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	<title>Kachelofen Kamin Herd Heizkamin alles über Holzfeuerungen &#187; energie</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:16:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftliche Studie von AKH und VFH zeigt positive Effekte bei Rheumatherapie Der Kachelofen ist eine Wellness-Oase und ein Wohlfühlspender. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wir kennen auch weitere gesundheitsförderliche Wirkungen wie Entspannungsförderung oder die positive Wirkung der Raumheizung mit einem Kachelofen für Allergiker, weil die konvektionsbedingte Staubaufwirbelung deutlich verringert wird. Aber dass durch die angenehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Wissenschaftliche Studie von AKH und VFH zeigt positive Effekte bei Rheumatherapie</span></em></p>
<p>Der Kachelofen ist eine <strong>Wellness-Oase</strong> und ein <strong>Wohlfühlspender</strong>. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wir kennen auch weitere <strong>gesundheitsförderliche</strong> Wirkungen wie <strong>Entspannungsförderung</strong> oder die positive Wirkung der Raumheizung mit einem Kachelofen für Allergiker, weil die konvektionsbedingte Staubaufwirbelung deutlich verringert wird. Aber dass durch die angenehme Strahlungswärme der Kacheln so massive Beeinträchtigungen wie <strong>Schmerzschübe</strong> von Rheumapatienten <strong>positiv beeinflusst werden können, </strong>ist weitgehend unbekannt. <span id="more-2174"></span>Dabei wurde dies durch eine Studie der rheumatologischen Ambulanz des <strong>Allgemeinen Krankenhauses </strong>(AKH) Wien und der <strong>Medizinischen Universität Wien </strong>in Zusammenarbeit mit der <strong>Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner </strong>(VFH) nachgewiesen. <!--more--></p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/paar_quad.jpg" rel="lightbox[2174]"><img class="alignleft size-full wp-image-2178" title="paar_quad" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/paar_quad.jpg" alt="paar quad Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern" width="189" height="188" /></a>Weil bekannt ist, dass Kacheln eine gleichmäßige Strahlung im Infrarotbereich abgeben, wollte man dem dadurch erreichbaren gesundheitsfördernden Effekt gezielt auf den Grund gehen. So kam es zu der durchaus aufwendigen Studie an der nicht weniger als 45 Patientinnen und Patienten mit Fingerpolyarthrosen teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, die im vorliegenden Fall durch Rheuma verursacht worden war. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt: Die „Kachelofengruppe“ und eine Kontrollgruppe.</p>
<p>Die Behandlung der Patienten bestand aus einem dreistündigen Aufenthalt in einem mit Kachelofenwärme beheizten Raum dreimal pro Woche und dies über einen Gesamtzeitraum von drei Wochen. Dazwischen wurden Kontrollphasen eingebaut, in denen klinische Untersuchungen durchgeführt wurden. Dabei wurden zum Beispiel Handfunktionen aber auch das Blut im Blick Entzündungsparameter durchgetestet. Außerdem wurde mit Hilfe von Patientenfragebögen eine Skalierung der Beschwerden mit einem so genannten Schmerzlineal erfasst. In der Auswertung wurden dann die bei den Untersuchungen erzielten Werte in vier Skalen (die ziemlich komplizierte medizinische Bezeichnungen haben) eingetragen. Dabei kam zusammenfassend heraus, dass bei der Bewertung des Schmerzes auf allen vier Skalen eine Verbesserung unter Kachelofenwärme im Vergleich zur Kontrollgruppe ermittelt werden konnte.</p>
<address><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/akh_wien.jpg" rel="lightbox[2174]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2183" title="akh_wien" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/akh_wien-300x225.jpg" alt="akh wien 300x225 Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern" width="300" height="225" /></a> <strong>Hier im AKH Wien wurden die Ergebnisse der Studie ausgewertet</strong></address>
<p>Die drei verantwortlichen Spezialisten für die Studie Prof. Dr. Klaus Machold, Prof. Dr. Josef Smolen und Dr. Tanja Stamm kamen am Schluss der Aufarbeitung der klinischen Resultate jedenfalls zu der Prognose, dass bei einer länger andauernden Behandlung der Patienten mit Kachelofenwärme signifikante Effekte bei der Schmerzlinderung erreicht werden könnten.Detailierte Informationen zur großen historischen Bedeutung dieser Therapieform finden Sie unter:<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/kachelofenwarme-kann-schmerzen-lindern_3.pdf" target="plank"> Heilung durch Wärme in der Geschichte.</a></p>
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		<title>Bündelung der Kräfte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 09:20:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesen Worten habe ich zuletzt an dieser Stelle über einen Teil der aktuellen Strategiekonzepte berichtet, die helfen sollen, die Zukunft unserer Branche zu sichern. Inzwischen stelle ich (durchaus mit gewisser Freude) fest, dass aus den drei Worten so eine Art Slogan geworden ist, den auch genau jene gerne annehmen und selbst verwenden, die wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesen Worten habe ich zuletzt an dieser Stelle über einen Teil der aktuellen Strategiekonzepte berichtet, die helfen sollen, die Zukunft unserer Branche zu sichern. Inzwischen stelle ich (durchaus mit gewisser Freude) fest, dass aus den drei Worten so eine Art Slogan geworden ist, den auch genau jene gerne annehmen und selbst verwenden, die wir <span id="more-2257"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2.jpg" rel="lightbox[2257]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1275" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2-120x140.jpg" alt="drkippes2 120x140 Bündelung der Kräfte" width="120" height="140" /></a><br />
als Partner gewinnen wollen und streckenweise schon gewonnen haben.<br />
Nehmen Sie beispielsweise die Tatsache, dass es mit tatkräftiger Unterstützung von Bundesinnungsmeister Wolfgang Ivancsics gelungen ist, die <strong>Zusammenarbeit</strong> <strong>des Verbandes</strong> mit der <strong>Landesinnung Kärnten </strong>auf eine neue Basis zu stellen. Wie dieser Ausgabe der KR zu entnehmen ist, wurde die Intensivierung der Kooperation anlässlich der Fachgruppentagung  in Klagenfurt besiegelt.<br />
Ein weiteres Beispiel ist der <strong>Ausbau </strong>der Beziehungen zwischen <strong>Kachelofenverband und  Fliesenverband</strong>. Auch hier wird es eine Bündelung geben, die weit über die bisherige Wahrnehmung gemeinsamer Interessen hinausgeht. Die hatten sich nämlich im Wesentlichen auf die Beteiligung der Fliese an der KOK Austria beschränkt. Nun wollen wir auch unsere technologische Fachkompetenz in konkrete Projekte der beiden Verbände einbringen.<br />
Drittens haben wir (wie ich das in der letzten Ausgabe schon angekündigt hatte) ganz konkrete Schritte unternommen, um den <strong>Verband </strong>als geradezu <strong>unverzichtbaren Berater </strong>in <strong>Sachen Umwelt </strong>und <strong>Energie </strong>in allen politischen Ebenen zu etablieren.  Flapsig ausgedrückt könnte man sagen: Wir wollen den Politikern mal sagen wo’s lang geht. Da reden nämlich sehr viele über den Umweltschutz und die Rettung der Welt vor der Klimakatastrophe und haben nicht wirklich Ahnung davon.<br />
Das ist auch eine <strong>Bündelung der Kräfte </strong>– und eine ganz wichtige. Gemeinhin spricht man dabei von Lobbying  – ein Wort das ich hier auch schon gebraucht habe. Was ist das eigentlich? Das englische Wort „Lobby“ bezeichnet nicht nur den Empfangsbereich eines Hotels, sondern auch die Vorhalle eines Parlamentes. Ein Ort an dem sich nicht nur Abgeordnete treffen, sondern auch deren Referenten, Berater, hochrangige Beamte und Fraktionsvertreter. Gespräche, die dort geführt werden, können anstehende Beschlussfassungen entscheidend beeinflussen. Daraus hat man den Begriff Lobby so abgeleitet, wie er nicht nur in der Politik, sondern auch im Geschäftsleben und in sozialen Netzwerken verwendet wird: Nämlich als Bezeichnung für eine Interessensvertretung.<br />
Der <strong>Österreichische Kachelofenverband </strong>war zwar immer bemüht – und zwar mit einigem Erfolg, wie man etwa an der neuen Europanorm sieht, die auf der von der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner entwickelten ÖNorm  <strong>beruht </strong>– <strong>als Interessensvertretung aufzutreten. </strong>Er hat sich aber auf fachspezifische Themenkreise beschränkt. Heute sehen wir, dass es notwendig ist Lobbying auf eine viel breitere gesellschaftspolitische Basis zu stellen.<br />
Da werden sich  vor allem die <strong>Hafner </strong>unter den Lesern fragen: „Was hab ich davon?“. Nun – sehr viel. Denken sie nur daran, dass es in unserem Lande – aber zum Beispiel auch in der Schweiz und in italien – im Zuge der <strong>Feinstaubproblematik </strong>ernsthafte Diskussionen darüber geben hat, in Städten und Regionen Heizverbote für Holz zu erlassen. Und wo man keine Scheiter verbrennen darf, kann man schwerlich Kachelöfen verkaufen.<br />
Gerade bei solchen Vorhaben, die ganz schnell einmal beschlossen werden können, wenn die Herrschaften in der Politik Handlungsbedarf sehen, weil zum Beispiel die Medien irgendwelche Ängste schüren, ist es ganz wichtig, frühzeitig <strong>Bescheid zu wissen. </strong>Dann hat man die Chance, <strong>Fachkompetenz einzusetzen, </strong>um voreilige Maßnahmen zu verhindern, die nicht nur wenig sinnvoll sind, sondern vor allem der Branche ernsthaften Schaden zufügen würden.<br />
Um hier wirkungsvoll eingreifen zu können brauchen wir sie, die Bündelung der Kräfte. Innerhalb  und außerhalb der Branche.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Wir haben reichlich Holz vor der Hütte</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:54:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Versorgungssicherheit ist eines der Hauptargumente beim Heizungskauf. Das Thema Versorgungssicherheit bei Energieträgern war eine der Top – Fragen an den Informationsständen des KOV auf den Endverbrauchermessen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Eigentlich sollte es allgemein bekannt sein, dass wir bei Öl und Gas den ausländischen Lieferanten mit Haut und Haar ausgeliefert sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Versorgungssicherheit ist eines der Hauptargumente beim Heizungskauf.</span></em></p>
<p>Das Thema <strong>Versorgungssicherheit </strong>bei<strong> Energieträgern</strong> war eine der Top – Fragen an den <strong>Informationsständen des KOV</strong> auf den <strong>Endverbrauchermessen</strong>. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Eigentlich sollte es allgemein bekannt sein, dass wir bei Öl und Gas den ausländischen Lieferanten mit Haut und Haar ausgeliefert sind. Offenbar haben aber immer noch viel zu viele Menschen nicht erkannt, wie <strong>wertvoll </strong>der <strong>heimische </strong>Rohstoff <strong>Holz </strong>ist. Dieses <strong>Informationsdefizit </strong>bestätigt auch eine der jüngsten <strong>Umfragen</strong> des market – <strong>Institutes,</strong> in der nach den <strong>Zukunftsängsten</strong> der <strong>Österreicher</strong> angesichts der <strong>Weltwirtschaftskrise</strong> gefragt worden war. Danach machen sich mehr als die Hälfte – nämlich 56 Prozent – <strong>Sorgen </strong>darüber, ob es demnächst noch genügend <strong>Energie </strong>gibt. Dabei haben wir wirklich genug <strong>Rohstoffe</strong>. Sie wachsen vor der Haustür.<span id="more-1079"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/wald_570.jpg" rel="lightbox[1079]"><img class="size-full wp-image-1107" title="wald_570" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/wald_570.jpg" alt="wald 570 Wir haben reichlich Holz vor der Hütte" width="570" height="366" /></a><br />
Unser <strong>Wald </strong>– das unbekannte Wesen. So scheint das zu sein obwohl Österreich<strong> </strong>zu den <strong>waldreichsten Ländern Europas </strong>gehört. Trotzdem: In der Bundeshymne kommt der Wald nicht vor. Vielleicht war es der Autorin<strong> </strong>derselben, Paula von Preradovic einfach <strong>selbstverständlich</strong> erschienen, dass auf den <strong>Bergen</strong> und am <strong>Strome</strong> eben auch <strong>Bäume</strong> herumstehen. Ein ähnliches Bild in den Bundesländern. Die Hymnen von fünf Ländern gönnen dem Wald keine <strong>Musiknote</strong>. In der <strong>Steiermark </strong>ist wenigstens von <strong>Eichen </strong>die Rede, die kein Sturmwind<strong> </strong>je gebeugt hat und <strong>Vorarlberg </strong>besingt den harzigen <strong>Tannenduft</strong>. Ausdrücklich kommt das Wort <strong>„Wälder“ </strong>nur in den Hymnen Niederösterreichs und Salzburgs vor. Wahrscheinlich wissen wir wirklich zu wenig über den heimischen Baumbestand – trotz gezählter 141 Waldlehrpfade.</p>
<p>Dabei sind es ungeheurliche Zahlen, die da herauskommen, wenn man den österreichischen <strong>Holzvorrat </strong>näher betrachtet.  Unser Bundesgebiet umfasst 8.390.000 Hektar. Der <strong>Wald </strong>ist die <strong>gründe </strong>Hälfte Österreichs. Rund 47 Prozent – genau 3.924.000 Hektar – sind bewaldet. Das heißt: Wir haben fast <strong>eine Milliarde Festmeter Holz</strong>. Jährlich kommen knapp 30 Millionen Festmeter dazu. Davon werden aber nur rund 20 Millionen Festmeter geschlagen. Das wiederum bedeutet, dass die <strong>Waldfläche</strong> jährlich um 7.700 Hektar zunimmt – etwa 77  Quadratkilometer. Das ergibt die <strong>Fläche </strong>von 10.800 Fußballfeldern.</p>
<p><strong>Tüftler </strong>haben errechnet, dass bei uns jede Sekunde ein Kubikmeter Holz dazu kommt.  Somit wächst – rein theoretisch natürlich – alle 30 Sekunden ein komplettes <strong>Holzhaus</strong>. Daraus ergibt sich natürlich auch eine gewaltige <strong>wirtschaftliche Bedeutung</strong>. Der Waldverband Steiermark hat einmal <strong>recherchiert,</strong> was das für die <strong>Erwerbstätigen </strong>bedeutet. Demnach leben in Österreich rund 250.000 Menschen von der <strong>Forst- und Holzwirtschaft</strong>. Mal abgesehen von rund 135.000 Waldbesitzern arbeiten jeweils 10.000 als <strong>Forstangestellte </strong>und –arbeiter, 44.000 in <strong>Tischlereien</strong>, 27.500 in der <strong>holzverarbeitenden Industrie</strong>, 10.000 in der <strong>Papier- und Zellstoffindustrie</strong>, 9.500 in <strong>Sägewerken</strong>, 8.700 in <strong>Zimmereien</strong> und 5.100 im <strong>Holzhandel</strong>.</p>
<p>Von den geernteten 20 Millionen <strong>Festmetern</strong> gehen zwei Drittel in den Bau und ein Drittel in alle anderen <strong>Holzprodukte</strong>. Nur ein Fünftel wird zu <strong>Energieholz</strong>. Womit wir wieder beim Kachelofen wären und bei den Endverbrauchern, denen mit solchen Zahlen erst einmal ihre <strong>Energierohstoffängste</strong> ausgetrieben werden können. Noch <strong>wichtiger</strong> sind aber für die <strong>Kachelofenbesitzer </strong>die <strong>Informationen</strong>, die sie nicht nur bei den Info–Ständen des KOV bekommen, sondern im Prinzip von <strong>jedem Hafner</strong>: Alles <strong>Wissenswerte</strong> über <strong>trockenes Holz</strong>, das <strong>richtige Anheizen</strong> und die<strong> Bedeutung des Absperrens</strong>.</p>
<p>Zum Drüberstreuen – und als letzte Entscheidungshilfe für unschlüssige <strong>Interessenten</strong> &#8211; vielleicht noch die Info, dass 1.000 Liter Heizöl durch fünf bis sechs Raummeter Hartholz (wie Eiche, Buche, Birke oder Robinie) ersetzt werden kann oder dass die <strong>Heizleistung</strong> dieser Ölmenge auch mit sieben bis acht Raummetern Weichholz (Fichte, Kiefer, Tanne oder auch Weide) erreicht wird. Zusammengefasst in eine vereinfachte Formel gebracht: <strong>Ein Liter Öl kann durch weniger als drei Kilo Holz ersetzt werden</strong>.</p>
<h6><em><span style="text-decoration: underline;">Gerhard Dalla-Bona</span></em></h6>
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		<title>Warum hat der Pinguin keine kalten Füße?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 15:00:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Betrachtungen über die Gründe der gesundheitsfördernden Wirkung des Kachelofens Was bitte &#8211; so mag sich der geneigte Leser fragen – haben Hafner mit Pinguinen am Hut? Außer vielleicht als Werbeträger, die beim Betrachter eine derartige Gänsehaut erzeugen, dass er sich schleunigst in die Nähe eines gekachelten Wärmespenders flüchten möchte. Die Antwort liegt in einem fachspezifischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Betrachtungen über die Gründe der gesundheitsfördernden Wirkung des Kachelofens</em></strong></p>
<p>Was bitte &#8211; so mag sich der geneigte Leser fragen – haben Hafner mit Pinguinen am Hut? Außer vielleicht als Werbeträger, die beim Betrachter eine derartige Gänsehaut erzeugen, dass er sich schleunigst in die Nähe eines gekachelten Wärmespenders flüchten möchte.<span id="more-217"></span><br />
Die Antwort liegt in einem fachspezifischen Stichwort: Konvektion. Wer sich nämlich Gedanken über den Kachelofen und seine Bedeutung für Wohlgefühl und Gesundheitsförderung macht, kommt um diesen Begriff für die Wärmeströmung nicht herum.</p>
<div id="attachment_1380" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/pinguinkachelofen.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-1380" title="pinguinkachelofen" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/pinguinkachelofen-300x256.jpg" alt="pinguinkachelofen 300x256  Warum hat der Pinguin keine kalten Füße?" width="300" height="256" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Pinguinkachelofen</p></div>
<p>Eigentlich ist er beneidenswert. Der Pinguin. Er ist nämlich der freien Konvektion mit seiner Umwelt nicht ausgesetzt. Weil er seine eigene hat. Insoweit wäre er ein denkbar ungeeigneter Kunde für einen Kachelofen, weil ihm der nämlich genau so wurstegal ist, wie die Eisfläche auf der er herumwatschelt. Als sozusagen vollisoliertes Wesen geht ihm die Empfindlichkeit des Menschen gegenüber seiner Umgebung und ihren Bedingungen völlig ab. Das Wort Pinguin leitet sich vom lateinischen „pinguis“ ab – und heißt Fett. Isolierschicht Nummer 1 ist eben dieses. Zweitens umgibt ihn eine Luftpolsterung, die vom dachziegelartig geschichteten Gefieder eingeschlossen wird. So hat er nur seine interne Konvektion durch den Kreislauf, der das Tier auf einer konstanten Temperatur von 38 Grad hält. Beneidenswerterweise auch in den Füßen.</p>
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		<title>Kälte und Staub</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:51:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Mensch – dünnhäutig und unisoliert, wie er nun mal ist – steht in einem unmittelbaren Kontakt mit seiner Umwelt. Dabei findet ein ständiger Wärmeaustausch zwischen ihm und seiner Umgebung statt. Wichtig erscheint dabei die Tatsache, dass wir immer Wärme an dieses Umfeld abgeben, weil wir einen Energieüberschuss habe, den wir uns schlicht angegessen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch – dünnhäutig und unisoliert, wie er nun mal ist – steht in einem unmittelbaren Kontakt mit seiner Umwelt.<span id="more-1435"></span> Dabei findet ein ständiger Wärmeaustausch zwischen ihm und seiner Umgebung statt. Wichtig erscheint dabei die Tatsache, dass wir immer Wärme an dieses Umfeld abgeben, weil wir einen Energieüberschuss habe, den wir uns schlicht angegessen haben. Eine Heizung des Raumes bedeutet also nicht, dass der Mensch Energie über das Heizsystem aufnimmt. Er verschafft sich vielmehr eine Art Temperaturniveau mit dem Bestreben, nicht zuviel Wärme an die Umgebung abzugeben. Denn genau das tun wir alle gleich auf mehreren Wegen: Über Strahlung, Verdunstung, Atmung und Ableitung in die Raumluft-Konvektion. Dazu kommt dann noch die Staubbelastung, die bei den immer noch am häufigsten anzutreffenden Konvektionsheizungen unvermeidlich ist. Dabei erwärmt der Heizkörper, der aus Rippen oder Lamellen besteht oder einem Flachheizkörper sein kann, die umgebende Luft auf. Diese steigt infolge der Erwärmung auf, stößt an die Decke, fließt auf die gegenüberliegende Seite und von dort wieder abwärts. Dabei kühlt sie sich ab und wird von der Heizquelle erneut erwärmt, so dass sich der Kreislauf wiederholt. Diese ständige Umwälzung der Luft bringt natürlich auch eine Umwälzung von Staub mit sich, weshalb dieses Heizungssystem besonders für Allergiker alles andere als ideal ist.</p>
<p>Nach dem Prinzip der Konvektionsheizung arbeiten alle wandvorgehängten oder wandvorgebauten Heizkörper, ganz gleich, ob diese elektrisch oder über eine Warmwasserzentralheizung aufgewärmt werden. Im Gegensatz zum Kachelofen. Er ragt nicht nur in den Raum hinein, sondern strahlt aufgrund seiner viel größeren Oberfläche einen großen Teil seiner Wärmeenergie direkt auf seine Umgebung ab. Außerdem reduziert sich der Konvektionsanteil beim Kachelofen gegenüber einem Wandradiator um bis zu 50 Prozent und minimiert damit auch die Staubbelastung.</p>
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		<title>Die Sonne macht´s vor</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 08:11:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Strahlungsheizung erzeugt Wärme wie eine kleine Sonne im Zimmer, weil beide nach dem gleichen physikalischen Prinzip der langwelligen Infrarotstrahlung wirken. Wobei der Vergleich temperaturmäßig etwas hinkt. Wer will schon 6000 Grad in den eigenen vier Wänden. Die im Gegensatz zu kW-Leistung der Sonne doch recht moderate Strahlungswärme des Kachelofens jedenfalls empfindet der Mensch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <strong>Strahlungsheizung </strong>erzeugt <strong>Wärme </strong>wie eine kleine <strong>Sonne </strong>im Zimmer, weil beide nach dem gleichen physikalischen Prinzip der <strong>langwelligen</strong> <strong>Infrarotstrahlung </strong>wirken. Wobei der Vergleich temperaturmäßig etwas hinkt.<br />
<span id="more-248"></span><br />
Wer will schon 6000 Grad in den eigenen vier Wänden. Die im Gegensatz zu kW-Leistung der Sonne doch recht <strong>moderate Strahlungswärme </strong>des Kachelofens jedenfalls empfindet der <strong>Mensch </strong>auf der <strong>Haut </strong>als sehr angenehm. Ganz im Gegensatz zu anderen Strahlen mit geringerer Wellenlänge. Denn es gilt: Je <strong>kürzer </strong>die <strong>Wellenlänge</strong>, desto <strong>höher </strong>ist die <strong>übertragene</strong> <strong>Energie</strong>. Deshalb sind zum Beispiel <strong>radioaktive </strong>oder <strong>ultraviolette Strahlen</strong> wahre <strong>Hämmer </strong>gegen die <strong>Gesundheit </strong>und haben demzufolge mit Wohlbefinden überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil.</p>
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		<title>Wärme und mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 08:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Drittel des Lebens verbringt der Mensch in Wohnräumen. Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, sehnt er sich nach einem warmen und gemütlichen Zuhause. Die richtige Wärmequelle kann helfen, das Wohlbefinden in dieser Zeit deutlich zu steigern. Dabei stellen wir alle – wie das so unsere Art ist – hohe Ansprüche: Eine moderne Heizung sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel des Lebens verbringt der <strong>Mensch </strong>in <strong>Wohnräumen</strong>. Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, sehnt er sich nach einem <strong>warmen </strong>und <strong>gemütlichen Zuhause</strong>.<br />
<span id="more-246"></span><br />
Die richtige <strong>Wärmequelle </strong>kann helfen, das <strong>Wohlbefinden </strong>in dieser Zeit deutlich zu steigern. Dabei stellen wir alle – wie das so unsere Art ist – hohe <strong>Ansprüche</strong>: Eine moderne <strong>Heizung </strong>sollte nicht nur <strong>Wärme </strong>verbreiten, <strong>Energie </strong>sparen und <strong>umweltfreundlich </strong>arbeiten, sondern vor allem ein <strong>gesundes Raumklima schaffen</strong>. Und was ist gesund? Mittlere Raumtemperaturen und unbewegte, <strong>staubfreie Luft</strong>, sagen die Baubiologen und empfehlen auf der <strong>Basis </strong>ihrer <strong>Untersuchungen </strong>die <strong>Strahlungswärme</strong> des Kachelofens als gesündeste Art der Raumerwärmung. Dabei ist das <strong>Wirkprinzip gesunder Strahlung denkbar einfach</strong>.</p>
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		<title>Wie viele Kachelöfen gibt es in Österreich?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Österreich gibt es rund 480.000 bestehende Kachelöfen. Jährlich werden rund 15.000 neue Anlagen errichtet. Angesichts von knapp 3,5 Mio. Haushalten in unserem Land steht damit derzeit in 13,8 Prozent aller Haushalte ein Kachelofen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Österreich gibt es rund 480.000 bestehende Kachelöfen. Jährlich werden rund 15.000 neue Anlagen errichtet. Angesichts von knapp 3,5 Mio. Haushalten in unserem Land steht damit derzeit in 13,8 Prozent aller Haushalte ein Kachelofen.</p>
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		<title>Feinstäube-eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische Fachbegriffe nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als TSP bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für „Total suspended Particulates“ und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ . Schwebestaub bedeutet, dass feste und flüssige Teilchen in einem Gas verteilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische <strong>Fachbegriffe</strong> nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als <strong>TSP </strong>bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für <strong>„Total suspended Particulates“</strong> und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ .<br />
<span id="more-204"></span><br />
<strong>Schwebestaub</strong> bedeutet, dass <strong>feste</strong> und <strong>flüssige </strong>Teilchen in einem Gas verteilt sind, und zwar so, dass es zu keinen oder nur ganz langsamen <strong>Absetzerscheinungen</strong> kommt. Dies passiert nur bei ganz kleinen Teilchen, bis zu einem aerodynamischen Durchmesser von ca. 57 Mikrometern (Mikrometer = 1/1000 mm). Diese Gemische nennt man <strong>„Aerosole“</strong>, was bedeutet, dass sich dieses Gemisch wie eine Flüssigkeit verhält. Er ist ein <strong>heterogenes</strong>, sehr <strong>komplexes Gemisch</strong> aus festen und flüssigen Teilchen. Es gibt keine einheitliche Zusammensetzung des Staubs, weder physikalisch noch chemisch.</p>
<p>Auch der Feinstaub, der als PM10 (PM = particulate matter – soviel wie Durchmesser), mit einem aerodynamischen Durchmesser von maximal zehn Mikrometer) bezeichnet wird, ist ein Teil von TSP. Daher ist auch seine chemische und physikalische Zusammensetzung sehr komplex und unterschiedlich. Die Grenze von zehn Mikrometer wurde aus <strong>medizinischen Gründen</strong> gewählt, weil feinere Partikel den Kehlkopf passieren können und somit bis in die <strong>Lunge</strong> gelangen können.</p>
<p>Da alle Partikel kleiner als zehn Mikrometer im Feinstaub erfasst werden, werden auch die feinen und ultrafeinen Partikel in dieser Kategorie mitgezählt. Vor allem die <strong>ultrafeinen </strong>Partikel (sie sind kleiner als 0,1 Mikrometer) haben zwar massenmäßig (unter 1% der gesamten PM10-Masse) den geringsten Anteil, sind aber durch den extrem kleinen aerodynamischen Durchmesser, und somit auch durch den extrem kleinen Durchmesser des wahren Partikels, sehr<strong> gesundheitsgefährdend</strong>, da sie bis in die <strong>Alveolen </strong>(Lungenbläschen) vordringen können, in der Lunge</p>
<p>abgelagert werden und nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden können. Der Massenanteil der feinen Partikel (PM 2,5) ist mit etwa dreiviertel der Gesamtmasse am größten. Der Rest sind grobe Artikel mit einem aerodynamischen Durchmesser zwischen 2,5 und 10 Mikrometer.</p>
<p>Die <strong>Entstehung</strong> und <strong>Herkunft</strong> der einzelnen Partikelgrößen sind sehr <strong>unterschiedlich</strong>. Die<strong> ultrafeinen</strong> Partikel stammen überwiegend aus <strong>Verbrennungsprozessen</strong>, die groben Partikel zwischen 2,5 und 10 Mikrometer aus <strong>natürlichen Prozessen</strong> und aus <strong>Abriebsprozessen</strong> und die feinen Partikel zwischen 0,1 und 2,5 Mikrometer sind zum überwiegenden Teil sekundären Ursprungs und bilden sich durch <strong>Gas-Partikelkonversion</strong> und andere <strong>Bildungsmechanismen</strong> aus den <strong>Vorläufersubstanzen SO2, NOx, NH3</strong> und <strong>VOC</strong>.</p>
<p>PM10 kann man grob in zwei verschiedene Fraktionen einteilen: primäre Partikel, die direkt an den <strong>Schadstoffquellen</strong> gebildet und ausgestoßen werden und sekundäre Partikel, die sich erst in der <strong>Atmosphäre</strong> aus <strong>Vorläufersubstanzen bilden</strong>.</p>
<p>Zu den primären Partikeln gehören Partikel, die aus jeglicher Art von <strong>Verbrennungsprozessen</strong> (Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen und auch stationäre Verbrennungs-Anlagen) stammen, aber auch <strong>Abriebspartikel</strong>, wie sie im Straßenverkehr von den Reifen, Bremsen oder vom Split, aus der<strong> metallverarbeitenden Industrie </strong>oder aus der <strong>Bautätigkeit</strong> stammen. Die sekundären Partikel werden aus <strong>Vorläufersubstanzen</strong> wie <strong>Stickstoffoxid</strong>, <strong>flüchtige organische Verbindungen</strong>, <strong>Schwefeldioxid</strong> oder<strong> Ammoniak</strong> gebildet.</p>
<p>Zur PM10-Belastung der Luft tragen alle Bereiche bei: Verkehr, <strong>Industrie</strong>, <strong>Landwirtschaft</strong> und <strong>Haushalte</strong>. Es ist zwar unstrittig, dass die ersten beiden als Hauptverursacher ermittelt wurden. Dennoch unterscheiden sich viele <strong>Statistiken</strong> und die daraus folgenden Diagramme teils deutlich voneinander. Nachfolgende <strong>Grafik des Österreichischen Kachelofenverbandes</strong> beruht auf einer europaweiten <strong>Ermittlung</strong> der Universität Stuttgart und des VDI (Verband Deutscher Ingenieure), die sich mit den<strong> Werten</strong> des <strong>Umweltbundesamtes Österreich</strong> und weitgehend den <strong>Erhebungen der Stadt Wien</strong> deckt.<br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13.jpg" rel="lightbox[204]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1736" title="feinstaub_13" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13-300x199.jpg" alt="feinstaub 13 300x199 Feinstäube eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Grafik zeigt, dass <strong>Kleinfeuerungen</strong> mit zehn bis zwölf Prozent an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt sind. Das wird durch drei Zahlen aus Österreich untermauert. Wien liegt sogar noch etwas unter diesem Wert und gibt im Umweltbericht 2002/2003 den Anteil des <strong>„Hausbrandes“</strong> mit neun Prozent an, <strong>Verkehr </strong>mit 71 % und <strong>Industrie</strong> mit 20%.</p>
<p>Eine Statuserhebung bei Feinstaub in den Jahren 2002 und 2003 im Stadtgebiet von <strong>Feldkirch</strong> sieht die Heizung (lokal/regional) bei 12 Prozent, den Verkehr bei 39% und sonstige bei 49%.</p>
<p>Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung listet im <strong>„Programm zur Feinstaubreduktion in der Steiermark“</strong> im Oktober 2004 den „Hausbrand“ mit 10,4 % auf. Verkehr mit 52,2%, die Industrie mit 20,1% und den Beitrag der Landwirtschaft mit 11,3%.</p>
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		<title>Heillose Verwirrung über Feinstaub, Gefahren und Verursacher</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 09:47:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil</strong></span></p>
<p><strong>Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich mehr oder weniger zu vergiften. Seit der so genannten Feinstaubdiskussion wissen wir alle jetzt auch, dass wir eigentlich nicht mehr atmen dürften, denn tückische Umweltschädlinge könnten uns den Garaus machen.</strong><br />
<span id="more-202"></span></p>
<p>Woran mag das liegen, dass wir seit weniger als 20 Jahren ständig mit <strong>Schreckensmeldungen</strong> konfrontiert werden. Die Antwort ist relativ einfach: In der modernen <strong>Messtechnik </strong>haben uns geradezu <strong>futuristische</strong> <strong>Superapparate </strong>den Einblick in den <strong>Mikrokosmos</strong> gewährt. <strong>Nanotechnologie </strong>heißt diese Sparte und arbeitet mit <strong>Größenordnungen </strong>die eigentlich nicht vorstellbar sind. Neueste <strong>Gaschromatographen</strong> oder <strong>Rastersondenmikroskope</strong> liefern <strong>Werte</strong> mit Bezeichnungen wie<strong> „ppb“</strong>, Nano- oder Mikrometer. Ein <strong>Segen</strong> für die <strong>Wissenschaft</strong> &#8211; zweifelsohne. Aber auch ein gefundenes <strong>Fressen </strong>für die <strong>Medien</strong>. Per Schlagzeile wird da etwa berichtet, dass ein Spielzeug unfassbare zehn „ppb“ einer krebserregenden Substanz enthält. Dabei kann <strong>Otto Normalverbraucher</strong> mit diesen drei Buchstaben gar nichts anfangen. Sie stehen nämlich für „parts per billion“ – also Teil einer Milliarde Teile. Das entspricht übrigens einem Stück <strong>Würfelzucker</strong> in einem <strong>Schwimmbecken</strong>.</p>
<p>Genau so verhält es sich mit dem <strong>Feinstaub</strong>. Auch hier reden wir von Teilchen, die tausendstel Millimeter klein und noch kleiner sind. Damit noch nicht genug wird bei der immerwährenden Suche nach den<strong> Schuldigen</strong> an den <strong>Umweltsünden </strong>mit <strong>Halbwahrheiten</strong> gehandelt oder durch geschönte Statistiken von einer Verursachergruppe (zum Beispiel seitens der Auto-Lobby oder der Großindustrie) versucht, von sich selbst abzulenken und die Quelle des Ungemachs auf andere zu schieben. Meist auf jene, die nicht das <strong>Geld</strong> haben offensive <strong>PR-Arbeit</strong> zu treiben oder Heerscharen von Gutachtern zu bezahlen, die entsprechend günstige Statistiken erstellen.</p>
<p>So geriet auch der <strong>Kachelofen</strong> als möglicher Verursacher ins Gerede, obwohl gerade dem <strong>Brennstoff Holz</strong> völlig unstrittig bescheinigt wird, wegen seines<strong> CO2</strong>-neutralen <strong>Verbrennungsprozesses</strong> besonders <strong>umweltfreundlich </strong>zu sein. Mit dieser Diskrepanz räumt jetzt ein <strong>Gutachten</strong> der <strong>Technischen Universität Wien</strong> auf. <strong>Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer</strong> vom <strong>Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften</strong> hat darin Fakten zusammengetragen und analysiert um mehr <strong>Licht ins Dunkel</strong> dieser angeblichen Gefährdung bringen.</p>
<p>Dabei sind zwei ganz wichtige <strong>Sachverhalte</strong> festgestellt worden, die gerade in den reißerischen <strong>Medienberichten</strong> überhaupt nicht vorkommen. Nämlich erstens die Feststellung, dass rund die Hälfte des Feinstaubs überhaupt nicht dort entsteht, wo er gemessen wird, sondern über viele hundert Kilometer – bei uns hauptsächlich aus dem östlichen Ausland – hereingetragen wird und zweitens die <strong>Tatsache</strong>, dass es verschiedene Arten von Feinstäuben gibt, die ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. So sind etwa ultrafeine Partikel die gesundheitsgefährdendsten Anteile aller Stäube. Wir reden hier von<strong> Teilchen</strong> mit einem Durchmesser von <strong>weniger</strong> als einem Zehntel Mikrometer (das entspricht einem zehntausendstel Millimeter). Zum <strong>Vergleich</strong>: Eine zehn bis fünfzig Mal größere <strong>Bakterie</strong> ist geradezu ein <strong>Ungeheuer</strong> dagegen.</p>
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