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	<title> &#187; ökologie und umwelt</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Kacheln und der &#8220;Schwarze Strahler&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was die Wissenschaftler in ihrer Studie nun festgestellt haben, ist ein Top-Argument für unsere Branche: Der rundum positive Effekt liegt eindeutig an den Kacheln. Um das zu erklären, ist ein kurzer Tauchgang in die Tiefen der Physik notwendig. Es gilt nämlich zu klären, was ein so genannter „Schwarzer Strahler“ ist und was die Kacheln unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die <strong>Wissenschaftler</strong> in ihrer <strong>Studie</strong> nun festgestellt haben, ist ein <strong>Top-Argument</strong> für unsere Branche: Der rundum <strong>positive</strong> <strong>Effekt</strong> liegt eindeutig an den Kacheln. Um das zu erklären, ist ein kurzer Tauchgang in die Tiefen der Physik notwendig. Es gilt nämlich zu klären, was ein so genannter <strong>„Schwarzer Strahler“</strong> ist und was die Kacheln unserer Öfen damit zu tun haben.<br />
<span id="more-250"></span></p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/kirchhoff.jpg" rel="lightbox[250]" title="kirchhoff" rel="lightbox[250]"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="kirchhoff" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/kirchhoff.jpg" alt="kirchhoff Kacheln und der Schwarze Strahler" width="104" height="137" /></a>Mit dem <strong>Prinzip</strong> des <strong>Schwarzen Strahlers </strong>haben sich bedeutende <strong>Wissenschaftler</strong> wie <strong>Max Planck</strong>, vor allem aber <strong>Robert Wilhelm Bunsen</strong> und <strong>Gustav Robert Kirchhoff</strong> beschäftigt. Er gilt als <strong>Vater des „Schwarzen Strahlers“</strong>. Diesen zu erklären, fällt etwas schwer, denn es gibt den „Schwarzen Strahler“ nicht wirklich. Er ist ein Idealwert für die Aufnahme und Abgabe von Strahlung (z.B. Licht oder Wärme).<br />
<strong>Gustav Robert Kirchhoff</strong> (Bild rechts) entwickelte 1859 das Prinzip des „Schwarzen Strahlers“</p>
<p>Streng wissenschaftlich gilt nach dem Kirchhoffschen Strahlungsgesetz: Bei jedem <strong>Körper</strong> ist bei jeder <strong>Wellenlänge</strong> und in jeder <strong>Richtung </strong>das <strong>Emissionsvermögen </strong>(die Strahlungsabgabe) für <strong>thermische Strahlung</strong> proportional zu seinem <strong>Absorptionsvermögen</strong> (also zur Aufnahmefähigkeit). Da das Absorptionspotential des „Schwarzen Körpers“ bei jeder Wellenlänge den größtmöglichen Wert annimmt, erreicht auch sein Emissionsvermögen den Maximalwert. Diese <strong>Idealwerte </strong>kann technisch gesehen kein reales Gerät erreichen.</p>
<p>Entsprechend <strong>faszinierend </strong>ist jetzt, was die <strong>Baubiologen </strong>bei der <strong>Emissionsmessung </strong>von Kacheln herausgefunden haben: Wie unsere Grafik zeigt, liegt nämlich deren Wärmeabgabe in verschiedenen Wellenlängen-Bereichen ganz nahe an der Idealkurve des „Schwarzen Strahlers“. Das schafft kein anderer Heizkörper. Schon gar nicht ein Kaminofen mit seiner Metalloberfläche.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/schwarzer20strahler.jpg" rel="lightbox[250]" title="schwarzer20strahler" rel="lightbox[250]"><img class="aligncenter size-full wp-image-568" title="schwarzer20strahler" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/schwarzer20strahler.jpg" alt="schwarzer20strahler Kacheln und der Schwarze Strahler" width="496" height="312" /></a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Was bei der beschriebenen Studie ebenfalls herauskam, war die Tatsache, dass die annähernde Deckungsgleichheit der Emissionen von Kacheln mit dem „Schwarzen Strahler“ für alle Temperaturbereiche gilt. Damit der Mensch die Wärmeabgabe einer Heizung wahrnimmt, muss deren Wärmeleistung über der Oberflächentemperatur der Haut liegen. Ebendiese bewegt sich so um die 32 Grad. Die Oberflächentemperaturen von Kachelöfen reichen von 35 bis an die 100 Grad. Je nach Brennstoffaufgabe oder Thermostateinstellung bei Steuerungen bleibt der Wohlfühlwert nach dem beschriebenen physikalischen Prinzip immer im optimalen Bereich.</p>
</blockquote>
<p>Das ist vor allem deshalb wichtig, weil man zu Hause vermehrt mit niedrigeren Heiztemperaturen auskommt, da die Wärmedämmungen immer besser werden. Reine <strong>Konvektionswärme</strong> würde in einem niedrigeren Temperaturbereich alsbald zu dem nicht gerade <strong>angenehmen </strong>Gefühl der so genannten <strong>„überschlagenen“</strong> Temperatur führen. Professor Kirchhoff und sein „Schwarzer Strahler“ haben uns im Gegensatz dazu die <strong>Erkenntnis</strong> beschert, dass <strong>Kacheln genau diesen negativen Effekt nicht haben</strong>.</p>
<p>Zusammenfassend gilt also: Der <strong>gute alte Kachelofen verbreitet</strong> seit Hunderten von Jahren gesunde <strong>Strahlungswärme</strong>. Das <strong>Knistern </strong>der <strong>Scheite</strong>, das <strong>faszinierende Zauberspiel</strong> des <strong>lodernden Feuers</strong> und die <strong>wohltuende Wärme</strong> sorgen für eine unnachahmliche <strong>Atmosphäre der Behaglichkeit.</strong> Das war immer schon so – nur jetzt wissen wir auch dank wissenschaftlichen <strong>Forschergeistes</strong>, warum das so ist.</p>
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		<title>Wärme und mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 08:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Drittel des Lebens verbringt der Mensch in Wohnräumen. Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, sehnt er sich nach einem warmen und gemütlichen Zuhause.

Die richtige Wärmequelle kann helfen, das Wohlbefinden in dieser Zeit deutlich zu steigern. Dabei stellen wir alle – wie das so unsere Art ist – hohe Ansprüche: Eine moderne Heizung sollte nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel des Lebens verbringt der <strong>Mensch </strong>in <strong>Wohnräumen</strong>. Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, sehnt er sich nach einem <strong>warmen </strong>und <strong>gemütlichen Zuhause</strong>.<br />
<span id="more-246"></span><br />
Die richtige <strong>Wärmequelle </strong>kann helfen, das <strong>Wohlbefinden </strong>in dieser Zeit deutlich zu steigern. Dabei stellen wir alle – wie das so unsere Art ist – hohe <strong>Ansprüche</strong>: Eine moderne <strong>Heizung </strong>sollte nicht nur <strong>Wärme </strong>verbreiten, <strong>Energie </strong>sparen und <strong>umweltfreundlich </strong>arbeiten, sondern vor allem ein <strong>gesundes Raumklima schaffen</strong>. Und was ist gesund? Mittlere Raumtemperaturen und unbewegte, <strong>staubfreie Luft</strong>, sagen die Baubiologen und empfehlen auf der <strong>Basis </strong>ihrer <strong>Untersuchungen </strong>die <strong>Strahlungswärme</strong> des Kachelofens als gesündeste Art der Raumerwärmung. Dabei ist das <strong>Wirkprinzip gesunder Strahlung denkbar einfach</strong>.</p>
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		<title>Die Menge allein sagt zuwenig über Gesundheitsgefahren</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:17:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Entscheidend für mögliche Gefahren ist also die Größe der Partikel. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie diese verteilt sind. Aus dem Grund hat Prof. Dr. Hofbauer in seiner Studie besonderen Wert auf diesen Aspekt gelegt und belegt durch eine Analyse der Oberfläche, auf der die einzelnen Partikel verteilt sind, dass zum Beispiel Feinstaub aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entscheidend für mögliche <strong>Gefahren</strong> ist also die <strong>Größe</strong> der <strong>Partikel</strong>. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie diese verteilt sind. Aus dem Grund hat Prof. Dr. Hofbauer in seiner <strong>Studie</strong> besonderen Wert auf diesen Aspekt gelegt und belegt<strong> </strong>durch eine Analyse der <strong>Oberfläche</strong>, auf der die <strong>einzelnen Partikel</strong> verteilt sind, dass zum Beispiel <strong>Feinstaub</strong> aus <strong>Dieselruß </strong>wesentlich <strong>gefährlicher</strong> ist, als <strong>Feinstaub</strong> aus <strong>Holzfeuerungen</strong>.<br />
<span id="more-210"></span></p>
<p>In diesem Zusammenhang fordert <strong>Hofbauer</strong> eine Abkehr von den üblicherweise praktizierten Bewertungen <strong>„Anzahlkonzentration“</strong> und <strong>„Massenkonzentration“</strong>, die allüberall als alleinige Kriterien für <strong>Gefahrenpotenziale</strong> verwendet werden. Sowohl erstere, die auf der <strong>Partikelanzahl</strong> pro <strong>Luftvolumen</strong> basiert, als auch die zweite mit der Bestimmung der Partikelmasse pro Luftvolumen berücksichtigen nämlich zwei ganz entscheidende Werte überhaupt nicht: Die <strong>Korngröße</strong> (den „repräsentativen Querschnitt) und die für chemische Reaktionen entscheidende Oberfläche. Die folgende <strong>Tabelle</strong> zeigt am Beispiel von <strong>Diesel-Russ</strong>, <strong>Kfz-Aufwirbelungen</strong> und <strong>Holzfeuerungen</strong>, dass sich bei gleicher Volumsverteilung von Körnern mit unterschiedlichen <strong>Durchmessern</strong> eine Bewertung von <strong>Gesundheitsgefahren</strong> erst durch die <strong>Evaluierung</strong> der <strong>Oberflächenverteilung</strong> ergibt.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/art-des-feinstaubes_1.jpg" rel="lightbox[210]" title="art-des-feinstaubes_1" rel="lightbox[210]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1054" title="art-des-feinstaubes_1" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/art-des-feinstaubes_1-570x163.jpg" alt="art des feinstaubes 1 570x163 Die Menge allein sagt zuwenig über Gesundheitsgefahren" width="570" height="163" /></a></p>
<p>Aus der Tabelle geht klar hervor, dass ausgehend von einer <strong>Massen</strong>- oder <strong>Volumenverteilung</strong> für einen <strong>Feinstaub</strong> mit einem repräsentativen Durchmesser von 30 nm (Diesel-Russ) im Vergleich zu einem Feinstaub mit einem repräsentativen Durchmesser von 200 nm (Holzfeuerung) eine <strong>Verschiebung der Anteile</strong> um den<strong> Faktor</strong> von <strong>44</strong> zugunsten der <strong>Holzfeuerung</strong> ergibt. Weil nun genau dieser Wert das wirkliche Gefährdungspotential definiert, kommt die <strong>Studie</strong> zu dem Schluss, dass die <strong>Toxizität</strong> von <strong>Feinstäuben </strong>aus <strong>Holzfeuerungen </strong>signifikant<strong> geringer</strong> ist, als die von <strong>Feinstäuben aus Diesel-Russ</strong>.</p>
<p>Insgesamt kommt Prof. Dr. Hermann Hofbauer zu folgenden Bewertungen:</p>
<ul>
<li>Mehr als 50 Prozent des Feinstaubes stammt nicht aus lokalen <strong>Quellen</strong>, sondern aus <strong>Ferntransporten</strong>.<br />
Feinstaub aus den <strong>Holzfeuerungen </strong>der Kleinverbraucher hat in <strong>Österreich</strong> und generell in <strong>Mitteleuropa</strong> einen wesentlich <strong>geringeren</strong> <strong>Anteil</strong> als vergleichsweise <strong>Emissionen</strong> durch <strong>Industrie</strong> und <strong>Verkehr</strong>.<br />
Feinstäube aus dem <strong>Kleinverbraucherbereich</strong> haben nur geringe Anteile an <strong>ultrafeinen</strong>, für den Menschen gefährlichen Partikeln, während Feinstäube aus dem <strong>Verkehr</strong> deutlich größere Anteile ultrafeiner Partikel aufweisen.</li>
</ul>
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		<title>Feinstäube-eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:01:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische Fachbegriffe nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als TSP bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für „Total suspended Particulates“ und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ .

Schwebestaub bedeutet, dass feste und flüssige Teilchen in einem Gas verteilt sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische <strong>Fachbegriffe</strong> nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als <strong>TSP </strong>bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für <strong>„Total suspended Particulates“</strong> und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ .<br />
<span id="more-204"></span><br />
<strong>Schwebestaub</strong> bedeutet, dass <strong>feste</strong> und <strong>flüssige </strong>Teilchen in einem Gas verteilt sind, und zwar so, dass es zu keinen oder nur ganz langsamen <strong>Absetzerscheinungen</strong> kommt. Dies passiert nur bei ganz kleinen Teilchen, bis zu einem aerodynamischen Durchmesser von ca. 57 Mikrometern (Mikrometer = 1/1000 mm). Diese Gemische nennt man <strong>„Aerosole“</strong>, was bedeutet, dass sich dieses Gemisch wie eine Flüssigkeit verhält. Er ist ein <strong>heterogenes</strong>, sehr <strong>komplexes Gemisch</strong> aus festen und flüssigen Teilchen. Es gibt keine einheitliche Zusammensetzung des Staubs, weder physikalisch noch chemisch.</p>
<p>Auch der Feinstaub, der als PM10 (PM = particulate matter – soviel wie Durchmesser), mit einem aerodynamischen Durchmesser von maximal zehn Mikrometer) bezeichnet wird, ist ein Teil von TSP. Daher ist auch seine chemische und physikalische Zusammensetzung sehr komplex und unterschiedlich. Die Grenze von zehn Mikrometer wurde aus <strong>medizinischen Gründen</strong> gewählt, weil feinere Partikel den Kehlkopf passieren können und somit bis in die <strong>Lunge</strong> gelangen können.</p>
<p>Da alle Partikel kleiner als zehn Mikrometer im Feinstaub erfasst werden, werden auch die feinen und ultrafeinen Partikel in dieser Kategorie mitgezählt. Vor allem die <strong>ultrafeinen </strong>Partikel (sie sind kleiner als 0,1 Mikrometer) haben zwar massenmäßig (unter 1% der gesamten PM10-Masse) den geringsten Anteil, sind aber durch den extrem kleinen aerodynamischen Durchmesser, und somit auch durch den extrem kleinen Durchmesser des wahren Partikels, sehr<strong> gesundheitsgefährdend</strong>, da sie bis in die <strong>Alveolen </strong>(Lungenbläschen) vordringen können, in der Lunge</p>
<p>abgelagert werden und nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden können. Der Massenanteil der feinen Partikel (PM 2,5) ist mit etwa dreiviertel der Gesamtmasse am größten. Der Rest sind grobe Artikel mit einem aerodynamischen Durchmesser zwischen 2,5 und 10 Mikrometer.</p>
<p>Die <strong>Entstehung</strong> und <strong>Herkunft</strong> der einzelnen Partikelgrößen sind sehr <strong>unterschiedlich</strong>. Die<strong> ultrafeinen</strong> Partikel stammen überwiegend aus <strong>Verbrennungsprozessen</strong>, die groben Partikel zwischen 2,5 und 10 Mikrometer aus <strong>natürlichen Prozessen</strong> und aus <strong>Abriebsprozessen</strong> und die feinen Partikel zwischen 0,1 und 2,5 Mikrometer sind zum überwiegenden Teil sekundären Ursprungs und bilden sich durch <strong>Gas-Partikelkonversion</strong> und andere <strong>Bildungsmechanismen</strong> aus den <strong>Vorläufersubstanzen SO2, NOx, NH3</strong> und <strong>VOC</strong>.</p>
<p>PM10 kann man grob in zwei verschiedene Fraktionen einteilen: primäre Partikel, die direkt an den <strong>Schadstoffquellen</strong> gebildet und ausgestoßen werden und sekundäre Partikel, die sich erst in der <strong>Atmosphäre</strong> aus <strong>Vorläufersubstanzen bilden</strong>.</p>
<p>Zu den primären Partikeln gehören Partikel, die aus jeglicher Art von <strong>Verbrennungsprozessen</strong> (Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen und auch stationäre Verbrennungs-Anlagen) stammen, aber auch <strong>Abriebspartikel</strong>, wie sie im Straßenverkehr von den Reifen, Bremsen oder vom Split, aus der<strong> metallverarbeitenden Industrie </strong>oder aus der <strong>Bautätigkeit</strong> stammen. Die sekundären Partikel werden aus <strong>Vorläufersubstanzen</strong> wie <strong>Stickstoffoxid</strong>, <strong>flüchtige organische Verbindungen</strong>, <strong>Schwefeldioxid</strong> oder<strong> Ammoniak</strong> gebildet.</p>
<p>Zur PM10-Belastung der Luft tragen alle Bereiche bei: Verkehr, <strong>Industrie</strong>, <strong>Landwirtschaft</strong> und <strong>Haushalte</strong>. Es ist zwar unstrittig, dass die ersten beiden als Hauptverursacher ermittelt wurden. Dennoch unterscheiden sich viele <strong>Statistiken</strong> und die daraus folgenden Diagramme teils deutlich voneinander. Nachfolgende <strong>Grafik des Österreichischen Kachelofenverbandes</strong> beruht auf einer europaweiten <strong>Ermittlung</strong> der Universität Stuttgart und des VDI (Verband Deutscher Ingenieure), die sich mit den<strong> Werten</strong> des <strong>Umweltbundesamtes Österreich</strong> und weitgehend den <strong>Erhebungen der Stadt Wien</strong> deckt.<br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13.jpg" rel="lightbox[204]" title="feinstaub_13" rel="lightbox[204]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1736" title="feinstaub_13" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13-300x199.jpg" alt="feinstaub 13 300x199 Feinstäube eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Grafik zeigt, dass <strong>Kleinfeuerungen</strong> mit zehn bis zwölf Prozent an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt sind. Das wird durch drei Zahlen aus Österreich untermauert. Wien liegt sogar noch etwas unter diesem Wert und gibt im Umweltbericht 2002/2003 den Anteil des <strong>„Hausbrandes“</strong> mit neun Prozent an, <strong>Verkehr </strong>mit 71 % und <strong>Industrie</strong> mit 20%.</p>
<p>Eine Statuserhebung bei Feinstaub in den Jahren 2002 und 2003 im Stadtgebiet von <strong>Feldkirch</strong> sieht die Heizung (lokal/regional) bei 12 Prozent, den Verkehr bei 39% und sonstige bei 49%.</p>
<p>Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung listet im <strong>„Programm zur Feinstaubreduktion in der Steiermark“</strong> im Oktober 2004 den „Hausbrand“ mit 10,4 % auf. Verkehr mit 52,2%, die Industrie mit 20,1% und den Beitrag der Landwirtschaft mit 11,3%.</p>
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