Kachelofenverband

Heillose Verwirrung über Feinstaub, Gefahren und Verursacher

Von • Mrz 20th, 2009 • Thema: Feinstaub

TU Wien bescheinigt dem Brennstoff Holz und damit auch dem Kachelofen niedrigen Emissionsanteil

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Fernsehen oder die Zeitungen über gesundheitsschädliche Stoffe in unserer Umwelt berichten. Der Verbraucher sinkt entsetzt in seinem Sessel zusammen: Man kann kaum noch etwas essen, trinken, anziehen oder zur Körperpflege anwenden, ohne sich mehr oder weniger zu vergiften. Seit der so genannten Feinstaubdiskussion wissen wir alle jetzt auch, dass wir eigentlich nicht mehr atmen dürften, denn tückische Umweltschädlinge könnten uns den Garaus machen.

Woran mag das liegen, dass wir seit weniger als 20 Jahren ständig mit Schreckensmeldungen konfrontiert werden. Die Antwort ist relativ einfach: In der modernen Messtechnik haben uns geradezu futuristische Superapparate den Einblick in den Mikrokosmos gewährt. Nanotechnologie heißt diese Sparte und arbeitet mit Größenordnungen die eigentlich nicht vorstellbar sind. Neueste Gaschromatographen oder Rastersondenmikroskope liefern Werte mit Bezeichnungen wie „ppb“, Nano- oder Mikrometer. Ein Segen für die Wissenschaft – zweifelsohne. Aber auch ein gefundenes Fressen für die Medien. Per Schlagzeile wird da etwa berichtet, dass ein Spielzeug unfassbare zehn „ppb“ einer krebserregenden Substanz enthält. Dabei kann Otto Normalverbraucher mit diesen drei Buchstaben gar nichts anfangen. Sie stehen nämlich für „parts per billion“ – also Teil einer Milliarde Teile. Das entspricht übrigens einem Stück Würfelzucker in einem Schwimmbecken.

Genau so verhält es sich mit dem Feinstaub. Auch hier reden wir von Teilchen, die tausendstel Millimeter klein und noch kleiner sind. Damit noch nicht genug wird bei der immerwährenden Suche nach den Schuldigen an den Umweltsünden mit Halbwahrheiten gehandelt oder durch geschönte Statistiken von einer Verursachergruppe (zum Beispiel seitens der Auto-Lobby oder der Großindustrie) versucht, von sich selbst abzulenken und die Quelle des Ungemachs auf andere zu schieben. Meist auf jene, die nicht das Geld haben offensive PR-Arbeit zu treiben oder Heerscharen von Gutachtern zu bezahlen, die entsprechend günstige Statistiken erstellen.

So geriet auch der Kachelofen als möglicher Verursacher ins Gerede, obwohl gerade dem Brennstoff Holz völlig unstrittig bescheinigt wird, wegen seines CO2-neutralen Verbrennungsprozesses besonders umweltfreundlich zu sein. Mit dieser Diskrepanz räumt jetzt ein Gutachten der Technischen Universität Wien auf. Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer vom Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften hat darin Fakten zusammengetragen und analysiert um mehr Licht ins Dunkel dieser angeblichen Gefährdung bringen.

Dabei sind zwei ganz wichtige Sachverhalte festgestellt worden, die gerade in den reißerischen Medienberichten überhaupt nicht vorkommen. Nämlich erstens die Feststellung, dass rund die Hälfte des Feinstaubs überhaupt nicht dort entsteht, wo er gemessen wird, sondern über viele hundert Kilometer – bei uns hauptsächlich aus dem östlichen Ausland – hereingetragen wird und zweitens die Tatsache, dass es verschiedene Arten von Feinstäuben gibt, die ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. So sind etwa ultrafeine Partikel die gesundheitsgefährdendsten Anteile aller Stäube. Wir reden hier von Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als einem Zehntel Mikrometer (das entspricht einem zehntausendstel Millimeter). Zum Vergleich: Eine zehn bis fünfzig Mal größere Bakterie ist geradezu ein Ungeheuer dagegen.

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Der Österreichische Kachelofenverband ist die Dachorganisation der österreichischen Hafner und ihrer Zulieferindustrie. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Forschung und Innovation auf dem Gebiet der Hafnerprodukte (Kachelofen, Kachelkamin, Kachelherd, Ganzhausheizung,…), die Betreuung von Hafnern, die Beratung von Endkunden, die Aus- und Weiterbildung der Hafnermeister, Öffentlichkeitsarbeit für Hafnerprodukte (Kachelöfen, Kachelkamine, Kachelherde, Ganzhausheizungen,…) und die Veranstaltung der größten europäischen Fachmesse für Kachelofenbau und Wohnkeramik, KOK Austria. Der Österreichische Kachelofenverband betreibt die Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner, die führend bei der Entwicklung von Kachelofen & Co. ist. Die Webseite enthält wesentliche Informationen (auch Bilder) zu Kachelofen, Heizkamin, Herd, Speicherofen, Grundofen, Backofen, Kachelofenheizung. Mehr Informationen zum Österreichischen Kachelofenverband finden Sie hier.
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