Kachelofenverband

Heizkosten

Von admin • Mrz 26th, 2009 • Thema: Heizkosten

Die besondere Wärme – ökologisch und heizkostensparend

Die Preise für fossile Energieträger fahren Berg- und Talbahn, während die Kosten für Holz seit vielen Jahren nur geringfügig steigen. Die meisten Kachelöfen werden mit den guten alten Holzscheiten befeuert. Alternativen – vor allem für Ganzhausheizungen – sind aber auch Pellets. Die Kosten und die Wirkung dieser beiden erneuerbaren Energieträger wurden in der letzten Studie (Mai 2010) mit Heizöl, Erdgas und Strom verglichen. Dabei kam nicht nur heraus, dass man mit Holz besser – weil billiger – heizt. Die Preisunterschiede sind geradezu dramatisch.

Holzheizer sind Sparmeister

Derzeit zahlen Ölheizer um 943 Euro mehr im Jahr für ihren Brennstoff als jene, die auf Scheitholz setzen. Nicht viel besser sieht es beim Erdgas aus: Die Kosten sind hier um rund 60 Prozent höher als bei Scheiten. Wer mit Holz heizt, spart also weit über ein Drittel seiner jährlichen Brennstoffkosten. Grundlage für diesen Jahresbrennstoffkosten-Vergleich für unterschiedliche Heizsysteme war übrigens ein Einfamilienhaus mit 200 m2 Wohnnutzfläche und einem errechneten Energieverbrauch von 100 kWh/m2. Verglichen wurden die Heizkosten bei Verwendung von Heizöl – extra leicht, Erdgas, Strom, Holzpellets und Scheitholz für ein ganzes Jahr. Die Grafik zeigt das Ergebnis in Euro, wobei die jeweils zu zahlenden Steuern in die Gesamtkosten eingerechnet wurden.

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Im Gegensatz  zu manchen anderen Darstellungen hat der Österreichische Kachelofenverband bei dieser Studie nicht nur einfach die Kosten der Energieeinheiten gegeneinander aufgerechnet. Wie die folgende Grafik zeigt, wurde auch berücksichtigt, wie viele Kilowattstunden (kWh) die jeweilige Einheit bringt und wie hoch dabei der Wirkungsgrad ist. Denn erst wenn diese Kenngrößen zusätzlich eingerechnet werden, kann man die Kosten einer bestimmten Energieleistung – sprich: die tatsächlich gelieferte Wärme im Haus – auf den Cent genau angeben.

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Interessant ist natürlich auch die Entwicklung der Kostenfaktoren in den letzten Jahren. Es sind starke Schwankungen besonders beim Heizöl feststellbar. Auch Pellets hatten eine Hochpreisphase. Die lag allerdings daran, dass es zuviel Nachfrage und zu wenig Ressourcen in der Produktion gab. Das hat sich aktuell wieder erledigt. Deshalb sieht die Entwicklung bei den unterschiedlichen Energieträgern in den vergangenen viereinhalb Jahren folgendermaßen aus:

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Ein Kachelofen macht aber abgesehen vom Spareffekt auch noch unabhängig von der Versorgung mit fossilen Brennstoffen, Strom oder Fernwärme und ist damit ein wichtiger Beitrag zur Krisensicherheit. Auf eine individuelle Heizstätte zu verzichten, kann bei einem Stromausfall, Versorgungsengpässen oder einem Ausfall des örtlichen Fernwärmenetzes ziemlich unangenehm werden.

In der Übergangszeit kann der Kachelofen meist überhaupt die allenfalls bestehende Zentralheizung ersetzen. In dieser Zeit – das sind etwa drei bis fünf Monate im Jahr – reicht eine wesentlich geringere Heizleistung für die Beheizung weniger Räume aus. Der Kachelofen hilft also auch hier durch seinen hohen Wirkungsgrad (die Wärme wird dort erzeugt wo sie auch abgegeben wird) Geld sparen und stellt damit eine ideale Alternative oder Ergänzung dar.

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