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	<title>Kachelofen Kamin Herd Heizkamin alles über Holzfeuerungen &#187; erneruerbarer energie</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Bündelung der Kräfte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 09:20:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesen Worten habe ich zuletzt an dieser Stelle über einen Teil der aktuellen Strategiekonzepte berichtet, die helfen sollen, die Zukunft unserer Branche zu sichern. Inzwischen stelle ich (durchaus mit gewisser Freude) fest, dass aus den drei Worten so eine Art Slogan geworden ist, den auch genau jene gerne annehmen und selbst verwenden, die wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesen Worten habe ich zuletzt an dieser Stelle über einen Teil der aktuellen Strategiekonzepte berichtet, die helfen sollen, die Zukunft unserer Branche zu sichern. Inzwischen stelle ich (durchaus mit gewisser Freude) fest, dass aus den drei Worten so eine Art Slogan geworden ist, den auch genau jene gerne annehmen und selbst verwenden, die wir <span id="more-2257"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2.jpg" rel="lightbox[2257]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1275" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2-120x140.jpg" alt="drkippes2 120x140 Bündelung der Kräfte" width="120" height="140" /></a><br />
als Partner gewinnen wollen und streckenweise schon gewonnen haben.<br />
Nehmen Sie beispielsweise die Tatsache, dass es mit tatkräftiger Unterstützung von Bundesinnungsmeister Wolfgang Ivancsics gelungen ist, die <strong>Zusammenarbeit</strong> <strong>des Verbandes</strong> mit der <strong>Landesinnung Kärnten </strong>auf eine neue Basis zu stellen. Wie dieser Ausgabe der KR zu entnehmen ist, wurde die Intensivierung der Kooperation anlässlich der Fachgruppentagung  in Klagenfurt besiegelt.<br />
Ein weiteres Beispiel ist der <strong>Ausbau </strong>der Beziehungen zwischen <strong>Kachelofenverband und  Fliesenverband</strong>. Auch hier wird es eine Bündelung geben, die weit über die bisherige Wahrnehmung gemeinsamer Interessen hinausgeht. Die hatten sich nämlich im Wesentlichen auf die Beteiligung der Fliese an der KOK Austria beschränkt. Nun wollen wir auch unsere technologische Fachkompetenz in konkrete Projekte der beiden Verbände einbringen.<br />
Drittens haben wir (wie ich das in der letzten Ausgabe schon angekündigt hatte) ganz konkrete Schritte unternommen, um den <strong>Verband </strong>als geradezu <strong>unverzichtbaren Berater </strong>in <strong>Sachen Umwelt </strong>und <strong>Energie </strong>in allen politischen Ebenen zu etablieren.  Flapsig ausgedrückt könnte man sagen: Wir wollen den Politikern mal sagen wo’s lang geht. Da reden nämlich sehr viele über den Umweltschutz und die Rettung der Welt vor der Klimakatastrophe und haben nicht wirklich Ahnung davon.<br />
Das ist auch eine <strong>Bündelung der Kräfte </strong>– und eine ganz wichtige. Gemeinhin spricht man dabei von Lobbying  – ein Wort das ich hier auch schon gebraucht habe. Was ist das eigentlich? Das englische Wort „Lobby“ bezeichnet nicht nur den Empfangsbereich eines Hotels, sondern auch die Vorhalle eines Parlamentes. Ein Ort an dem sich nicht nur Abgeordnete treffen, sondern auch deren Referenten, Berater, hochrangige Beamte und Fraktionsvertreter. Gespräche, die dort geführt werden, können anstehende Beschlussfassungen entscheidend beeinflussen. Daraus hat man den Begriff Lobby so abgeleitet, wie er nicht nur in der Politik, sondern auch im Geschäftsleben und in sozialen Netzwerken verwendet wird: Nämlich als Bezeichnung für eine Interessensvertretung.<br />
Der <strong>Österreichische Kachelofenverband </strong>war zwar immer bemüht – und zwar mit einigem Erfolg, wie man etwa an der neuen Europanorm sieht, die auf der von der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner entwickelten ÖNorm  <strong>beruht </strong>– <strong>als Interessensvertretung aufzutreten. </strong>Er hat sich aber auf fachspezifische Themenkreise beschränkt. Heute sehen wir, dass es notwendig ist Lobbying auf eine viel breitere gesellschaftspolitische Basis zu stellen.<br />
Da werden sich  vor allem die <strong>Hafner </strong>unter den Lesern fragen: „Was hab ich davon?“. Nun – sehr viel. Denken sie nur daran, dass es in unserem Lande – aber zum Beispiel auch in der Schweiz und in italien – im Zuge der <strong>Feinstaubproblematik </strong>ernsthafte Diskussionen darüber geben hat, in Städten und Regionen Heizverbote für Holz zu erlassen. Und wo man keine Scheiter verbrennen darf, kann man schwerlich Kachelöfen verkaufen.<br />
Gerade bei solchen Vorhaben, die ganz schnell einmal beschlossen werden können, wenn die Herrschaften in der Politik Handlungsbedarf sehen, weil zum Beispiel die Medien irgendwelche Ängste schüren, ist es ganz wichtig, frühzeitig <strong>Bescheid zu wissen. </strong>Dann hat man die Chance, <strong>Fachkompetenz einzusetzen, </strong>um voreilige Maßnahmen zu verhindern, die nicht nur wenig sinnvoll sind, sondern vor allem der Branche ernsthaften Schaden zufügen würden.<br />
Um hier wirkungsvoll eingreifen zu können brauchen wir sie, die Bündelung der Kräfte. Innerhalb  und außerhalb der Branche.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Warum nicht jeder Rucksack Gutes enthält</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 08:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Leute, die mich kennen, wäre es bestimmt eine schmunzelverdächtige Angelegenheit, sich den Kippes mit einem Rucksack vorzustellen. Und dennoch: Ich habe einen umhängen – wie Sie alle auch. Gemeint ist der CO2 &#8211; Rucksack. Der war besonders am 5. Juni in aller Munde. Da war nämlich Umwelttag und aus diesem Anlass fanden im Vienna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Leute, die mich kennen, wäre es bestimmt eine schmunzelverdächtige Angelegenheit, sich den <strong>Kippes mit</strong> einem Rucksack vorzustellen. Und dennoch: Ich habe einen umhängen – wie Sie alle auch. Gemeint ist der <strong>CO2  &#8211; Rucksack</strong>. Der war besonders am 5. Juni in aller Munde. Da war nämlich <strong>Umwelttag</strong> und aus diesem Anlass fanden im Vienna International Centre Umweltgespräche statt.<span id="more-1988"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2.jpg" rel="lightbox[1988]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1275" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2-120x140.jpg" alt="drkippes2 120x140 Warum nicht jeder Rucksack Gutes enthält" width="120" height="140" /></a><br />
An denen hat auch der <strong>Kachelofenverband </strong>als <strong>klima:aktiv </strong>– <strong>Partner </strong>und unmittelbar am <strong>Umweltschutz </strong>beteiligte Organisation<strong> </strong>teilgenommen. Deshalb möchte ich heute einmal in diesen emissionsgefüllten Rucksack hineinschauen.</p>
<p>Da drin verbirgt sich nämlich eines der Probleme, das wir alle lösen müssen, wenn <strong>Österreich </strong>den ehrgeizigen<strong> EU–Zielen </strong>folgen will, die neuerdings mit der <strong>Formel 20-20-20 </strong>definiert werden. Damit ist gemeint, dass bis <strong>2020 </strong>eine <strong>20 prozentige</strong> <strong>Reduktion </strong>des <strong>CO2 </strong>- <strong>Ausstoßes </strong>erreicht<strong> </strong>werden muss<strong> </strong>und dafür eine <strong>Steigerung </strong>des Verbrauches <strong>erneuerbarer Energien </strong>um ebenfalls <strong>20 Prozent. </strong>„Jaja“ sagen wir da alle im Chor und meinen, dass die internationale Politik,<strong> </strong>die Wissenschaft, die Wirtschaft – und wer auch immer das schon hinbekommen wird. Dieses „Wer auch immer“ schließt dann in aller Regel einen aus: Die eigene Person nämlich. Also den erwähnten Rucksackträger.</p>
<p>Auf dem Kongress<strong> </strong>hat der renommierte Wissenschaftler Stefan Schleicher von der Uni Graz<strong> </strong>einen viel beachteten Vortrag darüber gehalten,  wo die Potentiale zum Erreichen der 20-20-20 Geschichte eigentlich liegen. Schleicher meint, dass unser aller Möglichkeiten mit den Schlagworten <strong>„Dienstleistungen“, „Anwendungen“ und „Transformation“ </strong>zu bezeichnen sind. Wenn man davon ausgeht, dass mit „Transformation“ das Ersetzen der verpulverten fossilgebundenen Energievarianten durch erneuerbare Energieformen zu verstehen ist, dann sind wir mit unserem <strong>Kachelofen </strong>als <strong>Biomasse-Spezialisten </strong>schon ganz gut im Rennen.</p>
<p>Lassen Sie mich aber noch ein paar Takte<strong> </strong>zu den beiden anderen Stichworten<strong> </strong>sagen: Bei den „Anwendungen“<strong> </strong>geht es um alle <strong>technischen Ressourcen, </strong>die wir einerseits im ganz <strong>persönlichen Alltag </strong>und andererseits im Betrieb &#8211; also vor allem in der Produktion – einsetzen. Das fängt bei der Glühbirne und bei der <strong>Standby</strong>-Kontroll-Diode an, die wie das ewige Licht an Fernsehern, DVD-Rekordern und Sat – Empfängern vor sich hin glimmt. Es betrifft<strong> </strong>aber genauso <strong>Werkzeuge </strong>und <strong>Maschinen, </strong>wo man mit intelligenten Neukonfigurationen Stro<strong>m </strong>(also wieder ein bisschen von dem Rucksackinhalt) sparen kann. Ich verweise dabei auf den per <strong>Newsletter </strong>und auch hier in der KR vermeldeten <strong>„Energiecheck“, </strong>den auch jeder <strong>Hafner </strong>günstig wie nie machen lassen kann.</p>
<p>Bei Thema „Dienstleistungen“<strong> </strong>ist vornehmlich die <strong>Logistik </strong>gemeint. Also die <strong>Transportwege </strong>von Rohstoffen und Gütern. Schleicher nannte da „Wärme aus Sibirien“, „Knoblauch aus China“ und „Kartoffeln aus Australien“. Mir fallen schlichtweg <strong>Weintrauben</strong> ein.  Ich habe ja ein Häuschen im Burgenland und da wachsen ebendiese vor sich hin und werden nicht nur für den Wein gebraucht. Man isst sie auch gerne. Aber muss das unbedingt im Februar sein? Da kommen sie nämlich aus<strong> Chile </strong>und fliegen<strong> </strong>dabei <strong>12.100 Kilometer </strong>von Santiago nach Frankfurt und werden von dort per Lkw<strong> </strong>noch einmal 710 Kilometer<strong> </strong>nach Wien gekarrt. Dabei verbraucht jedes einzelne <strong>Kilo Weintrauben 7,41 Kilo CO2</strong>. Das ist das <strong>838-fache</strong> der <strong>Menge</strong>, die für den Transport aus dem <strong>Burgenland </strong>anfällt. Da sind es nämlich gerade einmal 8,8 Gramm CO2 pro Kilo.<br />
Wir wollen und müssen, so ein Ergebnis jener Umweltgespräche,<strong> </strong>zur <strong>„Post-Carbon Society“ </strong>werden. Dafür stehen die drei erwähnten Schlagworte, die auch mit den (inzwischen wohl unvermeidlich gewordenen) englischen Begriffen: <strong>„Low distance“, „Low energy“ und „Low carbon“ </strong>helfen sollen, den Rucksack von Ungutem zu befreien. Auf dem Sektor „Low carbon“ – also bei den <strong>erneuerbaren Energieformen </strong>– gehört unsere Branche bereits zu den Musterschülern,<strong> </strong>weil wir zu Holz als Brennstoff stehen. Wenn wir alle gelegentlich auch etwas mehr an die beiden anderen Themen &#8211; also <strong>Energiesparen </strong>und <strong>effiziente Transportwege </strong>– denken, werden wir vollends zu jenen gehören, die doch nur <strong>Gutes im Rucksack </strong>haben.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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