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	<title> &#187; Unser Leitartikel</title>
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	<description>Informationen ueber Kachelofen, Kachelherd, Kachelkaminsowie andere Produkte vom Hafner und deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt</description>
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		<title>Kachelofen wichtiger Baustein der  „Energie-Strategie Österreich“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Nikolaus Berlakovich haben im März die &#8220;Energiestrategie Österreich&#8221; präsentiert. Damit sollen bis 2020 die Energie- und Klimaziele der Europäischen Union erreicht werden und Österreichs Wirtschaft zahlreiche Wettbewerbsvorteile, 80.000 neue Jobs und der Bevölkerung insgesamt Versorgungssicherheit ermöglicht werden. Die gesamte Kachelofenbranche spielt in dem Konzept eine wichtige Rolle.
Die Energiestrategie ist auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Nikolaus Berlakovich haben im März die &#8220;Energiestrategie Österreich&#8221; präsentiert. Damit sollen bis 2020 die Energie- und Klimaziele der Europäischen Union erreicht werden und Österreichs Wirtschaft zahlreiche Wettbewerbsvorteile, 80.000 neue Jobs und der Bevölkerung insgesamt Versorgungssicherheit ermöglicht werden. Die gesamte Kachelofenbranche spielt in dem Konzept eine wichtige Rolle.</span></em><br />
Die Energiestrategie ist auf drei Säulen aufgebaut: Die Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energieträger und die Sicherstellung der Energie-Versorgungssicherheit. Für alle drei Säulen liefert der Kachelofen tragende Bausteine.<span id="more-3469"></span></p>
<p><strong>Sanierungspaket für Gebäude </strong></p>
<p>Steigerung der Energieeffizienz bedeutet zunächst einmal schlicht und ergreifend: Energie sparen.  Die größten Einsparpotenziale bestehen im Gebäudebereich. Bei zwei Drittel aller Wohnungen in Österreich (3,5 Millionen) besteht ein Sanierungsbedarf. Daher ist es ein konkretes Ziel der Energiestrategie, dass die Sanierungsrate von derzeit 1,2 Prozent bis zum Jahr 2020 auf drei Prozent steigt. Derzeit werden jährlich 40.000 Gebäude saniert, bis 2020 sollen es nach diesem Regierungsplan 110.000 jährlich werden. Dadurch wären 2020 rund 700.000 bzw. 20 Prozent der Wohnungen saniert. Schwerpunkte dieser Sanierungen sind Wärmedämmung und alternative Heizkonzepte. Denn die zweite Komponente der Effizienzsteigerung ist natürlich die technologische Weiterentwicklung aller Energiesysteme. Auch der Kachelofen ist so gesehen ein Energiesystem, dessen Effizienz gewisse Steigerungspotenziale beinhaltet. Das hat die Branche schon immer im Auge gehabt und erfolgreich an der Weiterentwicklung des Wirkungs- und des Nutzungsgrades gearbeitet. Die Forschungsergebnisse der zum Verband gehörenden Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner (VFH), der Entwicklungsabteilungen der Zulieferindustrie und der universitären und außeruniversitären Partner werden von den Hafnern handwerklich umgesetzt und helfen so bei der Erreichung der in der Strategie definierten Ziele.</p>
<p><strong>Noch mehr Holz für Wärme</strong></p>
<p>Schon jetzt hat Holz die fossilen Energieträger Heizöl und Erdgas  als bisherige Spitzenreiter beim Heizen abgelöst. Das war der erste Schritt in die Strategie des Ausbaus erneuerbarer Energieformen. Dieser Ausbau fußt laut Strategiekonzept auch auf einer noch stärkeren Nutzung der Biomasse zur Wärmegewinnung. Der Kachelofen, der bereits jetzt in unserem Land in knapp 13 Prozent aller Haushalte für Wärme sorgt, wird mit Scheitholz beheizt und leistet damit einen beachtlichen Beitrag.  Darüber hinaus soll die Wasserkraft um 12,6 Petajoule (PJ) ausgebaut, die Windkraft bis zum Jahr 2020 verdoppelt (plus 10 PJ) und die Gebäude-integrierte Photovoltaik vorangetrieben werden. Schon jetzt liegt Österreich bei der Nutzung erneuerbarer Energieträger im EU-Vergleich hinter Schweden, Lettland und Finnland an vierter Stelle, was unter anderem auf unsere beiden wichtigsten Ressourcen für diesen Bereich zurückzuführen ist: Waldreichtum und Wasserkraft.</p>
<p><strong>Langfristige Verfügbarkeit</strong></p>
<p>Die beiden heimischen Energiepotenziale Holz und Wasser sind es auch, die für Versorgungssicherheit sorgen sollen. Das gegenwärtige Energiesystem ist geprägt von einem steigenden Energiebedarf, von einer starken Abhängigkeit Österreichs von Öl- und Gasimporten aus politisch teilweise instabilen Regionen und von einem steigenden Preistrend auf den Energiemärkten, der durch die weltweit zunehmende Nachfrage verursacht wird. Die wiederum sind auf die Verknappung der Ressourcen zurückzuführen. Deshalb setzt die Strategie einerseits auf eine generelle Energieeinsparung in allen Bereichen und andererseits besonders bei der Wärmebereitstellung auf eine bessere Nutzung des Potentials „forstlicher Biomasse“. Damit sind Scheitholz und alle Holznebenprodukte gemeint.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/03/Lebenslinie1.jpg" rel="lightbox[3469]" title="Lebenslinie" rel="lightbox[3469]"><img src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/03/Lebenslinie1.jpg" alt="Lebenslinie1 Kachelofen wichtiger Baustein der  „Energie Strategie Österreich“" title="Lebenslinie" width="395" height="266" class="alignleft size-full wp-image-3479" /></a></p>
<p>Für die Energiestrategie Österreich wurden bereits erschlossene und zukünftige forstliche Biomassepotenziale eingehend analysiert. Dabei kam heraus, dass auf der Basis nachhaltig nutzbarer Holzeinschlagsmengen eine Energiemenge von 50 Petajoule (PJ = 1 Billiarde Joule) zur Verfügung steht. Durch die Nutzung von Holz in den privaten Haushalten und den in den letzten Jahren realisierten Ausbau der Biomassekraftkraftwerke wurden bereits 25 PJ  dieses Potenzials erschlossen. Zusätzlich stehen daher noch einmal weitere 25 PJ aus forstlicher Biomasse zur Verfügung, die primär im Bereich Wärme eingesetzt werden können und sollen. Damit könnte man zum Beispiel alle privaten Haushalte in Wien für knapp sieben Monate – also mehr als eine Heizperiode – mit Raumwärme versorgen.</p>
<p><strong>Klima- und Energieziele sind erreichbar<br />
</strong><br />
Seit dem Startschuss für die Energiestrategie am 17. April 2009 haben 150 Experten aus den Ministerien, den Bundesländern sowie Wissenschaft, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft &#8211; ohne Denkverbote &#8211; rund 370 Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die geprüft und verdichtet wurden. Der Österreichische Kachelofenverband war als Mitglied des Österreichischen Biomasseverbandes, der in der Expertenrunde durch seinen Vorsitzenden Dr. Heinz Kopetz vertreten wurde, in die Beratungen und Bewertungen eingebunden. Die beteiligten Fachinstitutionen  kommen insgesamt zum Schluss, dass alle energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Ziele für 2020 erreichbar sind, wenn der Großteil des Pakets umgesetzt wird. Damit kann der Endenergieverbrauch &#8211; gemäß dem selbst gesteckten Ziel &#8211; auf dem Niveau des Jahres 2005 (1.100 Petajoule) stabilisiert werden. Zudem muss Österreich laut den EU-Vorgaben den Anteil erneuerbarer Energieträger am Bruttoendenergieverbrauch bis 2020 auf 34 Prozent erhöhen, seine Treibhausgas-Emissionen in Sektoren, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, um 16 Prozent reduzieren sowie die Energieeffizienz um 20 Prozent steigern. Dazu tragen der Kachelofen und alle, die mit und an ihm arbeiten, in hohem Maße bei.</p>
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		<title>Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftliche Studie von AKH und VFH zeigt positive Effekte bei Rheumatherapie
Der Kachelofen ist eine Wellness-Oase und ein Wohlfühlspender. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wir kennen auch weitere gesundheitsförderliche Wirkungen wie Entspannungsförderung oder die positive Wirkung der Raumheizung mit einem Kachelofen für Allergiker, weil die konvektionsbedingte Staubaufwirbelung deutlich verringert wird. Aber dass durch die angenehme Strahlungswärme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Wissenschaftliche Studie von AKH und VFH zeigt positive Effekte bei Rheumatherapie</span></em></p>
<p>Der Kachelofen ist eine <strong>Wellness-Oase</strong> und ein <strong>Wohlfühlspender</strong>. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wir kennen auch weitere <strong>gesundheitsförderliche</strong> Wirkungen wie <strong>Entspannungsförderung</strong> oder die positive Wirkung der Raumheizung mit einem Kachelofen für Allergiker, weil die konvektionsbedingte Staubaufwirbelung deutlich verringert wird. Aber dass durch die angenehme Strahlungswärme der Kacheln so massive Beeinträchtigungen wie <strong>Schmerzschübe</strong> von Rheumapatienten <strong>positiv beeinflusst werden können, </strong>ist weitgehend unbekannt. <span id="more-2174"></span>Dabei wurde dies durch eine Studie der rheumatologischen Ambulanz des <strong>Allgemeinen Krankenhauses </strong>(AKH) Wien und der <strong>Medizinischen Universität Wien </strong>in Zusammenarbeit mit der <strong>Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner </strong>(VFH) nachgewiesen. <!--more--></p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/paar_quad.jpg" rel="lightbox[2174]" title="paar_quad" rel="lightbox[2174]"><img class="alignleft size-full wp-image-2178" title="paar_quad" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/paar_quad.jpg" alt="paar quad Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern" width="189" height="188" /></a>Weil bekannt ist, dass Kacheln eine gleichmäßige Strahlung im Infrarotbereich abgeben, wollte man dem dadurch erreichbaren gesundheitsfördernden Effekt gezielt auf den Grund gehen. So kam es zu der durchaus aufwendigen Studie an der nicht weniger als 45 Patientinnen und Patienten mit Fingerpolyarthrosen teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, die im vorliegenden Fall durch Rheuma verursacht worden war. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt: Die „Kachelofengruppe“ und eine Kontrollgruppe.</p>
<p>Die Behandlung der Patienten bestand aus einem dreistündigen Aufenthalt in einem mit Kachelofenwärme beheizten Raum dreimal pro Woche und dies über einen Gesamtzeitraum von drei Wochen. Dazwischen wurden Kontrollphasen eingebaut, in denen klinische Untersuchungen durchgeführt wurden. Dabei wurden zum Beispiel Handfunktionen aber auch das Blut im Blick Entzündungsparameter durchgetestet. Außerdem wurde mit Hilfe von Patientenfragebögen eine Skalierung der Beschwerden mit einem so genannten Schmerzlineal erfasst. In der Auswertung wurden dann die bei den Untersuchungen erzielten Werte in vier Skalen (die ziemlich komplizierte medizinische Bezeichnungen haben) eingetragen. Dabei kam zusammenfassend heraus, dass bei der Bewertung des Schmerzes auf allen vier Skalen eine Verbesserung unter Kachelofenwärme im Vergleich zur Kontrollgruppe ermittelt werden konnte.</p>
<address><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/akh_wien.jpg" rel="lightbox[2174]" title="akh_wien" rel="lightbox[2174]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2183" title="akh_wien" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/akh_wien-300x225.jpg" alt="akh wien 300x225 Kachelofenwärme kann Schmerzen lindern" width="300" height="225" /></a> <strong>Hier im AKH Wien wurden die Ergebnisse der Studie ausgewertet</strong></address>
<p>Die drei verantwortlichen Spezialisten für die Studie Prof. Dr. Klaus Machold, Prof. Dr. Josef Smolen und Dr. Tanja Stamm kamen am Schluss der Aufarbeitung der klinischen Resultate jedenfalls zu der Prognose, dass bei einer länger andauernden Behandlung der Patienten mit Kachelofenwärme signifikante Effekte bei der Schmerzlinderung erreicht werden könnten.Detailierte Informationen zur großen historischen Bedeutung dieser Therapieform finden Sie unter:<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/09/kachelofenwarme-kann-schmerzen-lindern_3.pdf" target="plank"> Heilung durch Wärme in der Geschichte.</a></p>
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		<title>Südtiroler wurde VEUKO – Europameister</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eindrucksvolle Siegerehrung vor 800 Besuchern des Festabends der KOK Austria 2010
Schon im Vorfeld der KOK Austria 2010 war klar, dass die 2. Europameisterschaft der Vereinigung europäischer Verbände des Kachelofenbauer &#8211; Hafnerhandwerks (VEUKO) am 27. und 28. Januar ein besonderes Highlight der bedeutendsten europäischen Fachmesse der Kachelofenbranche werden würde. Insgesamt vertraten neun Junghafner ihre Landesverbände aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong><em>Eindrucksvolle Siegerehrung vor 800 Besuchern des Festabends der KOK Austria 2010</em></strong></h4>
<p>Schon im Vorfeld der <strong>KOK Austria </strong>2010 war klar, dass die <strong>2. Europameisterschaft </strong>der Vereinigung europäischer Verbände des Kachelofenbauer &#8211; Hafnerhandwerks (VEUKO) am 27. und 28. Januar ein <strong>besonderes Highlight </strong>der bedeutendsten europäischen <strong>Fachmesse </strong>der Kachelofenbranche werden würde. Insgesamt vertraten neun Junghafner ihre Landesverbände aus acht Nationen. Sie alle mussten an den beiden Wettkampftagen je einen <strong>Musterofen setzen</strong>, dessen Ausführung von einer internationalen Fachjury detailliert bewertet wurde. <span id="more-3023"></span>Dabei <strong>gewann </strong>schließlich <strong>Siegbert Bergmeister </strong>aus <strong>Südtirol </strong>mit sicherem Vorsprung und wurde von VEUKO – Präsident Robert Salvata bei der Abschlusszeremonie geehrt, die erstmals im Rahmen des Festabends stattfand.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/02/Siegerehrung2.jpg" rel="lightbox[3023]" title="Siegerehrung" rel="lightbox[3023]"><img class="alignnone size-full wp-image-3107" title="Siegerehrung" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/02/Siegerehrung2.jpg" alt="Siegerehrung2 Südtiroler wurde VEUKO – Europameister" width="547" height="355" /></a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Eindrucksvolle Siegerehrung: Im Vordergrund (v.l.n.r.) VEUKO-Präsident Robert Salvata, Juryvorsitzender Fred Becker, VEUKO-Vizepräsident Dr. Schiffert, Moderatorin Simona Pindeus, Jan Koutecký (3. Platz), Siegbert Bergmeister (VEUKO-Europameister) und Andris Egger (2. Platz).</em></span></p>
<p><strong>Babylonisches Sprachgewirr</strong></p>
<p>Was im <strong>europäischen Parlament </strong>in Brüssel im großen Rahmen Alltag ist, <strong>erlebten die KOK – Besucher</strong> und die Wettkampfbeteiligten in Wels im Kleinen. Der <strong>sprachlichen Vielfalt </strong>konnte man nur mit Hilfe von Dolmetschern und Betreuern Herr werden. Da war zunächst das Starterfeld: Mattias Schmidt für Deutschland, Doliana Mattia aus Italien, Walter Oliver Muglach für Österreich, Andris Egger für die Schweiz, Lubos Pajunk für die Slowakei, Tomaz Jeram für Slowenien, Siegbert Bergmeister für Südtirol, Jan Koutecký für Tschechien und Miksa Korcz für Ungarn.</p>
<p>Ebenso <strong>europäisch gemischt </strong>präsentierte sich die <strong>Jury</strong>: Der Vorsitzende Fred Becker stammt aus Luxemburg, Eric Damiani aus Italien, BIM Wolfgang Ivancsics aus Österreich und András Nagy vertrat Ungarn. Allesamt sorgfältig beobachtet von VEUKO Präsident Robert Salvata aus der Slowakei, der auch als Betreuer für den Teilnehmer seines Landes fungierte.</p>
<p><strong>Kampf um jeden Millimeter</strong></p>
<p>Die <strong>international geballte Hafner-Power </strong>sah sich am Dienstag &#8211; dem Tag vor dem eigentlichen Wettbewerb &#8211; damit konfrontiert, dass alle nur die <strong>Kachelware auslegen</strong>, einen <strong>Grundriss zeichnen </strong>und den <strong>Sockel aufbauen </strong>durften. So richtig los ging es dann am Mittwoch. Aufgrund der genauen Vorschriften für die Arbeitszeiten standen ab 07.00 Uhr früh bis zum Donnerstagabend 18.00 Uhr nur <strong>20 Stunden </strong>zur <strong>Verfügung</strong>, um einen Ofen (ausgelegt für eine Leistung von 3,8 kW) in <strong>modernem Design</strong> mit <strong>Sichtglastüre </strong>so fertig zu stellen, wie es in den Wettkampfvorschriften definiert war.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/02/ungarn_560.jpg" rel="lightbox[3023]" title="ungarn_560" rel="lightbox[3023]"><img class="alignleft size-full wp-image-3090" title="ungarn_560" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/02/ungarn_560.jpg" alt="ungarn 560 Südtiroler wurde VEUKO – Europameister" width="560" height="356" /></a></p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2010/02/ungarn_540.jpg" rel="lightbox[3023]"></a><em><span style="color: #808080;">Wie Miksa Korcz aus Ungarn bemühten sich alle Teilnehmer der VEUKO-Europameisterschaft um Präzision.</span></em></p>
<p>Danach war ein <strong>Grundofen </strong>in <strong>traditioneller Bauweise </strong>ohne Luftspalt zu setzen, wobei nur der Brennraum, der Sturz- und der Steigzug gebaut werden mussten. Der Brennraum sollte freigestellt bleiben. Die Hüllengestaltung war teils mit verkachelter, teils mit verputzter Oberfläche auszuführen.</p>
<p>Dabei waren die Kacheln um den Brennraum herum vorgesehen, während die Bereiche Sturz- und Steigzug, sowie der Sockel verputzt werden mussten.</p>
<p>Zweimal täglich erschien die <strong>Jury </strong>auf der Wettbewerbsfläche in der Messehalle 6 um die Arbeitsfortschritte zu bewerten. Dabei hatten die Herren Richter wirklich einiges zu beachten. Denn es galt, insgesamt <strong>24 Kriterien </strong>zu <strong>überprüfen</strong>, bei denen es zum Teil um Bruchteile von Millimetern ging. Dabei wurden die Arbeiten aufgrund von Toleranzbereichen bei den Abweichungen von der Maßgenauigkeit mit Punkten bewertet. 400 Punkte wären rein rechnerisch zu erreichen gewesen. Ein Idealwert freilich, der in der Praxis nicht zu schaffen war. Immerhin kam der <strong>Sieger</strong> auf <strong>stolze 320,3 Punkte</strong>.</p>
<p><strong>Ehrung mit TV – Moderatorin und Sponsoren </strong></p>
<p>Der <strong>Festabend</strong> ist traditionell der gesellschaftliche Höhepunkt der KOK Austria. Diesmal war er nicht nur besonders bunt und vielfältig, sondern bot zum ersten Mal auch den angemessenen Rahmen für die <strong>Siegerehrung</strong> eines Wettbewerbes. Die hatten nämlich in der Vergangenheit immer am letzten Messetag kurz vor dem offiziellen Veranstaltungsschluss stattgefunden. Am 28. Januar 2010 stand der Event mit rund <strong>800 Festgästen</strong> für eine knappe Stunde ganz im Zeichen der VEUKO.</p>
<p>Die bekannte ORF-Moderatorin Simona Pindeus war als Talkmasterin gewonnen worden und führte schwungvoll durch den so genannten offiziellen Teil, zu dem diesmal eben auch die Siegerehrung der Europameisterschaft gehörte. Eingangs bat sie <strong>VEUKO </strong>– <strong>Präsident Salvata </strong>und den <strong>Jurychef Fred Becker </strong>auf die Bühne. Während Robert Salvata im Interview <strong>Wissenswertes </strong>über die <strong>VEUKO</strong> und ihre Bedeutung als internationaler Repräsentant der europäischen Hafnerschaft erzählte, beschrieb Becker die <strong>Kriterien der Europameisterschaft</strong> und würdigte die Gesamtleistung aller Teilnehmer.</p>
<p>Vor dem großen Augenblick der Verkündung der Ergebnisse wurde es dann noch eng auf der Bühne. Schließlich wollte sich die VEUKO auch unbedingt bei den <strong>unterstützenden Firmen </strong>des Bewerbes <strong>bedanken</strong> und deshalb wurden Repräsentanten der <strong>elf Hauptsponsoren</strong> ins Scheinwerferlicht geholt. Immerhin hatten die Firmen (in alphabetischer Reihenfolge) Dahm, Kaufmann, Ortner, Palette CAD, PCI, Radeburger, Rath, Sommerhuber,  WGS, WOK und Ytong Material und Preise von insgesamt nicht weniger als 15.000 Euro zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Dann der Augenblick der Wahrheit: Simona Pindeus bat den Juryvorsitzenden um Bekanntgabe der Ergebnisse. Der machte es natürlich spannend und begann mit Platz 3. Den hatte Jan Koutecký aus der Tschechischen Republik erreicht. DI Dr. Thomas Schiffert überreichte ihm in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der VEUKO die <strong>Urkunde </strong>und einen <strong>Geld- </strong>und <strong>Sachpreis</strong>, den alle drei Erstplatzierten erhielten. Platz 2 ging an Andris Egger aus der Schweiz, der seine Preise von Fred Becker entgegen nahm.</p>
<p>Bei Platz 1 und damit beim VEUKO – Europameister ließ es sich Präsident Robert Salvata natürlich nicht nehmen, den Sieger selbst zu ehren. Der 22jährige Südtiroler Siegbert Bergmeister konnte dann voll Stolz den zahlreichen Kameras seine Urkunde mit der Aufschrift „1. Platz“ präsentieren.</p>
<p>Zum guten Schluss der Ehrung bekamen alle Platzierten noch ihre Teilnehmerurkunde und die erfreuliche Mitteilung, dass alle sowohl das <strong>Werkstück</strong>, als auch alle verbliebenen Materialien als Sachpreise <strong>mit nach Hause nehmen</strong> können.</p>
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		<title>Kachelofen &#8211; Europanorm</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 13:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl der Kachelofen ein sehr traditionelles Heizgerät ist, wird er stetig technisch optimiert. Diese Weiterentwicklung fließt regelmäßig in das Normungswesen ein. War dies in der Vergangenheit ein nationales Thema, so verlagern sich die Aktivitäten verstärkt auf die europäische Ebene. Ausgehend von einer österreichischen Norm, der ÖNORM B 8302 &#8220;Bemessung von Kachelöfen &#8211; Berechnungsverfahren&#8221; wurde nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der <strong>Kachelofen</strong> ein sehr <strong>traditionelles </strong>Heizgerät<strong> </strong>ist, wird er stetig technisch optimiert. Diese <strong>Weiterentwicklung </strong>fließt regelmäßig in das Normungswesen<strong> </strong>ein. War dies in der Vergangenheit<strong> </strong>ein nationales Thema,<strong> </strong>so verlagern sich die Aktivitäten<strong> </strong>verstärkt auf die europäische Ebene.<strong> </strong>Ausgehend von einer österreichischen Norm, der ÖNORM B 8302 &#8220;Bemessung von Kachelöfen &#8211; Berechnungsverfahren&#8221; wurde nun unter<strong> österreichischem Vorsitz</strong> die <strong>europäische Kachelofennorm</strong> EN 15544 erfolgreich verabschiedet. Kachelöfen<strong> </strong>weisen durch die Berechnung<strong> </strong>mit dieser Norm die Einhaltung<strong> strengster </strong><strong>Umweltvorschriften </strong>nach. Neben den Argumenten der <strong>Versorgungssicherheit, </strong>der Verwendung von<strong> Holz </strong>und der besonders <strong>behaglichen Wärme </strong>ist die Umweltfreundlichkeit<strong> </strong>ein weiteres wichtiges Argument für den Kachelofen. Detaillierte Informationen<strong> </strong>zur Normung<strong> </strong>erfahren Sie im Beitrag<strong> </strong><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/08/normungswesen-der-kachelofenbranche-052009.pdf" target="plank">Aktuelle Entwicklungen im Normungswesen der Kachelofenbranche</a>.</p>
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		<title>VEUKO wurde größer: Estland beigetreten</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 08:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doppelspitze in der Führung durch Ing. Robert Salvata aus der Slowakei und DI Dr. Thomas Schiffert aus Österreich
Vom 23. bis 25. April fand im schweizerischen Sarnen der Jahreskongress und die Delegiertenversammlung der Vereinigung Europäischer Verbände des Kachelofenbauer- / Hafnerhandwerks (VEUKO) statt. Die wichtigsten Ergebnisse vorab: Durch den Beitritt Estlands repräsentiert die VEUKO jetzt elf Mitgliedsverbände. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Doppelspitze in der Führung durch Ing. Robert Salvata aus der Slowakei und DI Dr. Thomas Schiffert aus Österreich</span></em></p>
<p>Vom <strong>23</strong>. bis <strong>25</strong>. <strong>April </strong>fand im schweizerischen Sarnen der <strong>Jahreskongress</strong> und die Delegiertenversammlung der <strong>Vereinigung Europäischer Verbände des Kachelofenbauer- / Hafnerhandwerks (VEUKO)</strong> statt. Die wichtigsten <strong>Ergebnisse</strong> vorab: Durch den <strong>Beitritt Estlands</strong> repräsentiert die VEUKO jetzt <strong>elf </strong>Mitgliedsverbände. Das seit der letzten Tagung kommissarisch tätige Leitungsteam mit <strong>Ing. Robert Salvata</strong> als <strong>Präsident</strong> und <strong>DI Dr. Thomas Schiffert</strong> als <strong>Vizepräsident </strong>wurde einstimmig ins Amt gewählt und durch die Kooptierten Vilem König (Tschechien) sowie Massimo De Biasi (Italien) erweitert. Zudem hat sich die VEUKO in wichtigen Europagremien<strong> </strong>neu aufgestellt. Nach der Mitgliedschaft im <strong>Europäischen Komitee für Normung</strong> (CEN) ist sie auch dem europäischen Verband der Klein- und Mittelunternehmen (UEAPME) beigetreten.<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/05/veukopresseweb_41.pdf" target="plank"> Der gesamte Artikel: VEUKO &#8211; PRESSE</a></p>
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		<title>Wir haben reichlich Holz vor der Hütte</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:54:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Versorgungssicherheit ist eines der Hauptargumente beim Heizungskauf.
Das Thema Versorgungssicherheit bei Energieträgern war eine der Top – Fragen an den Informationsständen des KOV auf den Endverbrauchermessen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Eigentlich sollte es allgemein bekannt sein, dass wir bei Öl und Gas den ausländischen Lieferanten mit Haut und Haar ausgeliefert sind. Offenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #808080;">Versorgungssicherheit ist eines der Hauptargumente beim Heizungskauf.</span></em></p>
<p>Das Thema <strong>Versorgungssicherheit </strong>bei<strong> Energieträgern</strong> war eine der Top – Fragen an den <strong>Informationsständen des KOV</strong> auf den <strong>Endverbrauchermessen</strong>. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Eigentlich sollte es allgemein bekannt sein, dass wir bei Öl und Gas den ausländischen Lieferanten mit Haut und Haar ausgeliefert sind. Offenbar haben aber immer noch viel zu viele Menschen nicht erkannt, wie <strong>wertvoll </strong>der <strong>heimische </strong>Rohstoff <strong>Holz </strong>ist. Dieses <strong>Informationsdefizit </strong>bestätigt auch eine der jüngsten <strong>Umfragen</strong> des market – <strong>Institutes,</strong> in der nach den <strong>Zukunftsängsten</strong> der <strong>Österreicher</strong> angesichts der <strong>Weltwirtschaftskrise</strong> gefragt worden war. Danach machen sich mehr als die Hälfte – nämlich 56 Prozent – <strong>Sorgen </strong>darüber, ob es demnächst noch genügend <strong>Energie </strong>gibt. Dabei haben wir wirklich genug <strong>Rohstoffe</strong>. Sie wachsen vor der Haustür.<span id="more-1079"></span><br />
<a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/wald_570.jpg" rel="lightbox[1079]" title="wald_570" rel="lightbox[1079]"><img class="size-full wp-image-1107" title="wald_570" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/wald_570.jpg" alt="wald 570 Wir haben reichlich Holz vor der Hütte" width="570" height="366" /></a><br />
Unser <strong>Wald </strong>– das unbekannte Wesen. So scheint das zu sein obwohl Österreich<strong> </strong>zu den <strong>waldreichsten Ländern Europas </strong>gehört. Trotzdem: In der Bundeshymne kommt der Wald nicht vor. Vielleicht war es der Autorin<strong> </strong>derselben, Paula von Preradovic einfach <strong>selbstverständlich</strong> erschienen, dass auf den <strong>Bergen</strong> und am <strong>Strome</strong> eben auch <strong>Bäume</strong> herumstehen. Ein ähnliches Bild in den Bundesländern. Die Hymnen von fünf Ländern gönnen dem Wald keine <strong>Musiknote</strong>. In der <strong>Steiermark </strong>ist wenigstens von <strong>Eichen </strong>die Rede, die kein Sturmwind<strong> </strong>je gebeugt hat und <strong>Vorarlberg </strong>besingt den harzigen <strong>Tannenduft</strong>. Ausdrücklich kommt das Wort <strong>„Wälder“ </strong>nur in den Hymnen Niederösterreichs und Salzburgs vor. Wahrscheinlich wissen wir wirklich zu wenig über den heimischen Baumbestand – trotz gezählter 141 Waldlehrpfade.</p>
<p>Dabei sind es ungeheurliche Zahlen, die da herauskommen, wenn man den österreichischen <strong>Holzvorrat </strong>näher betrachtet.  Unser Bundesgebiet umfasst 8.390.000 Hektar. Der <strong>Wald </strong>ist die <strong>gründe </strong>Hälfte Österreichs. Rund 47 Prozent – genau 3.924.000 Hektar – sind bewaldet. Das heißt: Wir haben fast <strong>eine Milliarde Festmeter Holz</strong>. Jährlich kommen knapp 30 Millionen Festmeter dazu. Davon werden aber nur rund 20 Millionen Festmeter geschlagen. Das wiederum bedeutet, dass die <strong>Waldfläche</strong> jährlich um 7.700 Hektar zunimmt – etwa 77  Quadratkilometer. Das ergibt die <strong>Fläche </strong>von 10.800 Fußballfeldern.</p>
<p><strong>Tüftler </strong>haben errechnet, dass bei uns jede Sekunde ein Kubikmeter Holz dazu kommt.  Somit wächst – rein theoretisch natürlich – alle 30 Sekunden ein komplettes <strong>Holzhaus</strong>. Daraus ergibt sich natürlich auch eine gewaltige <strong>wirtschaftliche Bedeutung</strong>. Der Waldverband Steiermark hat einmal <strong>recherchiert,</strong> was das für die <strong>Erwerbstätigen </strong>bedeutet. Demnach leben in Österreich rund 250.000 Menschen von der <strong>Forst- und Holzwirtschaft</strong>. Mal abgesehen von rund 135.000 Waldbesitzern arbeiten jeweils 10.000 als <strong>Forstangestellte </strong>und –arbeiter, 44.000 in <strong>Tischlereien</strong>, 27.500 in der <strong>holzverarbeitenden Industrie</strong>, 10.000 in der <strong>Papier- und Zellstoffindustrie</strong>, 9.500 in <strong>Sägewerken</strong>, 8.700 in <strong>Zimmereien</strong> und 5.100 im <strong>Holzhandel</strong>.</p>
<p>Von den geernteten 20 Millionen <strong>Festmetern</strong> gehen zwei Drittel in den Bau und ein Drittel in alle anderen <strong>Holzprodukte</strong>. Nur ein Fünftel wird zu <strong>Energieholz</strong>. Womit wir wieder beim Kachelofen wären und bei den Endverbrauchern, denen mit solchen Zahlen erst einmal ihre <strong>Energierohstoffängste</strong> ausgetrieben werden können. Noch <strong>wichtiger</strong> sind aber für die <strong>Kachelofenbesitzer </strong>die <strong>Informationen</strong>, die sie nicht nur bei den Info–Ständen des KOV bekommen, sondern im Prinzip von <strong>jedem Hafner</strong>: Alles <strong>Wissenswerte</strong> über <strong>trockenes Holz</strong>, das <strong>richtige Anheizen</strong> und die<strong> Bedeutung des Absperrens</strong>.</p>
<p>Zum Drüberstreuen – und als letzte Entscheidungshilfe für unschlüssige <strong>Interessenten</strong> &#8211; vielleicht noch die Info, dass 1.000 Liter Heizöl durch fünf bis sechs Raummeter Hartholz (wie Eiche, Buche, Birke oder Robinie) ersetzt werden kann oder dass die <strong>Heizleistung</strong> dieser Ölmenge auch mit sieben bis acht Raummetern Weichholz (Fichte, Kiefer, Tanne oder auch Weide) erreicht wird. Zusammengefasst in eine vereinfachte Formel gebracht: <strong>Ein Liter Öl kann durch weniger als drei Kilo Holz ersetzt werden</strong>.</p>
<h6><em><span style="text-decoration: underline;">Gerhard Dalla-Bona</span></em></h6>
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		<title>Raus aus dem Ölschock – rein in die Gaskrise</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 12:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das belebt zwar die Nachfrage, aber „auf die Schnelle“ profitieren andere
Putin hat den Hahn zugedreht. Alle Jahre wieder könnte man sagen. Denn schon am Neujahrstag 2006 hatte Russland die Gasanlieferung in die Ukraine abrupt gestoppt. 
Die Folge waren damals schon Lieferengpässe in Mitteleuropa. Im Vorjahr hatte der damalige russische Präsident die Hand schon wieder am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das belebt zwar die Nachfrage, aber „auf die Schnelle“ profitieren andere</strong></p>
<p><strong>Putin</strong> hat den <strong>Hahn</strong> zugedreht. Alle Jahre wieder könnte man sagen. Denn schon am Neujahrstag 2006 hatte <strong>Russland</strong> die <strong>Gasanlieferung</strong> in die Ukraine abrupt gestoppt. <span id="more-1406"></span><br />
Die Folge waren damals schon Lieferengpässe in <strong>Mitteleuropa</strong>. Im Vorjahr hatte der damalige russische Präsident die Hand schon wieder am <strong>Absperrventil</strong>. Man einigte sich in letzter Sekunde. <strong>Diesmal</strong> nun traf es vor allem unsere <strong>Nachbarn</strong> in <strong>Osteuropa</strong> ausgerechnet in einem bitter <strong>kalten Winter</strong>. Im Gegensatz zu Österreich hat man weiter östlich keine satt gefüllten Vorratsspeicher. Die Folge: In den Städten blieb die Fernwärme weg und überall dort, wo mit <strong>Gaskraftwerken Elektrizität</strong> gewonnen wird, fiel auch noch der Strom aus. Die Menschen plünderten die Regale mit <strong>Wärmestrahlern</strong> in den Elektroläden und schleppten Unmengen billigster Holzöfen aus den Baumärkten ab.</p>
<p>Soweit ist es bei uns nicht gekommen. Dennoch haben die üblichen reißerischen <strong>Horrormeldungen</strong> der Medien durchaus <strong>Panik</strong> verbreitet. So etwas führt zu <strong>Kurzschlussreaktionen</strong> unter den Leuten. Viele legen sich „sicherheitshalber“ einen (im Betrieb sündteuren) <strong>Strahler</strong> zu oder holen sich einen <strong>Kaminofen</strong> für schlappe 300 Euro. Da hat man dann zwar für eine warme Bude gesorgt wenn es zu einem Totalausfall der Gaslieferungen kommen würde. Was aber ist mit <strong>Warmwasser</strong> – das kommt nämlich im überwiegenden Teil österreichischer Haushalte aus der Gastherme. Omas Wasserkessel vom Dachboden holen und aufs Öfchen stellen? Oder vielleicht eine Elektroplatte kaufen, die noch mehr Strom frisst als der Wärmestrahler?</p>
<p>Die Lösung kann nur sein, auf Nachhaltigkeit zu setzen. <strong>Unsere Branche</strong> ist geradezu ideal <strong>prädestiniert</strong>, den <strong>Kunden Produktlösungen</strong> anzubieten, die <strong>Versorgungssicherheit</strong> und dazu noch konstant <strong>niedrige Heizkosten</strong> garantieren. Man muss das der Öffentlichkeit halt immer wieder sagen, bevor andere aufgrund der dargestellten Kurzschlussreaktionen davon profitieren. Deshalb hat der der <strong>KOV</strong> sofort nach bekannt werden des Gaslieferstops eine Aussendung über die <strong>Austria Presse Agentur </strong>(apa) veranlasst, in der die Probleme aufgezeigt und <strong>Lösungen</strong> angeboten werden. Die Meldung wurde per <strong>Newsletter</strong> auch an die Mitglieder und alle Hafnerbetriebe weitergeleitet, damit auch vor Ort im Kundengespräch  darauf eingegangen wird.</p>
<p>Es sind im <strong>Moment</strong> tatsächlich die <strong>krisengeborenen Argumente </strong>kaufentscheidend für den <strong>Kachelofen</strong> oder eine mit ihm verbundene <strong>Ganzhausheizung</strong>, die dann <strong>auch</strong> fürs <strong>Warmwasser</strong> sorgt. Neben dem Problemkreis der <strong>Versorgungsgefährdung</strong> durch die <strong>Importabhängigkeit</strong> bei fossilen Energieträgern bleibt natürlich auch das <strong>Thema Heizkosten </strong>brandaktuell. Die Berg- und Talfahrt des <strong>Rohölpreises</strong> war im Jahr 2008 tatsächlich atemberaubend und zeigte, dass Heizkosten bei fossilen Energieträgern nahezu <strong>unberechenbar </strong>geworden sind. Lag die Ölnotierung Anfang 2008 bereits bei 100 US-Dollar pro Barrel kletterte sie bis zur Jahresmitte auf rund 140 Dollar. Ab August <strong>donnerte </strong>die <strong>Preisentwicklung</strong> wieder talwärts und erreichte Mitte Dezember mit rund 34 Dollar den Jahrestiefststand  (siehe Grafik). Aber der hielt nur wenige Tage. Das Handelsgut Erdöl reagiert nämlich nicht wie andere Güter nur auf <strong>Angebot</strong> und <strong>Nachfrage</strong>, sondern auch auf <strong>Naturkatastrophen</strong>, <strong>Unglücke</strong> und <strong>politische Wirren</strong>: Kaum starteten die Israelis Ende Dezember ihre<strong> Offensive</strong> gegen radikale Palästinenser schnellte der Preis sofort wieder über die 40 Dollar-Marke.</p>
<p>Es ist klar, dass der <strong>Verband</strong> sowohl in seinen neuen <strong>Werbeauftritten</strong>, als weiterhin auch in der PR-Arbeit die Spitzenthemen <strong>Versorgung</strong> und <strong>Heizkosten</strong> mit hoher <strong>Präferenz </strong>einsetzen wird. Das Wohlfühlen und die anderen Vorzüge des Kachelofens kriegt der Kunde ja ohnehin – sozusagen gratis und franko &#8211; dazu.</p>
<p><a href="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/rohoel_2007092.jpg" rel="lightbox[1406]" title="rohoel_2007092" rel="lightbox[1406]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1413" title="rohoel_2007092" src="http://www.kachelofenverband.at/wp-content/uploads/2009/04/rohoel_2007092-80x100.jpg" alt="rohoel 2007092 80x100 Raus aus dem Ölschock – rein in die Gaskrise" width="80" height="100" /></a></p>
<p>Die „<strong>Öl-Fieber-Kurve</strong>“ zeigt es mehr als deutlich: Die Heizkosten für Öl und das daran gekoppelte Gas sind nicht nur langfristig, sondern bereits kurzfristig unkalkulierbar geworden. Quelle: TECSON</p>
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