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	<title>Kachelofen Kamin Herd Heizkamin alles über Holzfeuerungen &#187; emissionen</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Erster Kachelofen mit Umweltzeichen wärmt jetzt ein Haus in Niederösterreich</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:58:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem steht der allererste Kachelofen mit Umweltzeichen bei seinen frischgebackenen Besitzern. Dieser erste Protagonist der neuen Kachelofengenerationhat allerdings schon kurz nach der offiziellen Inbetriebnahme Gesellschaft bekommen:Drei andere Öfen mit Umweltzeichen sind inzwischen fertig gestellt. Weitere wurden beantragt. Unser Video zeigt nicht nur die Freude der neuen Eigentümer, sondern auch die Stellungnahme des Hafnermeisters zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><strong>Seit kurzem steht der allererste Kachelofen mit Umweltzeichen bei seinen frischgebackenen Besitzern. Dieser erste Protagonist der neuen Kachelofengenerationhat allerdings schon kurz nach der offiziellen Inbetriebnahme Gesellschaft bekommen:<span id="more-5886"></span>Drei andere Öfen mit Umweltzeichen sind inzwischen fertig gestellt. Weitere wurden beantragt. <a title="Kachelofen Video, erster Kachelofen mit Umweltzeichen" href="http://www.kachelofenverband.at/2011/10/1-kachelofen-mit-umweltzeichen/" target="_blank">Unser Video</a> zeigt nicht nur die Freude der neuen Eigentümer, sondern auch die Stellungnahme des Hafnermeisters zu seinem ersten Ofen nach der Richtlinie UZ 37.</strong></span></h3>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></h3>
<div id="attachment_6051" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/10/kachelofen-mit-Umweltzeichen.jpg" rel="lightbox[5886]"><img class="size-large wp-image-6051" title="kachelofen-mit-Umweltzeichen" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/10/kachelofen-mit-Umweltzeichen-600x400.jpg" alt="kachelofen mit Umweltzeichen 600x400 Erster Kachelofen mit Umweltzeichen wärmt jetzt ein Haus in Niederösterreich" width="360" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Sabine und Robert Zecha aus Niederösterreich freuen sich über ihren neuen Kachelofen. Dass er nicht nur Wohlfühl-Wärme spendet, sondern auch noch mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet ist, lässt sie beruhigt in die Zukunft blicken. Weil ihr Kachelofen schon jetzt allen gesetzlichen Vorschriften entspricht, die voraussichtlich 2015 in Kraft treten werden.</p></div>
<p>Es war eine <strong>historische Stunde</strong>, als<strong> Umweltminister Nikolaus Berlakovich</strong> Ende März 2011 dem<strong> „Kachelofen mit UmweltPlus-Brennraum“</strong> das <strong>Österreichische Umweltzeiche</strong>n verlieh. Dem vorausgegangen waren eine mehrmonatige Phase der technologischen Entwicklung in der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner (VFH) und die Bewältigung anspruchsvoller administrativer Vorgänge. Beides war unumgänglich, um die Vorgaben der Richtlinie UZ 37 zu erfüllen. Sie ist nämlich die Grundlage für die Vergabe des Zertifikats. Das Kürzel UZ steht für Umweltzeichen und die Zahl 37 für Holzheizungen. Die Richtlinie schreibt zum Beispiel bei Emissionen wie Feinstaub oder Kohlenmonoxid Grenzwerte vor, die deutlich unter den gegenwärtigen Regelungen liegen. Außerdem wird ein höherer Wirkungsgrad vorgegeben – nämlich 80 statt der derzeit geltenden 78 Prozent.</p>
<p>Worüber sich die Besitzer der neuen UZ-37-Öfen allerdings besonders freuen können, ist nicht nur die Tatsache, dass sie ein besonders klimaschonendes Heizgerät haben, sondern einen Ofen der jetzt schon alle gesetzlichen Emissions- und Leistungskriterien erfüllt, die ab 2015 bundesweit für Holzheizgeräte gelten werden. Genau das war der Hauptgrund für den Österreichischen Kachelofenverband, eine optimierte Brennraumtechnologie zu entwickeln.</p>
<div id="attachment_5889" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class="size-full wp-image-5889" title="zecha-5web" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/10/zecha-5web.jpg" alt="zecha 5web Erster Kachelofen mit Umweltzeichen wärmt jetzt ein Haus in Niederösterreich" width="181" height="234" /><p class="wp-caption-text">Der neue Kachelofen bringt nicht nursein Flammenspiel ins Wohnzimmer, sondern sorgt mit seinem attraktiven Hinterbau auf der anderen Seite der Wand auch noch für Wärme im Flur.</p></div>
<p>Die Hafner müssen und wollen für die Zukunft gerüstet sein. Deshalb hat der Verband schon kurz nach der Verleihung des Umweltzeichens &#8211; die sozusagen die amtliche Bestätigung für das richtlinienkonforme Funktionieren des Heizsystems war &#8211; damit begonnen, die Handwerker der gesamten Branche in Österreich in der theoretischen und praktischen Umsetzung der UZ 37 zu schulen. Rund 200 Hafner haben bereits an diesen Seminaren teilgenommen und sind jetzt „Umweltzeichen-fit“.</p>
<p>Damit wird dem beliebtesten und traditionsreichsten Heizgerät in unserem Land eine weitere Komponente hinzugefügt, die für die Auswahl eines Heizsystems eine große Rolle spielt. Schon jetzt entscheiden sich die Leute besonders gerne für einen Kachelofen, weil er mit seiner angenehmen Wärme Wohlfühlen verbreitet, versorgungssicher und Heizkosten sparend ist. Die Premiere der neuen Kachelöfen mit Umweltzeichen garantiert außerdem nachhaltigen Klimaschutz und die Gewissheit, sich über bevorstehende Gesetzesauflagen beim Heizen keine Gedanken machen zu müssen.</p>
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		<title>Schon an die 100 Hafner sind jetzt „UZ 37-fit“</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 08:18:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kurse für Umweltzeichen-Kachelöfen sind sehr gut besucht Seit für Hafner die Möglichkeit besteht, sich vom Kachelofenverband in Theorie und Praxis im Errichten von Öfen schulen zu lassen, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen gekennzeichnet werden können, langen in der Geschäftsstelle immer mehr Anmeldungen ein. Allein an den ersten vier Kursen in Wien,  Steyr und Werfen konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="text-decoration: underline;">Kurse für Umweltzeichen-Kachelöfen sind sehr gut besucht</span></h3>
<p><strong>Seit für Hafner die Möglichkeit besteht, sich vom Kachelofenverband in Theorie und Praxis im Errichten von Öfen schulen zu lassen, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen gekennzeichnet werden können, <span id="more-5291"></span>langen in der Geschäftsstelle immer mehr Anmeldungen ein. <!--more-->Allein an den ersten vier Kursen in Wien,  Steyr und Werfen konnte Kursleiter Ing.  Rudolf Haselböck bereits über 90 Teilnehmer begrüßen. Sie alle bekommen in diesen Tagen die neuen Urkunden mit denen auch den Kunden signalisiert werden kann, dass in diesem Betrieb Heizgeräte gebaut, die schon jetzt den strengeren Richtlinien der Zukunft entsprechen.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_5292" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-5292" title="uzsteyr1web" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/05/uzsteyr1web-600x390.jpg" alt="uzsteyr1web 600x390 Schon an die 100 Hafner sind jetzt „UZ 37 fit“" width="600" height="390" /><p class="wp-caption-text">Alles Wissenswerte rund um das Umweltzeichen erfuhren die Teilnehmer des UZ-Seminars bei WGS in Steyr. Foto: Strasser/WGS</p></div>
<p>In den Seminaren zur Umsetzung von Vorschriften der Richtlinie „UZ 37“ wird den Teilnehmern zunächst ein Überblick über bereits bestehende Produkte und Dienstleistungen gegeben, die das Zeichen schon haben.  Dann wird das komplette Paket der Anforderungen vorgestellt, die man zur Einreichung benötigt. Dazu zählen unter anderem die Verpflichtungserklärung, das Abfallwirtschaftskonzept, ein Weiterbildungsplan und die ofenbezogenen Dokumente.  Dabei erfahren die Teilnehmer, dass alle diese recht kompliziert und sehr bürokratisch  klingenden Vorgänge von den Technikern der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner (VFH) so vorbereitet und mit Ausfüllanleitungen versehen sind, dass der Verwaltungsaufwand für die Hafnerbetriebe  recht unproblematisch zu bewältigen ist.</p>
<div id="attachment_5294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-5294" title="uzsteyr2web" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2011/05/uzsteyr2web-300x270.jpg" alt="uzsteyr2web 300x270 Schon an die 100 Hafner sind jetzt „UZ 37 fit“" width="300" height="270" /><p class="wp-caption-text">Für das Umweltzeichen müssen die Vorschriften der Richtlinie &quot;UZ 37&quot; beachtet werden. Ing. Rudolf Haselböck informiert darüber in Theorie und Praxis. Foto: Strasser/WGS</p></div>
<p>Im praktischen Teil der Einschulung wird der UmweltPlus – Brennraum vorgestellt, der von der VFH entwickelt wurde. Seine Konstruktion garantiert die Einhaltung aller von der Richtlinie geforderten Werte für Emissionen und Wirkungsgrad und bedeutet für den Hafner keinen nennenswerten Mehraufwand an Arbeit. Viele Teilnehmer haben nach dem Kurs mitgeteilt, dass sie in Zukunft auch Öfen mit Umweltzeichen anbieten wollen, obwohl die Teilnahme am UZ – Programm auf Freiwilligkeit beruht und für niemanden verpflichtend ist. Schließlich wird ja in diesem Seminar auf die vielen Vorteile hingewiesen, die das Umweltzeichen den Betrieben bringt: Imagegewinn, Verkaufsvorteil gegenüber der Konkurrenz, kostenloses Profitieren von Marketing- und Werbemaßnahmen und vor allem der Nachweis der ausgezeichneten Umweltverträglichkeit ihrer Produkte, der für gesetzliche Vorschriften der Zukunft und als Argument gegen politische Maßnahmen (wie etwa Heizverbote) bereits und gerade jetzt von großer Bedeutung ist.</p>
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		<title>Sprosse für Sprosse zum neuen Qualitätsgipfel</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:32:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer hoch hinaus will tut gut daran, eine Sprosse nach der anderen zu nehmen. Das genau tut der KOV gerade und hat dabei nicht mehr und nicht weniger vor, als die gesamte Hafnerschaft sozusagen als Seilschaft mitzunehmen. Gemeinsam wollen wir nämlich einen bisher noch nicht erklommenen Qualitätsgipfel erreichen. Das ist in der Tat eine Herausforderung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hoch hinaus will tut gut daran, <strong>eine Sprosse nach der anderen</strong> zu nehmen. Das genau tut der KOV gerade und hat dabei nicht mehr und nicht weniger vor, als die gesamte <strong>Hafnerschaft</strong> sozusagen als <strong>Seilschaft</strong> mitzunehmen. Gemeinsam wollen wir nämlich einen bisher noch nicht erklommenen <strong>Qualitätsgipfel</strong> erreichen. Das ist in der Tat eine Herausforderung. Wenn ich mich schon in eine solch alpinistische Wortwahl versteige, kann ich auch gleich die dazu passenden Beispiele einfügen: Für Bergsteiger ist derzeit der K2 das Ziel der Ziele.<span id="more-3799"></span><br />
Gerlinde Kaltenbrunner aus Oberösterreich, die schon 13 der 14 Achttausender bestieg, ist bisher am zweithöchsten Berg der Welt gescheitert. Der Brixener Reinhold Messner schaffte es aber schon vor Jahren &#8211; und noch dazu ohne Sauerstoff. Er wollte &#8221; das Bergsteigen in eine neue Dimension katapultieren“. Das wollen wir auch. Nur: Unser Ziel trägt nicht das Kürzel „K2“, sondern <strong>„UZ 37“</strong>. Dahinter verbirgt sich die <strong>Richtlinie für Holzheizungen</strong>, die sich für das <strong>Österreichische Umweltzeichen</strong> qualifizieren.<br />
„Die Verwendung von naturbelassenem Holz, Hackgut und Presslingen (Briketts, Pellets) für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser war und ist ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Um eine möglichst umweltfreundliche Nutzung dieser Energieträger zu erreichen ist es notwendig, emissionsarme Feuerungen mit hoher Energieausbeute einzusetzen.“ Mit diesen beiden Sätzen fängt besagte <strong>Richtlinie</strong> ganz harmlos an. Nach dieser Einleitung wird aber auf 15 Din A4 Seiten minutiös beschrieben, was sich das <strong>Lebensministerium als Initiator</strong> und der <strong>Verein für Konsumenteninformation</strong> (VKI) als Abwicklungsbeauftragter unter der Umsetzung des zitierten Anspruches vorstellen. Da geht’s dann nämlich im Detail um so Dinge wie <strong>Wirkungsgrad und Abstrahlverluste, Emissionen, Brandschutz, Rohstoffe, Produktion, Verpackung, Normenprüfung, Herstellerdienstleistungen</strong> und so weiter und so fort. Schlicht: Es ist eine sehr umfangreiche Liste.<br />
Das Schöne daran: <strong>Die österreichischen Hafner</strong> erfüllen schon lange viele der dort dargestellten Voraussetzungen für dieses <strong>Umweltzeichen</strong>, das man getrost als <strong>höchstes Qualitätssiegel</strong> bezeichnen kann. Einige Punkte liegen aber über den bisher üblichen Kriterien. Und zwar vor allem bei <strong>Emissionen</strong>. Deshalb bemühen sich die Mitarbeiter der <strong>VFH im Kachelofenverband</strong> zur Zeit darum, einen <strong>individuell gestaltbaren Brennraum</strong> zu entwickeln, der es den Hafnern ohne gravierende Veränderungen in der praktischen Arbeit ermöglicht, Kachelöfen zu setzen, die den strengen Richtlinien entsprechen. Die ersten Versuche dazu sind im Gange und die <strong>Ergebnisse sehr vielversprechend</strong>.<br />
Nun sagte ich eingangs, dass der Verband die Hafnerschaft als Seilschaft mitnehmen möchte. Das heißt: Die <strong>Betriebe</strong> sollen selbst auch als UZ-37-Betrieb (<strong>Träger des Umweltzeichens</strong>) positioniert werden. Es reicht also nicht, die technischen Voraussetzungen bereitzustellen, sondern auch bei den organisatorischen Vorgaben zu helfen, die von den Betrieben erfüllt werden müssen. Dazu zählen unter anderem <strong>Abfallwirtschaftskonzepte</strong>, regelmäßige <strong>Weiterbildung für die Mitarbeiter</strong> oder auch gewisse Kriterien für die <strong>Dokumentation der Öfen</strong>. Als Verband sehen wir es dabei als unsere Aufgabe an, diese Dinge so aufzuarbeiten, dass sie<strong> aus der Praxis für die Praxis</strong> von jedem gewissenhaften Hafner einfach umgesetzt werden können.<br />
Lassen Sie mich zu meinem Alpinbeispiel zurückkommen: es mag ein heres Ziel für Bergsteiger sein, den K2 zu erklimmen. Aber es wird (auch für eine Frau Kaltenbrunner) nicht wirklich lebensbedrohend sein, wenn das nicht gelingt. Das ist der Unterschied zu unserem Gipfelanspruch: Da kann es nämlich entscheidend werden, diese UZ 37 und damit das <strong>Qualitätssiegel</strong> sozusagen <strong>im Sack</strong> zu <strong>haben</strong>. Wir gehen nämlich davon aus, dass die in der Richtlinie vorgegeben Werte und Ansprüche früher oder später <strong>Voraussetzungen auch für Förderungen</strong> werden. Dann geht es um das Geld unserer künftigen Kunden und damit um <strong>Kaufentscheidungen</strong>. Deshalb eben klettern wir Richtung Gipfel. Genau wie Bergsteiger des Ausblicks wegen. Und zwar wegen des Ausblicks in eine <strong>gesicherte Zukunft unserer Branche</strong>.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Warum Pi mal Daumen nicht genügt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:15:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Ich brauche kein Berechnungsprogramm. Ich baue meine Öfen einfach so wie ich das immer gemacht habe und die funktionieren alle hervorragend“. Diese Sätze, die mir ein Hafnermeister am Rande des Festabends der KOK Austria sozusagen im Vertrauen sagte, habe ich immer noch im Ohr. Ich habe auch darüber nachgedacht, dass dieser gute Mann, der übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich brauche kein <strong>Berechnungsprogramm</strong>. Ich baue meine <strong>Öfen</strong> einfach so wie ich das immer gemacht habe und die funktionieren alle hervorragend“. Diese Sätze, die mir ein Hafnermeister am Rande des Festabends der KOK Austria sozusagen im Vertrauen sagte, habe ich immer noch im Ohr. Ich habe auch darüber nachgedacht, dass dieser gute Mann, der übrigens keineswegs der so genannten älteren Generation angehört mit seiner Meinung bestimmt nicht allein dasteht.<span id="more-3310"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2.jpg" rel="lightbox[3310]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1275" title="Dr. Wolfgang Kippes" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/drkippes2-120x140.jpg" alt="drkippes2 120x140 Warum Pi mal Daumen nicht genügt" width="120" height="140" /></a><br />
Und: Ja. Das wird wohl so sein, dass der Meister mit seiner Hände Arbeit Öfen setzt, die ordentlich heizen und optisch rundum in<strong> Ordnung</strong> sind. Aber (und es könnte sein dass sich das noch nicht überall herumgesprochen hat) künftig wird es ohne akribisches Nachrechnen nicht mehr gehen. Denn was wir nicht ausrechnen rechnen andere aus und schreiben es in <strong>Richtlinien</strong>, <strong>Verordnungen</strong> und <strong>Gesetze</strong>.</p>
<p>Lassen Sie mich an diesem Punkt etwas ausholen. Seit etwas mehr als einem halben Jahr wurden beim <strong>KOV Projektgruppen</strong> eingerichtet, die sich neben ihrer normalen Arbeit ganz gezielt mit Themen beschäftigen, die für die Zukunft unserer Branche von entscheidender Bedeutung sind. Diese Gruppen, die jeweils aus einem Mitarbeiter der Geschäftstelle und aus Funktionären des Verbandes – teilweise mit Unterstützung externer Berater – bestehen, arbeiten an Projekten wie <strong>politisches Lobbying</strong>, Verbesserung der Zusammenarbeit mit <strong>Energieberatern</strong>, <strong>Qualitätskriterien</strong>, oder <strong>Internetpräsentation</strong> um nur einige zu nennen.</p>
<p>Damit wären wir wieder beim Thema Rechnen. So hat die Qualitätsgruppe die steigende Bedeutung der Richtlinie über <strong>Holzheizungen</strong> im Rahmen des Österreichischen <strong>Umweltzeichens</strong> herausgearbeitet, die sich nicht nur auf Emissionen beziehen wie man annehmen könnte, sondern auch <strong>Wertvorgaben</strong> für den Wirkungsgrad oder Abstrahlverluste enthält. Werte die so wie sie in dieser „UZ 37“ (so der kryptische Name der Richtlinie) aufscheinen, noch gar nicht in der ÖNORM oder einer EU-Vorschrift stehen. Nun wissen wir aber aus der Projektgruppe, die sich um politische Kontakte kümmert, dass es in mehreren Bundesländern Ansätze gibt, jene durchaus strengeren Vorgaben für Förderungen heranzuziehen. Das heißt an einem handfesten Beispiel festgemacht: Erreicht ein Kachelofen den in der UZ 37 vorgeschriebenen Wirkungsgrad von 80 % nicht (statt der im Moment nach 15a allgemein gültigen 78 %) könnte der Kunde um seine Förderung umfallen. Deshalb wird die Methode „Das habe ich immer schon so gemacht“ oder „Ein Berechnungsprogramm brauche ich nicht“ in Zukunft ein Wettbewerbsnachteil für jene Kollegen sein, die es nicht haben oder nicht aktualisieren lassen.</p>
<p>Die <strong>Versuchs</strong>- und <strong>Forschungsanstalt</strong> des Verbandes arbeitet im Übrigen nicht erst seit gestern daran, <strong>durch</strong> <strong>Versuche</strong> herauszufinden, wie man <strong>praxisnah</strong> zu einer <strong>Optimierung der Leistung</strong> und zu weiteren <strong>Senkungen von Emissionen</strong> kommt. Die <strong>Ergebnisse</strong> finden sich dann in den jeweiligen Aktualisierungen des Berechnungsprogramms wieder, das <strong>dem Hafner</strong> auch in Zukunft <strong>die Sicherheit</strong> gibt, <strong>seinem</strong> <strong>Kunden</strong> nicht nur einen wunderbaren Ofen zu setzen, sondern auch sicherzustellen, dass er die <strong>strengsten Anforderungen</strong> erfüllt.</p>
<p>Wolfgang Kippes</p>
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		<title>Energiepolitik &#8211; Kachelofen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:02:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Kachelofen wird schon seit Jahrhunderten mit dem erneuerbaren Energieträger Scheitholz beheizt. Diese Form der gespeicherten Sonnenenergie erlebt zurzeit eine Renaissance. So ist Holz seit neustem wieder die Energieform Nummer 1 beim Heizen. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass die fossilen Energieträger Erdöl und Ergas Probleme beim Klimawandel, bei der Preisstabilität und bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kachelofen wird schon seit Jahrhunderten mit dem erneuerbaren Energieträger Scheitholz beheizt. Diese Form der gespeicherten Sonnenenergie erlebt zurzeit eine Renaissance. So ist Holz seit neustem wieder die Energieform Nummer 1 beim Heizen.<br />
Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass die fossilen Energieträger Erdöl und Ergas Probleme beim Klimawandel, bei der Preisstabilität und bei der Versorgungssicherheit haben. Eine detaillierte Betrachtung finden Sie unter <a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/11/der-kachelofen-in-der-europaischen-energiepolitik-102009_e280a61.pdf" target="plank">Der Kachelofen in der europaischen Energiepolitik</a>.</p>
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		<title>Kacheln und der &#8220;Schwarze Strahler&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:13:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was die Wissenschaftler in ihrer Studie nun festgestellt haben, ist ein Top-Argument für unsere Branche: Der rundum positive Effekt liegt eindeutig an den Kacheln. Um das zu erklären, ist ein kurzer Tauchgang in die Tiefen der Physik notwendig. Es gilt nämlich zu klären, was ein so genannter „Schwarzer Strahler“ ist und was die Kacheln unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die <strong>Wissenschaftler</strong> in ihrer <strong>Studie</strong> nun festgestellt haben, ist ein <strong>Top-Argument</strong> für unsere Branche: Der rundum <strong>positive</strong> <strong>Effekt</strong> liegt eindeutig an den Kacheln. Um das zu erklären, ist ein kurzer Tauchgang in die Tiefen der Physik notwendig. Es gilt nämlich zu klären, was ein so genannter <strong>„Schwarzer Strahler“</strong> ist und was die Kacheln unserer Öfen damit zu tun haben.<br />
<span id="more-250"></span></p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/kirchhoff.jpg" rel="lightbox[250]"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="kirchhoff" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/kirchhoff.jpg" alt="kirchhoff Kacheln und der Schwarze Strahler" width="104" height="137" /></a>Mit dem <strong>Prinzip</strong> des <strong>Schwarzen Strahlers </strong>haben sich bedeutende <strong>Wissenschaftler</strong> wie <strong>Max Planck</strong>, vor allem aber <strong>Robert Wilhelm Bunsen</strong> und <strong>Gustav Robert Kirchhoff</strong> beschäftigt. Er gilt als <strong>Vater des „Schwarzen Strahlers“</strong>. Diesen zu erklären, fällt etwas schwer, denn es gibt den „Schwarzen Strahler“ nicht wirklich. Er ist ein Idealwert für die Aufnahme und Abgabe von Strahlung (z.B. Licht oder Wärme).<br />
<strong>Gustav Robert Kirchhoff</strong> (Bild rechts) entwickelte 1859 das Prinzip des „Schwarzen Strahlers“</p>
<p>Streng wissenschaftlich gilt nach dem Kirchhoffschen Strahlungsgesetz: Bei jedem <strong>Körper</strong> ist bei jeder <strong>Wellenlänge</strong> und in jeder <strong>Richtung </strong>das <strong>Emissionsvermögen </strong>(die Strahlungsabgabe) für <strong>thermische Strahlung</strong> proportional zu seinem <strong>Absorptionsvermögen</strong> (also zur Aufnahmefähigkeit). Da das Absorptionspotential des „Schwarzen Körpers“ bei jeder Wellenlänge den größtmöglichen Wert annimmt, erreicht auch sein Emissionsvermögen den Maximalwert. Diese <strong>Idealwerte </strong>kann technisch gesehen kein reales Gerät erreichen.</p>
<p>Entsprechend <strong>faszinierend </strong>ist jetzt, was die <strong>Baubiologen </strong>bei der <strong>Emissionsmessung </strong>von Kacheln herausgefunden haben: Wie unsere Grafik zeigt, liegt nämlich deren Wärmeabgabe in verschiedenen Wellenlängen-Bereichen ganz nahe an der Idealkurve des „Schwarzen Strahlers“. Das schafft kein anderer Heizkörper. Schon gar nicht ein Kaminofen mit seiner Metalloberfläche.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/schwarzer20strahler.jpg" rel="lightbox[250]"><img class="aligncenter size-full wp-image-568" title="schwarzer20strahler" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/schwarzer20strahler.jpg" alt="schwarzer20strahler Kacheln und der Schwarze Strahler" width="496" height="312" /></a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Was bei der beschriebenen Studie ebenfalls herauskam, war die Tatsache, dass die annähernde Deckungsgleichheit der Emissionen von Kacheln mit dem „Schwarzen Strahler“ für alle Temperaturbereiche gilt. Damit der Mensch die Wärmeabgabe einer Heizung wahrnimmt, muss deren Wärmeleistung über der Oberflächentemperatur der Haut liegen. Ebendiese bewegt sich so um die 32 Grad. Die Oberflächentemperaturen von Kachelöfen reichen von 35 bis an die 100 Grad. Je nach Brennstoffaufgabe oder Thermostateinstellung bei Steuerungen bleibt der Wohlfühlwert nach dem beschriebenen physikalischen Prinzip immer im optimalen Bereich.</p>
</blockquote>
<p>Das ist vor allem deshalb wichtig, weil man zu Hause vermehrt mit niedrigeren Heiztemperaturen auskommt, da die Wärmedämmungen immer besser werden. Reine <strong>Konvektionswärme</strong> würde in einem niedrigeren Temperaturbereich alsbald zu dem nicht gerade <strong>angenehmen </strong>Gefühl der so genannten <strong>„überschlagenen“</strong> Temperatur führen. Professor Kirchhoff und sein „Schwarzer Strahler“ haben uns im Gegensatz dazu die <strong>Erkenntnis</strong> beschert, dass <strong>Kacheln genau diesen negativen Effekt nicht haben</strong>.</p>
<p>Zusammenfassend gilt also: Der <strong>gute alte Kachelofen verbreitet</strong> seit Hunderten von Jahren gesunde <strong>Strahlungswärme</strong>. Das <strong>Knistern </strong>der <strong>Scheite</strong>, das <strong>faszinierende Zauberspiel</strong> des <strong>lodernden Feuers</strong> und die <strong>wohltuende Wärme</strong> sorgen für eine unnachahmliche <strong>Atmosphäre der Behaglichkeit.</strong> Das war immer schon so – nur jetzt wissen wir auch dank wissenschaftlichen <strong>Forschergeistes</strong>, warum das so ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar:</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Feinstaub-Chuzpe Sie kennen bestimmt den bekannten Spruch: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Betrachtet man sich nämlich die unterschiedlichen Grafiken, Listen und Diagramme, die verkünden wer, was, wann, wie und warum (nicht) an Feinstaub-Emissionen beteiligt ist, kommt man zu dem Schluss, dass es in ganz Europa nur „Nicht-Verursacher“ oder schlechtstenfalls „Kaum-Verursacher“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feinstaub-Chuzpe</p>
<p>Sie kennen bestimmt den bekannten Spruch: <strong>„Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“</strong>. Betrachtet man sich nämlich die unterschiedlichen Grafiken, Listen und Diagramme, die verkünden wer, was, wann, wie und warum (nicht) an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt ist,<br />
<span id="more-214"></span><br />
kommt man zu dem Schluss, dass es in ganz Europa nur <strong>„Nicht-Verursacher“ </strong>oder schlechtstenfalls <strong>„Kaum-Verursacher“ </strong>von Feinstäuben gibt. Man fragt sich: <strong>„Wo kommt er dann her – der Feinstaub?“ </strong>Zum Beispiel bei uns in Österreich. Alles nur Importe aus Tschechien, der Slowakei und Slowenien?</p>
<p>Nun für die Hälfte der bei uns gemessenen Mengen gilt das tatsächlich, weil der Feinstaub aufgrund seiner Leichtigkeit halt recht reiselustig ist. Die andere Hälfte aber ist unbestreitbar hausgemacht. Das <strong>Umweltbundesamt </strong>hat in seinem umfassenden Bericht zu der <strong>Thematik Ross und Reiter</strong> genannt. Die Analyse deckt sich mit allen Lobby-unverdächtigen Diagrammen zum Beispiel von deutschen Universitäten, Forschungsinstituten und den Umweltbehörden der Landesregierungen. Dort finden wir überall die gleiche Rangfolge derjenigen, die für Feinstaubemissionen verantwortlich zeichnen: Weit vorne die <strong>Industrie</strong> (35 Prozent) und der <strong>Straßenverkehr</strong> (20 Prozent), <strong>sonstiger Verkehr</strong> (13 Prozent) und mit elf beziehungsweise 12 Prozent <strong>Energiegewinnung und Kleinverbraucher</strong>. Dann folgt noch die <strong>Landwirtschaft</strong>, sonstige <strong>Produktionsprozesse</strong> sowie <strong>Schüttgüte</strong>r und <strong>Deponien</strong>. In den Großstädten sieht das dann noch ein wenig anders aus – vor allem was unsere Klientel, also die so genannten Kleinverbraucher, die Kachelofenheizer nun mal sind, betrifft.</p>
<p>Wien etwa beziffert deren Anteil an Feinstaubemissionen auf neun Prozent, Berlin auf fünf, München auf drei und Linz gar nur auf ein Prozent. Kein Wunder in diesem Fall, denn dort ist eh an allem die VOEST schuld.</p>
<p>Dass solche Zahlen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich sind, verwundert nicht und ist demzufolge auch nicht übel zu nehmen. Allerdings erlaube ich mir eine <strong>Zornesfalte</strong>, wenn ich in dem Zusammenhang auf eine <strong>wirkliche Chuzpe</strong> stoße – wie sie sich die <strong>Auto – Lobby </strong>in Sachen Feinstaub herausgenommen hat. Rang zwei in der Verursacherliste hielten die Konzernherren wohl für imageschädigend und ließen darüber nachsinnen wie man sich hier ganz fein abstauben könne.</p>
<p>Was dabei herausgekommen ist, hat ausgerechnet der sonst wegen seiner konsumentenfreundlichen Hilfe schätzenswerte <strong>ARBÖ </strong>veröffentlicht. Es tauchte nämlich in der <strong>Austria Presse Agentur</strong> eine <strong>Grafik</strong> zu <strong>Feinstaubursachen</strong> auf, die alle anderen <strong>Listen</strong> auf den <strong>Kopf stellt</strong>: Als Hauptverursacher nennen die <strong>Motor- und Karosseriestrategen</strong> den Kleinverbraucher, gefolgt von der <strong>Industrie</strong> und der <strong>Land</strong>- und <strong>Forstwirtschaft</strong>. Autos rangieren erst auf Rang vier. Da kratzt man sich doch am Kopf und fragt sich: <strong>„Wie geht das?“</strong></p>
<p>Ich werde es Ihnen verraten: Bekanntlich liegt der starke <strong>Anteil </strong>des <strong>Verkehrs </strong>an der <strong>Feinstaubschleuderei</strong> an <strong>zwei Komponenten</strong>: <strong>Partikel</strong> aus Dieselmotoren einerseits und <strong>Abrieb</strong> sowie <strong>Staubaufwirbelung</strong> durch alle Kraftfahrzeuge andererseits. Die beiden Grundprinzipien haben die <strong>PR-Profis</strong> erst einmal auseinanderdividiert und das ganze <strong>Kapitel Abrieb</strong> ersatzlos <strong>weggewirbelt</strong>. Damit fiel schon mal ein Batzen rund 25.000 Tonnen von der Gesamtbelastung – nämlich 47.250 Tonnen – weg. Bleiben etwa 22.200 Tonnen für alle Verbrennungsprozesse übrig.</p>
<p>Und jetzt kommen die nächsten beiden Hämmer: Unter dem Titel <strong>„Kleinverbraucher“</strong> wurden nicht nur die Haushalte, sondern auch das Kleingewerbe subsummiert, das dann zusammen etwa 7.800 Tonnen Feinstaub beiträgt. Die verbleibende <strong>Großindustrie</strong> (hierzulande bekanntlich nicht sonderlich stark vertreten) emittiert rund 4.400 Tonnen, die <strong>Land-und Forstwirtschaft</strong> ist mit 2.800 Tonnen dabei. Jetzt halten Sie sich fest: um auf Platz vier zurückrutschen zu können, haben die <strong>Automobilisten</strong> in ihrer Grafik schlicht <strong>PKW</strong> und <strong>LKW getrennt</strong>!!!!</p>
<p>So liegen die beiden jetzt <strong>friedlich</strong> mit 2.500 und 2.400 Tonnen auf den Rängen vier und fünf – mit dem <strong>Effekt</strong>, dass der <strong>oberflächliche Leser</strong> angesichts eines solchen Diagrammes die <strong>Stirn runzelt</strong> und möglicherweise für sich beschließt, lieber nicht mit Holz heizen zu wollen. Die <strong>Bewertung</strong> derartiger PR-Aktionen überlasse ich Ihnen………</p>
<p>Dipl.Ing. Dr. Wolfgang Kippes</p>
<p>Präsident des Österreichischen Kachelofenverbandes</p>
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		<title>Feinstäube-eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:01:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische Fachbegriffe nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als TSP bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für „Total suspended Particulates“ und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ . Schwebestaub bedeutet, dass feste und flüssige Teilchen in einem Gas verteilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Reihe nach &#8211; wobei sich einige technische <strong>Fachbegriffe</strong> nicht vermeiden lassen. Wie der Name schon sagt ist der Feinstaub ein Teil des Gesamtschwebestaubs, der als <strong>TSP </strong>bezeichnet wird. TSP ist die Abkürzung für <strong>„Total suspended Particulates“</strong> und heißt übersetzt eigentlich „Gesamtschwebepartikel“ .<br />
<span id="more-204"></span><br />
<strong>Schwebestaub</strong> bedeutet, dass <strong>feste</strong> und <strong>flüssige </strong>Teilchen in einem Gas verteilt sind, und zwar so, dass es zu keinen oder nur ganz langsamen <strong>Absetzerscheinungen</strong> kommt. Dies passiert nur bei ganz kleinen Teilchen, bis zu einem aerodynamischen Durchmesser von ca. 57 Mikrometern (Mikrometer = 1/1000 mm). Diese Gemische nennt man <strong>„Aerosole“</strong>, was bedeutet, dass sich dieses Gemisch wie eine Flüssigkeit verhält. Er ist ein <strong>heterogenes</strong>, sehr <strong>komplexes Gemisch</strong> aus festen und flüssigen Teilchen. Es gibt keine einheitliche Zusammensetzung des Staubs, weder physikalisch noch chemisch.</p>
<p>Auch der Feinstaub, der als PM10 (PM = particulate matter – soviel wie Durchmesser), mit einem aerodynamischen Durchmesser von maximal zehn Mikrometer) bezeichnet wird, ist ein Teil von TSP. Daher ist auch seine chemische und physikalische Zusammensetzung sehr komplex und unterschiedlich. Die Grenze von zehn Mikrometer wurde aus <strong>medizinischen Gründen</strong> gewählt, weil feinere Partikel den Kehlkopf passieren können und somit bis in die <strong>Lunge</strong> gelangen können.</p>
<p>Da alle Partikel kleiner als zehn Mikrometer im Feinstaub erfasst werden, werden auch die feinen und ultrafeinen Partikel in dieser Kategorie mitgezählt. Vor allem die <strong>ultrafeinen </strong>Partikel (sie sind kleiner als 0,1 Mikrometer) haben zwar massenmäßig (unter 1% der gesamten PM10-Masse) den geringsten Anteil, sind aber durch den extrem kleinen aerodynamischen Durchmesser, und somit auch durch den extrem kleinen Durchmesser des wahren Partikels, sehr<strong> gesundheitsgefährdend</strong>, da sie bis in die <strong>Alveolen </strong>(Lungenbläschen) vordringen können, in der Lunge</p>
<p>abgelagert werden und nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden können. Der Massenanteil der feinen Partikel (PM 2,5) ist mit etwa dreiviertel der Gesamtmasse am größten. Der Rest sind grobe Artikel mit einem aerodynamischen Durchmesser zwischen 2,5 und 10 Mikrometer.</p>
<p>Die <strong>Entstehung</strong> und <strong>Herkunft</strong> der einzelnen Partikelgrößen sind sehr <strong>unterschiedlich</strong>. Die<strong> ultrafeinen</strong> Partikel stammen überwiegend aus <strong>Verbrennungsprozessen</strong>, die groben Partikel zwischen 2,5 und 10 Mikrometer aus <strong>natürlichen Prozessen</strong> und aus <strong>Abriebsprozessen</strong> und die feinen Partikel zwischen 0,1 und 2,5 Mikrometer sind zum überwiegenden Teil sekundären Ursprungs und bilden sich durch <strong>Gas-Partikelkonversion</strong> und andere <strong>Bildungsmechanismen</strong> aus den <strong>Vorläufersubstanzen SO2, NOx, NH3</strong> und <strong>VOC</strong>.</p>
<p>PM10 kann man grob in zwei verschiedene Fraktionen einteilen: primäre Partikel, die direkt an den <strong>Schadstoffquellen</strong> gebildet und ausgestoßen werden und sekundäre Partikel, die sich erst in der <strong>Atmosphäre</strong> aus <strong>Vorläufersubstanzen bilden</strong>.</p>
<p>Zu den primären Partikeln gehören Partikel, die aus jeglicher Art von <strong>Verbrennungsprozessen</strong> (Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen und auch stationäre Verbrennungs-Anlagen) stammen, aber auch <strong>Abriebspartikel</strong>, wie sie im Straßenverkehr von den Reifen, Bremsen oder vom Split, aus der<strong> metallverarbeitenden Industrie </strong>oder aus der <strong>Bautätigkeit</strong> stammen. Die sekundären Partikel werden aus <strong>Vorläufersubstanzen</strong> wie <strong>Stickstoffoxid</strong>, <strong>flüchtige organische Verbindungen</strong>, <strong>Schwefeldioxid</strong> oder<strong> Ammoniak</strong> gebildet.</p>
<p>Zur PM10-Belastung der Luft tragen alle Bereiche bei: Verkehr, <strong>Industrie</strong>, <strong>Landwirtschaft</strong> und <strong>Haushalte</strong>. Es ist zwar unstrittig, dass die ersten beiden als Hauptverursacher ermittelt wurden. Dennoch unterscheiden sich viele <strong>Statistiken</strong> und die daraus folgenden Diagramme teils deutlich voneinander. Nachfolgende <strong>Grafik des Österreichischen Kachelofenverbandes</strong> beruht auf einer europaweiten <strong>Ermittlung</strong> der Universität Stuttgart und des VDI (Verband Deutscher Ingenieure), die sich mit den<strong> Werten</strong> des <strong>Umweltbundesamtes Österreich</strong> und weitgehend den <strong>Erhebungen der Stadt Wien</strong> deckt.<br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13.jpg" rel="lightbox[204]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1736" title="feinstaub_13" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/03/feinstaub_13-300x199.jpg" alt="feinstaub 13 300x199 Feinstäube eine Familie von Größeren, Mittleren und ganz Kleinen" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Grafik zeigt, dass <strong>Kleinfeuerungen</strong> mit zehn bis zwölf Prozent an <strong>Feinstaub-Emissionen</strong> beteiligt sind. Das wird durch drei Zahlen aus Österreich untermauert. Wien liegt sogar noch etwas unter diesem Wert und gibt im Umweltbericht 2002/2003 den Anteil des <strong>„Hausbrandes“</strong> mit neun Prozent an, <strong>Verkehr </strong>mit 71 % und <strong>Industrie</strong> mit 20%.</p>
<p>Eine Statuserhebung bei Feinstaub in den Jahren 2002 und 2003 im Stadtgebiet von <strong>Feldkirch</strong> sieht die Heizung (lokal/regional) bei 12 Prozent, den Verkehr bei 39% und sonstige bei 49%.</p>
<p>Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung listet im <strong>„Programm zur Feinstaubreduktion in der Steiermark“</strong> im Oktober 2004 den „Hausbrand“ mit 10,4 % auf. Verkehr mit 52,2%, die Industrie mit 20,1% und den Beitrag der Landwirtschaft mit 11,3%.</p>
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		<title>Heillose Verwirrung über Feinstaub, Gefahren und Verursacher</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 09:47:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil</strong></span></p>
<p><strong>Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich mehr oder weniger zu vergiften. Seit der so genannten Feinstaubdiskussion wissen wir alle jetzt auch, dass wir eigentlich nicht mehr atmen dürften, denn tückische Umweltschädlinge könnten uns den Garaus machen.</strong><br />
<span id="more-202"></span></p>
<p>Woran mag das liegen, dass wir seit weniger als 20 Jahren ständig mit <strong>Schreckensmeldungen</strong> konfrontiert werden. Die Antwort ist relativ einfach: In der modernen <strong>Messtechnik </strong>haben uns geradezu <strong>futuristische</strong> <strong>Superapparate </strong>den Einblick in den <strong>Mikrokosmos</strong> gewährt. <strong>Nanotechnologie </strong>heißt diese Sparte und arbeitet mit <strong>Größenordnungen </strong>die eigentlich nicht vorstellbar sind. Neueste <strong>Gaschromatographen</strong> oder <strong>Rastersondenmikroskope</strong> liefern <strong>Werte</strong> mit Bezeichnungen wie<strong> „ppb“</strong>, Nano- oder Mikrometer. Ein <strong>Segen</strong> für die <strong>Wissenschaft</strong> &#8211; zweifelsohne. Aber auch ein gefundenes <strong>Fressen </strong>für die <strong>Medien</strong>. Per Schlagzeile wird da etwa berichtet, dass ein Spielzeug unfassbare zehn „ppb“ einer krebserregenden Substanz enthält. Dabei kann <strong>Otto Normalverbraucher</strong> mit diesen drei Buchstaben gar nichts anfangen. Sie stehen nämlich für „parts per billion“ – also Teil einer Milliarde Teile. Das entspricht übrigens einem Stück <strong>Würfelzucker</strong> in einem <strong>Schwimmbecken</strong>.</p>
<p>Genau so verhält es sich mit dem <strong>Feinstaub</strong>. Auch hier reden wir von Teilchen, die tausendstel Millimeter klein und noch kleiner sind. Damit noch nicht genug wird bei der immerwährenden Suche nach den<strong> Schuldigen</strong> an den <strong>Umweltsünden </strong>mit <strong>Halbwahrheiten</strong> gehandelt oder durch geschönte Statistiken von einer Verursachergruppe (zum Beispiel seitens der Auto-Lobby oder der Großindustrie) versucht, von sich selbst abzulenken und die Quelle des Ungemachs auf andere zu schieben. Meist auf jene, die nicht das <strong>Geld</strong> haben offensive <strong>PR-Arbeit</strong> zu treiben oder Heerscharen von Gutachtern zu bezahlen, die entsprechend günstige Statistiken erstellen.</p>
<p>So geriet auch der <strong>Kachelofen</strong> als möglicher Verursacher ins Gerede, obwohl gerade dem <strong>Brennstoff Holz</strong> völlig unstrittig bescheinigt wird, wegen seines<strong> CO2</strong>-neutralen <strong>Verbrennungsprozesses</strong> besonders <strong>umweltfreundlich </strong>zu sein. Mit dieser Diskrepanz räumt jetzt ein <strong>Gutachten</strong> der <strong>Technischen Universität Wien</strong> auf. <strong>Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer</strong> vom <strong>Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften</strong> hat darin Fakten zusammengetragen und analysiert um mehr <strong>Licht ins Dunkel</strong> dieser angeblichen Gefährdung bringen.</p>
<p>Dabei sind zwei ganz wichtige <strong>Sachverhalte</strong> festgestellt worden, die gerade in den reißerischen <strong>Medienberichten</strong> überhaupt nicht vorkommen. Nämlich erstens die Feststellung, dass rund die Hälfte des Feinstaubs überhaupt nicht dort entsteht, wo er gemessen wird, sondern über viele hundert Kilometer – bei uns hauptsächlich aus dem östlichen Ausland – hereingetragen wird und zweitens die <strong>Tatsache</strong>, dass es verschiedene Arten von Feinstäuben gibt, die ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. So sind etwa ultrafeine Partikel die gesundheitsgefährdendsten Anteile aller Stäube. Wir reden hier von<strong> Teilchen</strong> mit einem Durchmesser von <strong>weniger</strong> als einem Zehntel Mikrometer (das entspricht einem zehntausendstel Millimeter). Zum <strong>Vergleich</strong>: Eine zehn bis fünfzig Mal größere <strong>Bakterie</strong> ist geradezu ein <strong>Ungeheuer</strong> dagegen.</p>
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		<title>Ein Reizthema ist Feinstaub. Gibt’s nicht auch beim Kachelofen solche Emissionen?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 08:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GDB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Moderne Kachelöfen zeichnen sich durch optimale Verbrennungsqualität und Energieeffizienz aus. Sie werden heute individuell mit einem Computerprogramm berechnet und an die spezielle Kundensituation angepasst. Dadurch entstehen nur äußerst geringe Mengen an gas- und staubförmigen Emissionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Kachelöfen zeichnen sich durch optimale Verbrennungsqualität und Energieeffizienz aus. Sie werden heute individuell mit einem Computerprogramm berechnet und an die spezielle Kundensituation angepasst. Dadurch entstehen nur äußerst geringe Mengen an gas- und staubförmigen Emissionen.</p>
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