Mit neuen Strategien in die Zukunft
Von marika • Sep 3rd, 2009 • Thema: ZwischenrufDer Sommer liegt weitgehend hinter uns und wir können – so hoffe ich – allesamt mit neuem Schwung in den kommenden heißen Herbst (heiß deshalb, weil unsere nächste große Werbekampagne vor uns liegt) und das nächste Arbeitsjahr gehen.Dabei werden wir es allerdings mit einer ganzen Reihe von Unwägbarkeiten zu tun haben.

Wird es insgesamt wirtschaftlich wirklich wieder aufwärts gehen? Kann unsere Branche möglicherweise im Nachhinein noch durch Folgen der Rezession ereilt werden? Wird es zum Beispiel regional Gesetze und Verordnungen – wie etwa Heizverbote – geben, die uns schaden könnten?
Ich darf Ihnen versichern, dass wir solchen und anderen Problemen wohl gerüstet begegnen werden. Mit geeigneten Strategien. Jedes Jahr vor den Ferien finden sich die Funktionäre des KOV zu einer Klausur zusammen, die genau diesem Zweck dient: Nämlich Maßnahmen zu erarbeiten, die unsere Branche in eine möglichst sichere mittel- und langfristige Zukunft führen. Dafür gibt es zum Beispiel eine Stärken – Schwächenanalyse für alle Geschäfts- und Arbeitsfelder des Verbandes, aus der konkrete Schritte abgeleitet werden.
Lassen Sie mich hier nur drei dieser konkreten Maßnahmen für die nähere Zukunft darlegen, denn es würde an dieser Stelle zu weit führen, die wirklich umfängliche Liste der Überlegungen aufzulisten. Sie leiten sich aus der Nutzung unserer Kernkompetenzen ab. Erstes wird der Verband aktiv ein verstärktes Lobbying auch politisch mit Regionalpartnern umzusetzen. Dabei geht es vor allem darum, unsere Fachkompetenz im Vorfeld möglicher Gesetzgebungsvorhaben und bei der Entwicklung und Festlegung von Normen einzubringen.
Zweitens wollen wir den KOV auf eine breitere – und damit noch wirkungsvollere Basis stellen. So werden unsere Kooperationen mit dem Lebensministerium über klima:aktiv, im Biomasseverband und in der Austrian Cooperative Research (ACR), sowie im Rahmen der VEUKO intensiviert. Darüber hinaus finden Gespräche mit weiteren Partnern innerhalb und außerhalb der Branche statt. Dadurch wird unser Auftritt nach außen noch kraftvoller werden.
Drittens ist das Stichwort „Dienstleistungsqualität“ ganz wichtig. Sowohl die Verbandsmitglieder, als auch die Hafnerbetriebe und letztendlich der Endverbraucher sollen noch intensiver vom technischen Know How und der mittlerweile weltweit anerkannten Themenführerschaft des KOV profitieren.
Das alles wurde nicht nur einmal aufgeschrieben um dann in irgendwelchen Schubladen zu verschwinden, sondern wir haben auch strategisch sichergestellt, dass die Durchführung aller Maßnahmen durch ein Berichtswesen und Feedback – Runden laufend überprüft und aktualisiert wird.
Das genau meinte ich mit der Überschrift „Mit neuen Strategien in die Zukunft“ und das genau ermöglicht uns, mit der eingangs erwähnten Zuversicht in die kommenden Monate zu schreiten. Zum Wohle unseres Kachelofens und aller jener, die mit und von ihm leben.
Wolfgang Kippes



