelöfen&#8221;</strong> bezeichnen. Wissen Sie eigentlich wieviele dieser Prunkstücke das Schloß beherbergt?</em><br />
<span id="more-124"></span></p>
<blockquote><p><strong>WK:</strong> Sie kennen ja bereits unser beispielgebendes Projekt, die gesamte Anlage des Schlosses und des umliegenden Areals in einer detailgetreuen <strong>3D-Visualisierung</strong> darzustellen. Mithilfe dieser einzigartigen Technik kann ich von meinem Schreibtisch aus praktisch jeden kranken Baum im Park erkennen.  Im Zuge dieses <strong>Projektes</strong> wird natürlich auch das gesamte<strong> Inventar</strong> nicht nur erfasst, sondern auch mit umfassenden <strong>Detailinformationen</strong> versehen. So werden Herkunft, Zustand, Materialbeschaffenheit, Reparatur- und Restaurierungsdaten ebenso festgehalten wie <strong>Querverbindungen</strong> zu Literatur, Dokumentation und geschichtsrelevanten Informationen.  Um auf Ihre Frage zurückzukommen: In den <strong>Schauräumen</strong> <strong>des Schlosses</strong> befinden sich <strong>16 Kachelöfen</strong> im <strong>Erdgeschoß </strong>und <strong>24 </strong>im <strong>Obergeschoß</strong>. <strong>20</strong> Kachelöfen bewahren wir &#8211; sozusagen in Reserve &#8211; in einem <strong>Lager</strong> auf. In den Ausstellungsräumen der Wiener <strong>Hofburg</strong> sind <strong>20 Kachelöfen </strong>zu besichtigen.</p></blockquote>
<p><em>Handelt es sich dabei um Originale oder um Nachbauten?</em></p>
<blockquote><p>WK: Auch bei dieser Frage muss ich ein wenig ausholen: Bei den Kachelöfen handelte es sich um sogenannte <strong>&#8220;Überschlagsöfen&#8221;</strong>. Da Schloß Schönbrunn ja als <strong>Sommerresidenz</strong> gedacht war, die von Anfang <strong>April</strong> bis Ende <strong>Oktober</strong> bewohnt wurde, mussten die Öfen nur eine <strong>geringe Heizleistung </strong>erbringen.  Als dann im 19. Jahrhundert der Hofstaat immer größer wurde und das Schloß auch immer öfter im Winter teilweise bewohnt war, kam es häufig zu Heizschäden an den Kachelöfen, die ja nicht als Vollheizung konzipiert waren.  Wenige ausgewählte Firmen durften als <strong>&#8220;Hoflieferanten&#8221;</strong> diese Schäden beseitigen. Es erfolgte daher bei einigen Kachelöfen mehrfach ein Wiederaufbau nach den Original-Formen. Ich kann also Ihre Frage so beantworten, dass die meisten Öfen aus der<strong> </strong>zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen, jedoch nach Formen des 18. Jahrhunderts nachgebaut wurden.</p></blockquote>
<p><em>Kann man den Wert so eines Kachelofens beziffern?</em></p>
<blockquote><p><strong>WK:</strong> Nein, eigentlich nicht. Solche <strong>einzigartigen Stücke</strong> sind ja nicht nur an ihrem Wert als <strong>&#8220;Antiquität&#8221;</strong> zu schätzen, sondern sind im <strong>Kontext</strong> zu sehen, der die <strong>Einrichtung</strong> solcher <strong>historischen Räume</strong> erst komplettiert und ja auch aus geschichtlicher Sicht viel über das Leben <strong>&#8220;in der guten alten Zeit&#8221; </strong>aussagt.  Allerdings ist natürlich auch heute ein <strong>Nachbau </strong>so eines <strong>Prunkstückes</strong> möglich und hier kann man <strong>Produktionskosten </strong>von etwa <strong>100.000 Euro</strong> annehmen &#8211; ohne Aufbau und Montage.</p></blockquote>
<p><em>Stimmt es, dass die Kachelöfen allesamt über Gänge beheizt wurden, die hinter den Räumen liefen? Wie muss man sich das vorstellen?</em></p>
<blockquote><p>WK: In der Tat gibt es hinter den herrschaftlichen Räumen einen &#8220;<strong>Dienstbotengang</strong>&#8220;, durch den auch die Beschickung der Kachelöfen erfolgte. Man wollte die hohen Herrschaften ja nicht durch die Tätigkeit des Heizens stören und etwaige Verschmutzung der Räumlichkeiten verhindern.</p></blockquote>
<p><em>Und noch eine ganz persönliche Frage: Besitzen Sie selbst einen Kachelofen?</em></p>
<blockquote><p><strong>WK: </strong>Was für eine Frage! <strong>Natürlich</strong> will ich auch selbst nicht auf die <strong>Behaglichkeit </strong>und den <strong>Wohlfühlfaktor </strong>eines Kachelofens verzichten und so habe ich für meine Wohnung einen <strong>österreichischen Kleinkachelofen</strong> gewählt.</p></blockquote>
<p><em>Herr Prof. Kippes, herzlichen Dank für unser Gespräch!</em></p>
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