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	<title>Kachelofen Kamin Herd Heizkamin alles über Holzfeuerungen &#187; Feinstaub</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Trotz Umweltzeichen: Steiermark will Heizverbot für Kachelöfen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 13:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Landesinnungsmeister Stellverstreter Ing. Michael Kohlroser und DI Dr. Thomas Schiffert vom Österreichischen Kachelofenverband betonten auf der Pressekonferenz, dass der Kachelofen nicht Ziel für Heizverbote sein dürfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Steirische Hafner wehren sich bei Pressekonferenz gegen Feuerungsverbote</h3>
<p><strong> Ein mögliches Verbot in der Steiermark Kachelöfen zu beheizen erregt der Zeit die Gemüter in der Landeshauptstadt. Grund: Die bekanntermaßen hohe Feinstaubbelastung vor allem in Graz.<span id="more-5250"></span> Der Österreichische Kachelofenverband und die Landesinnung Steiermark haben darum in einer Pressekonferenz klargestellt, dass sich die beabsichtigten politischen Restriktionen gegen die Falschen richtet. Bei der öffentlichen Diskussion rund um die Feinstaub-Belastung bleibt nämlich der Verkehr verschont. In erster Linie dreht sich alles um das „Verbot von Festbrennstoff-Zweitheizungen“. Dabei wird nicht beachtet, dass moderne Kachelöfen bereits den neusten Standards entsprechen und weit unter den gesetzlich geforderten Feinstaubrichtlinien liegen.</strong><br />
&#8230;<br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/05/Radio-Steiermark_24.05.2011.mp3">Radio Steiermark sendete im Mittagsjournal einen Bericht über die Pressekonferenz, den Sie sich hier anhören können.</a></p>
<div id="attachment_5251" class="wp-caption alignleft" style="width: 570px"><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/05/PK-Graz-e1306502802476.jpg" rel="lightbox[5250]"><img class="size-full wp-image-5251" title="PK-Graz" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/05/PK-Graz-e1306502802476.jpg" alt="PK Graz e1306502802476 Trotz Umweltzeichen: Steiermark will Heizverbot für Kachelöfen" width="560" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Landesinnungsmeister Stellverstreter Ing. Michael Kohlroser und DI Dr. Thomas Schiffert vom Österreichischen Kachelofenverband betonten auf der Pressekonferenz, dass der Kachelofen nicht Ziel für Heizverbote sein dürfe.          </p></div>
<p>Die Kachelofenbranche arbeitet laufend an der Modernisierung und technischen Verbesserung ihrer Öfen. Diese kontinuierliche Verbesserung soll für Besitzer von modernsten Kachelöfen als Zweitheizung gemäß Umwelt-Landesrat Gerhard Kurzmann nicht mehr von Bedeutung sein. Sobald die Feinstaubwerte den gesetzlich vorgegebenen Richtwert (50 Mikrogramm pro Kubikmeter als Tagesmittelwert) drei Tage hintereinander überschreiten, soll künftig das „Verbot von Festbrennstoff-Zweitheizungen“ in Kraft treten. „Bedenklich finde ich, dass alle Öfen über einen Kamm geschert werden. Ob es sich um einen – mit dem Umweltzeichen zertifizierten – Kachelofen handelt, der die gesetzlichen Emissionswerte weit unterschreitet, oder um einen veralteten Ofen, der dem Stand der Technik nicht mehr entspricht, ist dabei vollkommen irrelevant“, so Michael Kohlroser, Stellvertretender Landesinnungsmeister der Hafner.</p>
<p><strong>Anteil der Verursachersektoren an den PM 10-Emissionen Österreichs 2008</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="1183">
<tbody>
<tr>
<td width="615" valign="bottom">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="479" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
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<td width="81" valign="bottom"></td>
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<td width="81" valign="bottom"></td>
<td width="81" valign="bottom"></td>
<td width="81" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Je nach Studie und der dahinterliegenden Testmethode variieren die Werte für die Hauptverursacher der Feinstaubemissionen erheblich. Gemäß einer Untersuchung der Universität Stuttgart und des Verbandes Deutscher Ingenieure sind vor allem die Industrie mit 32 Prozent, der Straßenverkehr mit 20 Prozent für den Feinstaub in Europa verantwortlich. Kleinfeuerungen verursachen lediglich ein Drittel der Emissionen der Industrie.</p>
<p>Die Studie des Umweltbundesamtes geht davon aus, dass 27,1 Prozent der Feinstaubemissionen in Österreich von der Industrie, 23 Prozent vom Verkehr und 28,8 Prozent durch Kleinverbrauch verursacht werden. Die Emissionen des Kleinverbrauchs stammen dabei nicht nur aus der Verbrennung in Haushalten. Es zählen dazu auch Verbrennungen im (Klein-)Gewerbe, in öffentlichen Gebäuden, in Feuerungsanlagen der Land- und Forstwirtschaft sowie Brauchtumsfeuer wie Oster-/Adventfeuer und Holzkohlegrille. Knapp ein Fünftel der Feinstaub-Emissionen des Kleinverbrauchs wird durch land- und forstwirtschaftliche Maschinen und andere Geräte verursacht. Die Studie des Umweltbundesamt belegt, dass die Hauptverursacher der Staub-Emissionen in diesem Sektor technisch veraltete oder überdimensionierte Holzfeuerungen (z. B. so genannte „Allesbrenner-Kessel“) in Verbindung mit falscher Bedienung und dem Einsatz ungeeigneter Brennstoffe sind.</p>
<p><strong>Gesetzte Maßnahmen verursachen mehr Abhängigkeit</strong></p>
<p>Fest steht, dass nicht eine einzelne Quelle Hauptverursacher für erhöhte PM10-Belastungen ist, sondern viele Bereiche, wie etwa der Straßenverkehr, die Industrie, der Kleinverbrauch und die Landwirtschaft. Warum bei der öffentlichen Diskussion rund um die Feinstaub-Belastung in Graz der Verkehr und die Industrie derzeit verschont bleiben und sich der Umwelt-Landesrat in erster Linie auf den Hausbrand versteift erscheint daher nicht schlüssig. „Ich finde es erschreckend, dass nun auf Maßnahmen gesetzt wird, wie der Tausch veralteter Ölkessel, anstatt alte Holzheizungen durch moderne Kachelöfen zu ersetzen. In Zeiten von Gaskrisen und einer unvorhersehbaren Ölpreisentwicklung investieren wir in Energie-träger, die uns vollkommen abhängig vom Ausland machen. Anstatt auf umweltfreundliches und günstiges heimisches Holz zu setzen. Immerhin ist fast halb Österreich mit Wald bedeckt und jährlich wächst mehr Holz nach als derzeit verbraucht wird“, so Kohlroser.</p>
<p>Eine Studie der Universität Linz zur „Feinstaubproblematik und Holzheizungen“ bestätigt, dass das Problem nicht Holzheizungen „an sich“ sind, sondern der relativ hohe Heizungsaltbestand. Staubemissionen in diesem Bereich würden bei Ersatz älterer Anlagen durch neue Holzfeuerungen um durchschnittlich 90 Prozent verringert werden. Für ein Zurückdrängen der Holzheizungen besteht gemäß dem Studienautor in diesem Zusammenhang keinerlei sachlicher Grund. Stattdessen wäre umweltpolitisch eine Intensivierung bestehender Förderaktionen zur Erneuerung des Altanlagenbestandes anzustreben.</p>
<p><strong>Heizkostenentwicklung der unterschiedlichen Energieträger</strong></p>
<p>Eine Bilanz der Heizkosten für die abgelaufene Heizperiode macht es deutlich: Heizsysteme, die auf erneuerbaren Energien beruhen, waren Öl- und Gasheizungen bei weitem überlegen. Am Beispiel eines 1982 errichteten durchschnittlichen Einfamilienhaus wird das deutlich: Wer mit Holz heizt, kommt auf saisonale Heizkosten von durchschnittlich 750 Euro inklusive Steuern, bei Erdgas auf 1.271 Euro und bei Heizöl gar auf 1.987 Euro. Erdöl ist somit um etwa 165 Prozent teuer als Holz, kostet also beinahe dreimal so viel. Erdgas ist zwar günstiger, jedoch immer noch um knapp 70 Prozent teurer, als wenn mit Holz geheizt würde.</p>
<p><strong>Moderne Kachelöfen verursachen kaum mehr Feinstaub</strong></p>
<p>Die Vereinbarung<a href="#_ftn1">[1]</a> gemäß Artikel 15a Bundesverfassungsgesetz aus dem Jahre 1999 über Schutzmaßnahmen betreffend Kleinfeuerungen, sieht vor, dass Emissionsgrenzwerte für Staub von Kleinfeuerungsanlagen nicht über 60 Milligramm pro Megajoule Energieeinheit liegen dürfen. Die Prüfstelle des Österreichischen Kachelofenverbandes prüft sämtliche Öfen, die von österreichischen Hafnern gesetzt werden seit 1994 auf deren Emissionswerte wie etwa Feinstaub. „Der Durchschnittswert des abgegebenen Feinstaubs liegt seither zwischen 35 und 40 Milligramm, also weit unter dem gesetzlich erlaubten Richtwert“, so Thomas Schiffert, Geschäftsführer des Österreichischen Kachelofenverbandes.</p>
<p><strong>Umweltzeichen für den Österreichischen Kachelofenverband</strong></p>
<p>Vor wenigen Wochen wurde dem Österreichischen Kachelofenverband von Bundesminister Nikolaus Berlakovich das Umweltzeichen verliehen. Die Kachelofenbranche ist nun die erste Branche, die flächendeckend mit dem Umweltzeichen arbeiten kann. 2015 wird in ganz Österreich eine deutliche Verschärfung der Emissionsgrenzwerte (35 Milligramm Feinstaub) und der Wirkungsgradanforderungen für das Implementieren neuer Kleinfeuerungsanlagen   (z. B. Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen) in Kraft treten. „Wir wollen, so wie jede andere Branche auch, technischer Vorreiter sein und unsere Produkte kontinuierlich verbessern. Im konkreten Fall wurde der Brennraum weiterentwickelt, sodass die Emissionsgrenzwerte z. B. für Feinstaub sogar die künftigen – besonders strengen Richtlinien – noch um ein Viertel unterschreiten“, sagt Schiffert.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1"><br />
</a></p>
<hr size="1" />
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		<title>Kommentar:</title>
		<link>http://www.kachelofenverband.at/2009/03/kommentar/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Feinstaub-Chuzpe Sie kennen bestimmt den bekannten Spruch: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Betrachtet man sich nämlich die unterschiedlichen Grafiken, Listen und Diagramme, die verkünden wer, was, wann, wie und warum (nicht) an Feinstaub-Emissionen beteiligt ist, kommt man zu dem Schluss, dass es in ganz Europa nur „Nicht-Verursacher“ oder schlechtstenfalls „Kaum-Verursacher“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feinstaub-Chuzpe</p>
<p>Sie kennen bestimmt den bekannten Spruch: <strong>„Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“</strong>. Betrachtet man sich nämlich die unterschiedlichen Grafiken, Listen und Diagramme, die verkünden wer, was, wann, wie und warum (nicht) an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt ist,<br />
<span id="more-214"></span><br />
kommt man zu dem Schluss, dass es in ganz Europa nur <strong>„Nicht-Verursacher“ </strong>oder schlechtstenfalls <strong>„Kaum-Verursacher“ </strong>von Feinstäuben gibt. Man fragt sich: <strong>„Wo kommt er dann her – der Feinstaub?“ </strong>Zum Beispiel bei uns in Österreich. Alles nur Importe aus Tschechien, der Slowakei und Slowenien?</p>
<p>Nun für die Hälfte der bei uns gemessenen Mengen gilt das tatsächlich, weil der Feinstaub aufgrund seiner Leichtigkeit halt recht reiselustig ist. Die andere Hälfte aber ist unbestreitbar hausgemacht. Das <strong>Umweltbundesamt </strong>hat in seinem umfassenden Bericht zu der <strong>Thematik Ross und Reiter</strong> genannt. Die Analyse deckt sich mit allen Lobby-unverdächtigen Diagrammen zum Beispiel von deutschen Universitäten, Forschungsinstituten und den Umweltbehörden der Landesregierungen. Dort finden wir überall die gleiche Rangfolge derjenigen, die für Feinstaubemissionen verantwortlich zeichnen: Weit vorne die <strong>Industrie</strong> (35 Prozent) und der <strong>Straßenverkehr</strong> (20 Prozent), <strong>sonstiger Verkehr</strong> (13 Prozent) und mit elf beziehungsweise 12 Prozent <strong>Energiegewinnung und Kleinverbraucher</strong>. Dann folgt noch die <strong>Landwirtschaft</strong>, sonstige <strong>Produktionsprozesse</strong> sowie <strong>Schüttgüte</strong>r und <strong>Deponien</strong>. In den Großstädten sieht das dann noch ein wenig anders aus – vor allem was unsere Klientel, also die so genannten Kleinverbraucher, die Kachelofenheizer nun mal sind, betrifft.</p>
<p>Wien etwa beziffert deren Anteil an Feinstaubemissionen auf neun Prozent, Berlin auf fünf, München auf drei und Linz gar nur auf ein Prozent. Kein Wunder in diesem Fall, denn dort ist eh an allem die VOEST schuld.</p>
<p>Dass solche Zahlen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich sind, verwundert nicht und ist demzufolge auch nicht übel zu nehmen. Allerdings erlaube ich mir eine <strong>Zornesfalte</strong>, wenn ich in dem Zusammenhang auf eine <strong>wirkliche Chuzpe</strong> stoße – wie sie sich die <strong>Auto – Lobby </strong>in Sachen Feinstaub herausgenommen hat. Rang zwei in der Verursacherliste hielten die Konzernherren wohl für imageschädigend und ließen darüber nachsinnen wie man sich hier ganz fein abstauben könne.</p>
<p>Was dabei herausgekommen ist, hat ausgerechnet der sonst wegen seiner konsumentenfreundlichen Hilfe schätzenswerte <strong>ARBÖ </strong>veröffentlicht. Es tauchte nämlich in der <strong>Austria Presse Agentur</strong> eine <strong>Grafik</strong> zu <strong>Feinstaubursachen</strong> auf, die alle anderen <strong>Listen</strong> auf den <strong>Kopf stellt</strong>: Als Hauptverursacher nennen die <strong>Motor- und Karosseriestrategen</strong> den Kleinverbraucher, gefolgt von der <strong>Industrie</strong> und der <strong>Land</strong>- und <strong>Forstwirtschaft</strong>. Autos rangieren erst auf Rang vier. Da kratzt man sich doch am Kopf und fragt sich: <strong>„Wie geht das?“</strong></p>
<p>Ich werde es Ihnen verraten: Bekanntlich liegt der starke <strong>Anteil </strong>des <strong>Verkehrs </strong>an der <strong>Feinstaubschleuderei</strong> an <strong>zwei Komponenten</strong>: <strong>Partikel</strong> aus Dieselmotoren einerseits und <strong>Abrieb</strong> sowie <strong>Staubaufwirbelung</strong> durch alle Kraftfahrzeuge andererseits. Die beiden Grundprinzipien haben die <strong>PR-Profis</strong> erst einmal auseinanderdividiert und das ganze <strong>Kapitel Abrieb</strong> ersatzlos <strong>weggewirbelt</strong>. Damit fiel schon mal ein Batzen rund 25.000 Tonnen von der Gesamtbelastung – nämlich 47.250 Tonnen – weg. Bleiben etwa 22.200 Tonnen für alle Verbrennungsprozesse übrig.</p>
<p>Und jetzt kommen die nächsten beiden Hämmer: Unter dem Titel <strong>„Kleinverbraucher“</strong> wurden nicht nur die Haushalte, sondern auch das Kleingewerbe subsummiert, das dann zusammen etwa 7.800 Tonnen Feinstaub beiträgt. Die verbleibende <strong>Großindustrie</strong> (hierzulande bekanntlich nicht sonderlich stark vertreten) emittiert rund 4.400 Tonnen, die <strong>Land-und Forstwirtschaft</strong> ist mit 2.800 Tonnen dabei. Jetzt halten Sie sich fest: um auf Platz vier zurückrutschen zu können, haben die <strong>Automobilisten</strong> in ihrer Grafik schlicht <strong>PKW</strong> und <strong>LKW getrennt</strong>!!!!</p>
<p>So liegen die beiden jetzt <strong>friedlich</strong> mit 2.500 und 2.400 Tonnen auf den Rängen vier und fünf – mit dem <strong>Effekt</strong>, dass der <strong>oberflächliche Leser</strong> angesichts eines solchen Diagrammes die <strong>Stirn runzelt</strong> und möglicherweise für sich beschließt, lieber nicht mit Holz heizen zu wollen. Die <strong>Bewertung</strong> derartiger PR-Aktionen überlasse ich Ihnen………</p>
<p>Dipl.Ing. Dr. Wolfgang Kippes</p>
<p>Präsident des Österreichischen Kachelofenverbandes</p>
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		<title>Die Menge allein sagt zuwenig über Gesundheitsgefahren</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:17:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Entscheidend für mögliche Gefahren ist also die Größe der Partikel. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie diese verteilt sind. Aus dem Grund hat Prof. Dr. Hofbauer in seiner Studie besonderen Wert auf diesen Aspekt gelegt und belegt durch eine Analyse der Oberfläche, auf der die einzelnen Partikel verteilt sind, dass zum Beispiel Feinstaub aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entscheidend für mögliche <strong>Gefahren</strong> ist also die <strong>Größe</strong> der <strong>Partikel</strong>. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie diese verteilt sind. Aus dem Grund hat Prof. Dr. Hofbauer in seiner <strong>Studie</strong> besonderen Wert auf diesen Aspekt gelegt und belegt<strong> </strong>durch eine Analyse der <strong>Oberfläche</strong>, auf der die <strong>einzelnen Partikel</strong> verteilt sind, dass zum Beispiel <strong>Feinstaub</strong> aus <strong>Dieselruß </strong>wesentlich <strong>gefährlicher</strong> ist, als <strong>Feinstaub</strong> aus <strong>Holzfeuerungen</strong>.<br />
<span id="more-210"></span></p>
<p>In diesem Zusammenhang fordert <strong>Hofbauer</strong> eine Abkehr von den üblicherweise praktizierten Bewertungen <strong>„Anzahlkonzentration“</strong> und <strong>„Massenkonzentration“</strong>, die allüberall als alleinige Kriterien für <strong>Gefahrenpotenziale</strong> verwendet werden. Sowohl erstere, die auf der <strong>Partikelanzahl</strong> pro <strong>Luftvolumen</strong> basiert, als auch die zweite mit der Bestimmung der Partikelmasse pro Luftvolumen berücksichtigen nämlich zwei ganz entscheidende Werte überhaupt nicht: Die <strong>Korngröße</strong> (den „repräsentativen Querschnitt) und die für chemische Reaktionen entscheidende Oberfläche. Die folgende <strong>Tabelle</strong> zeigt am Beispiel von <strong>Diesel-Russ</strong>, <strong>Kfz-Aufwirbelungen</strong> und <strong>Holzfeuerungen</strong>, dass sich bei gleicher Volumsverteilung von Körnern mit unterschiedlichen <strong>Durchmessern</strong> eine Bewertung von <strong>Gesundheitsgefahren</strong> erst durch die <strong>Evaluierung</strong> der <strong>Oberflächenverteilung</strong> ergibt.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/art-des-feinstaubes_1.jpg" rel="lightbox[210]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1054" title="art-des-feinstaubes_1" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/art-des-feinstaubes_1-570x163.jpg" alt="art des feinstaubes 1 570x163 Die Menge allein sagt zuwenig über Gesundheitsgefahren" width="570" height="163" /></a></p>
<p>Aus der Tabelle geht klar hervor, dass ausgehend von einer <strong>Massen</strong>- oder <strong>Volumenverteilung</strong> für einen <strong>Feinstaub</strong> mit einem repräsentativen Durchmesser von 30 nm (Diesel-Russ) im Vergleich zu einem Feinstaub mit einem repräsentativen Durchmesser von 200 nm (Holzfeuerung) eine <strong>Verschiebung der Anteile</strong> um den<strong> Faktor</strong> von <strong>44</strong> zugunsten der <strong>Holzfeuerung</strong> ergibt. Weil nun genau dieser Wert das wirkliche Gefährdungspotential definiert, kommt die <strong>Studie</strong> zu dem Schluss, dass die <strong>Toxizität</strong> von <strong>Feinstäuben </strong>aus <strong>Holzfeuerungen </strong>signifikant<strong> geringer</strong> ist, als die von <strong>Feinstäuben aus Diesel-Russ</strong>.</p>
<p>Insgesamt kommt Prof. Dr. Hermann Hofbauer zu folgenden Bewertungen:</p>
<ul>
<li>Mehr als 50 Prozent des Feinstaubes stammt nicht aus lokalen <strong>Quellen</strong>, sondern aus <strong>Ferntransporten</strong>.<br />
Feinstaub aus den <strong>Holzfeuerungen </strong>der Kleinverbraucher hat in <strong>Österreich</strong> und generell in <strong>Mitteleuropa</strong> einen wesentlich <strong>geringeren</strong> <strong>Anteil</strong> als vergleichsweise <strong>Emissionen</strong> durch <strong>Industrie</strong> und <strong>Verkehr</strong>.<br />
Feinstäube aus dem <strong>Kleinverbraucherbereich</strong> haben nur geringe Anteile an <strong>ultrafeinen</strong>, für den Menschen gefährlichen Partikeln, während Feinstäube aus dem <strong>Verkehr</strong> deutlich größere Anteile ultrafeiner Partikel aufweisen.</li>
</ul>
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		<title>Feinstäube-eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen</title>
		<link>http://www.kachelofenverband.at/2009/03/feinstaube-eine-familie-von-groseren-mittleren-und-ganz-kleinen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:01:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische Fachbegriffe nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als TSP bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für „Total suspended Particulates“ und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ . Schwebestaub bedeutet, dass feste und flüssige Teilchen in einem Gas verteilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische <strong>Fachbegriffe</strong> nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als <strong>TSP </strong>bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für <strong>„Total suspended Particulates“</strong> und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ .<br />
<span id="more-204"></span><br />
<strong>Schwebestaub</strong> bedeutet, dass <strong>feste</strong> und <strong>flüssige </strong>Teilchen in einem Gas verteilt sind, und zwar so, dass es zu keinen oder nur ganz langsamen <strong>Absetzerscheinungen</strong> kommt. Dies passiert nur bei ganz kleinen Teilchen, bis zu einem aerodynamischen Durchmesser von ca. 57 Mikrometern (Mikrometer = 1/1000 mm). Diese Gemische nennt man <strong>„Aerosole“</strong>, was bedeutet, dass sich dieses Gemisch wie eine Flüssigkeit verhält. Er ist ein <strong>heterogenes</strong>, sehr <strong>komplexes Gemisch</strong> aus festen und flüssigen Teilchen. Es gibt keine einheitliche Zusammensetzung des Staubs, weder physikalisch noch chemisch.</p>
<p>Auch der Feinstaub, der als PM10 (PM = particulate matter – soviel wie Durchmesser), mit einem aerodynamischen Durchmesser von maximal zehn Mikrometer) bezeichnet wird, ist ein Teil von TSP. Daher ist auch seine chemische und physikalische Zusammensetzung sehr komplex und unterschiedlich. Die Grenze von zehn Mikrometer wurde aus <strong>medizinischen Gründen</strong> gewählt, weil feinere Partikel den Kehlkopf passieren können und somit bis in die <strong>Lunge</strong> gelangen können.</p>
<p>Da alle Partikel kleiner als zehn Mikrometer im Feinstaub erfasst werden, werden auch die feinen und ultrafeinen Partikel in dieser Kategorie mitgezählt. Vor allem die <strong>ultrafeinen </strong>Partikel (sie sind kleiner als 0,1 Mikrometer) haben zwar massenmäßig (unter 1% der gesamten PM10-Masse) den geringsten Anteil, sind aber durch den extrem kleinen aerodynamischen Durchmesser, und somit auch durch den extrem kleinen Durchmesser des wahren Partikels, sehr<strong> gesundheitsgefährdend</strong>, da sie bis in die <strong>Alveolen </strong>(Lungenbläschen) vordringen können, in der Lunge</p>
<p>abgelagert werden und nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden können. Der Massenanteil der feinen Partikel (PM 2,5) ist mit etwa dreiviertel der Gesamtmasse am größten. Der Rest sind grobe Artikel mit einem aerodynamischen Durchmesser zwischen 2,5 und 10 Mikrometer.</p>
<p>Die <strong>Entstehung</strong> und <strong>Herkunft</strong> der einzelnen Partikelgrößen sind sehr <strong>unterschiedlich</strong>. Die<strong> ultrafeinen</strong> Partikel stammen überwiegend aus <strong>Verbrennungsprozessen</strong>, die groben Partikel zwischen 2,5 und 10 Mikrometer aus <strong>natürlichen Prozessen</strong> und aus <strong>Abriebsprozessen</strong> und die feinen Partikel zwischen 0,1 und 2,5 Mikrometer sind zum überwiegenden Teil sekundären Ursprungs und bilden sich durch <strong>Gas-Partikelkonversion</strong> und andere <strong>Bildungsmechanismen</strong> aus den <strong>Vorläufersubstanzen SO2, NOx, NH3</strong> und <strong>VOC</strong>.</p>
<p>PM10 kann man grob in zwei verschiedene Fraktionen einteilen: primäre Partikel, die direkt an den <strong>Schadstoffquellen</strong> gebildet und ausgestoßen werden und sekundäre Partikel, die sich erst in der <strong>Atmosphäre</strong> aus <strong>Vorläufersubstanzen bilden</strong>.</p>
<p>Zu den primären Partikeln gehören Partikel, die aus jeglicher Art von <strong>Verbrennungsprozessen</strong> (Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen und auch stationäre Verbrennungs-Anlagen) stammen, aber auch <strong>Abriebspartikel</strong>, wie sie im Straßenverkehr von den Reifen, Bremsen oder vom Split, aus der<strong> metallverarbeitenden Industrie </strong>oder aus der <strong>Bautätigkeit</strong> stammen. Die sekundären Partikel werden aus <strong>Vorläufersubstanzen</strong> wie <strong>Stickstoffoxid</strong>, <strong>flüchtige organische Verbindungen</strong>, <strong>Schwefeldioxid</strong> oder<strong> Ammoniak</strong> gebildet.</p>
<p>Zur PM10-Belastung der Luft tragen alle Bereiche bei: Verkehr, <strong>Industrie</strong>, <strong>Landwirtschaft</strong> und <strong>Haushalte</strong>. Es ist zwar unstrittig, dass die ersten beiden als Hauptverursacher ermittelt wurden. Dennoch unterscheiden sich viele <strong>Statistiken</strong> und die daraus folgenden Diagramme teils deutlich voneinander. Nachfolgende <strong>Grafik des Österreichischen Kachelofenverbandes</strong> beruht auf einer europaweiten <strong>Ermittlung</strong> der Universität Stuttgart und des VDI (Verband Deutscher Ingenieure), die sich mit den<strong> Werten</strong> des <strong>Umweltbundesamtes Österreich</strong> und weitgehend den <strong>Erhebungen der Stadt Wien</strong> deckt.<br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13.jpg" rel="lightbox[204]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1736" title="feinstaub_13" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13-300x199.jpg" alt="feinstaub 13 300x199 Feinstäube eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Grafik zeigt, dass <strong>Kleinfeuerungen</strong> mit zehn bis zwölf Prozent an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt sind. Das wird durch drei Zahlen aus Österreich untermauert. Wien liegt sogar noch etwas unter diesem Wert und gibt im Umweltbericht 2002/2003 den Anteil des <strong>„Hausbrandes“</strong> mit neun Prozent an, <strong>Verkehr </strong>mit 71 % und <strong>Industrie</strong> mit 20%.</p>
<p>Eine Statuserhebung bei Feinstaub in den Jahren 2002 und 2003 im Stadtgebiet von <strong>Feldkirch</strong> sieht die Heizung (lokal/regional) bei 12 Prozent, den Verkehr bei 39% und sonstige bei 49%.</p>
<p>Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung listet im <strong>„Programm zur Feinstaubreduktion in der Steiermark“</strong> im Oktober 2004 den „Hausbrand“ mit 10,4 % auf. Verkehr mit 52,2%, die Industrie mit 20,1% und den Beitrag der Landwirtschaft mit 11,3%.</p>
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		<title>Feuer und Flamme</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 15:52:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kamingespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Kippes Herr Prof. Kippes, als einer der beiden Geschäftsführer von Schloß Schönbrunn darf man Sie ja getröstet als &#8220;Herr der Kachelöfen&#8221; bezeichnen. Wissen Sie eigentlich wieviele dieser Prunkstücke das Schloß beherbergt? WK: Sie kennen ja bereits unser beispielgebendes Projekt, die gesamte Anlage des Schlosses und des umliegenden Areals in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kamingespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Kippes</h2>
<p><em>Herr <strong>Prof. Kippes</strong>, als einer der beiden Geschäftsführer von <strong>Schloß Schönbrunn</strong> darf man Sie ja getröstet als <strong>&#8220;Herr der Kachelöfen&#8221;</strong> bezeichnen. Wissen Sie eigentlich wieviele dieser Prunkstücke das Schloß beherbergt?</em><br />
<span id="more-124"></span></p>
<blockquote><p><strong>WK:</strong> Sie kennen ja bereits unser beispielgebendes Projekt, die gesamte Anlage des Schlosses und des umliegenden Areals in einer detailgetreuen <strong>3D-Visualisierung</strong> darzustellen. Mithilfe dieser einzigartigen Technik kann ich von meinem Schreibtisch aus praktisch jeden kranken Baum im Park erkennen.  Im Zuge dieses <strong>Projektes</strong> wird natürlich auch das gesamte<strong> Inventar</strong> nicht nur erfasst, sondern auch mit umfassenden <strong>Detailinformationen</strong> versehen. So werden Herkunft, Zustand, Materialbeschaffenheit, Reparatur- und Restaurierungsdaten ebenso festgehalten wie <strong>Querverbindungen</strong> zu Literatur, Dokumentation und geschichtsrelevanten Informationen.  Um auf Ihre Frage zurückzukommen: In den <strong>Schauräumen</strong> <strong>des Schlosses</strong> befinden sich <strong>16 Kachelöfen</strong> im <strong>Erdgeschoß </strong>und <strong>24 </strong>im <strong>Obergeschoß</strong>. <strong>20</strong> Kachelöfen bewahren wir &#8211; sozusagen in Reserve &#8211; in einem <strong>Lager</strong> auf. In den Ausstellungsräumen der Wiener <strong>Hofburg</strong> sind <strong>20 Kachelöfen </strong>zu besichtigen.</p></blockquote>
<p><em>Handelt es sich dabei um Originale oder um Nachbauten?</em></p>
<blockquote><p>WK: Auch bei dieser Frage muss ich ein wenig ausholen: Bei den Kachelöfen handelte es sich um sogenannte <strong>&#8220;Überschlagsöfen&#8221;</strong>. Da Schloß Schönbrunn ja als <strong>Sommerresidenz</strong> gedacht war, die von Anfang <strong>April</strong> bis Ende <strong>Oktober</strong> bewohnt wurde, mussten die Öfen nur eine <strong>geringe Heizleistung </strong>erbringen.  Als dann im 19. Jahrhundert der Hofstaat immer größer wurde und das Schloß auch immer öfter im Winter teilweise bewohnt war, kam es häufig zu Heizschäden an den Kachelöfen, die ja nicht als Vollheizung konzipiert waren.  Wenige ausgewählte Firmen durften als <strong>&#8220;Hoflieferanten&#8221;</strong> diese Schäden beseitigen. Es erfolgte daher bei einigen Kachelöfen mehrfach ein Wiederaufbau nach den Original-Formen. Ich kann also Ihre Frage so beantworten, dass die meisten Öfen aus der<strong> </strong>zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen, jedoch nach Formen des 18. Jahrhunderts nachgebaut wurden.</p></blockquote>
<p><em>Kann man den Wert so eines Kachelofens beziffern?</em></p>
<blockquote><p><strong>WK:</strong> Nein, eigentlich nicht. Solche <strong>einzigartigen Stücke</strong> sind ja nicht nur an ihrem Wert als <strong>&#8220;Antiquität&#8221;</strong> zu schätzen, sondern sind im <strong>Kontext</strong> zu sehen, der die <strong>Einrichtung</strong> solcher <strong>historischen Räume</strong> erst komplettiert und ja auch aus geschichtlicher Sicht viel über das Leben <strong>&#8220;in der guten alten Zeit&#8221; </strong>aussagt.  Allerdings ist natürlich auch heute ein <strong>Nachbau </strong>so eines <strong>Prunkstückes</strong> möglich und hier kann man <strong>Produktionskosten </strong>von etwa <strong>100.000 Euro</strong> annehmen &#8211; ohne Aufbau und Montage.</p></blockquote>
<p><em>Stimmt es, dass die Kachelöfen allesamt über Gänge beheizt wurden, die hinter den Räumen liefen? Wie muss man sich das vorstellen?</em></p>
<blockquote><p>WK: In der Tat gibt es hinter den herrschaftlichen Räumen einen &#8220;<strong>Dienstbotengang</strong>&#8220;, durch den auch die Beschickung der Kachelöfen erfolgte. Man wollte die hohen Herrschaften ja nicht durch die Tätigkeit des Heizens stören und etwaige Verschmutzung der Räumlichkeiten verhindern.</p></blockquote>
<p><em>Und noch eine ganz persönliche Frage: Besitzen Sie selbst einen Kachelofen?</em></p>
<blockquote><p><strong>WK: </strong>Was für eine Frage! <strong>Natürlich</strong> will ich auch selbst nicht auf die <strong>Behaglichkeit </strong>und den <strong>Wohlfühlfaktor </strong>eines Kachelofens verzichten und so habe ich für meine Wohnung einen <strong>österreichischen Kleinkachelofen</strong> gewählt.</p></blockquote>
<p><em>Herr Prof. Kippes, herzlichen Dank für unser Gespräch!</em></p>
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		<title>Kachelofen und Feinstaub</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 14:42:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Feinstaub, häufig auch mit PM 10 bezeichnet, wird in der Öffentlichkeit immer wieder als großes, neuartiges Problem dargestellt. Einen gewissen Beitrag zu den Schadstoffausstößen leisten auch Kleinverbraucher, darunter eben auch Holzheizgeräte. In der Diskussion werden viele Argumente gebracht, eine detaillierte Analyse der VFH finden Sie in unserem Beitrag:Feinstaub &#8211; wohin geht die Reise?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feinstaub, häufig auch mit PM 10 bezeichnet, wird in der Öffentlichkeit immer wieder als großes, neuartiges Problem dargestellt. Einen gewissen Beitrag zu den Schadstoffausstößen leisten auch Kleinverbraucher, darunter eben auch Holzheizgeräte. In der Diskussion werden viele Argumente gebracht, eine detaillierte Analyse der VFH finden Sie in unserem Beitrag:<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/hp_publikationen_feinstaub.pdf" target="plank">Feinstaub &#8211; wohin geht die Reise?</a></p>
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