Schon an die 100 Hafner sind jetzt „UZ 37-fit“
Von GDB • Mai 20th, 2011 • Thema: Top Thema 2Kurse für Umweltzeichen-Kachelöfen sind sehr gut besucht
Seit für Hafner die Möglichkeit besteht, sich vom Kachelofenverband in Theorie und Praxis im Errichten von Öfen schulen zu lassen, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen gekennzeichnet werden können, langen in der Geschäftsstelle immer mehr Anmeldungen ein. Allein an den ersten vier Kursen in Wien, Steyr und Werfen konnte Kursleiter Ing. Rudolf Haselböck bereits über 90 Teilnehmer begrüßen. Sie alle bekommen in diesen Tagen die neuen Urkunden mit denen auch den Kunden signalisiert werden kann, dass in diesem Betrieb Heizgeräte gebaut, die schon jetzt den strengeren Richtlinien der Zukunft entsprechen.

Alles Wissenswerte rund um das Umweltzeichen erfuhren die Teilnehmer des UZ-Seminars bei WGS in Steyr. Foto: Strasser/WGS
In den Seminaren zur Umsetzung von Vorschriften der Richtlinie „UZ 37“ wird den Teilnehmern zunächst ein Überblick über bereits bestehende Produkte und Dienstleistungen gegeben, die das Zeichen schon haben. Dann wird das komplette Paket der Anforderungen vorgestellt, die man zur Einreichung benötigt. Dazu zählen unter anderem die Verpflichtungserklärung, das Abfallwirtschaftskonzept, ein Weiterbildungsplan und die ofenbezogenen Dokumente. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass alle diese recht kompliziert und sehr bürokratisch klingenden Vorgänge von den Technikern der Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner (VFH) so vorbereitet und mit Ausfüllanleitungen versehen sind, dass der Verwaltungsaufwand für die Hafnerbetriebe recht unproblematisch zu bewältigen ist.

Für das Umweltzeichen müssen die Vorschriften der Richtlinie "UZ 37" beachtet werden. Ing. Rudolf Haselböck informiert darüber in Theorie und Praxis. Foto: Strasser/WGS
Im praktischen Teil der Einschulung wird der UmweltPlus – Brennraum vorgestellt, der von der VFH entwickelt wurde. Seine Konstruktion garantiert die Einhaltung aller von der Richtlinie geforderten Werte für Emissionen und Wirkungsgrad und bedeutet für den Hafner keinen nennenswerten Mehraufwand an Arbeit. Viele Teilnehmer haben nach dem Kurs mitgeteilt, dass sie in Zukunft auch Öfen mit Umweltzeichen anbieten wollen, obwohl die Teilnahme am UZ – Programm auf Freiwilligkeit beruht und für niemanden verpflichtend ist. Schließlich wird ja in diesem Seminar auf die vielen Vorteile hingewiesen, die das Umweltzeichen den Betrieben bringt: Imagegewinn, Verkaufsvorteil gegenüber der Konkurrenz, kostenloses Profitieren von Marketing- und Werbemaßnahmen und vor allem der Nachweis der ausgezeichneten Umweltverträglichkeit ihrer Produkte, der für gesetzliche Vorschriften der Zukunft und als Argument gegen politische Maßnahmen (wie etwa Heizverbote) bereits und gerade jetzt von großer Bedeutung ist.





